Samstag, 29. September 2012

Dead set


Die englische Serie "Dead set" habe ich mir gestern mit meinem Schatz auf DVD angeschaut.

Die Story:

Als draußen vor der Tür aus heiterem Himmel ein Horrorvirus weite Teile der Bevölkerung in rasende, hochinfektiöse, nach Menschfleisch gierende Zombies verwandelt, bekommen die Bewohner des britischen Big-Brother-Containers zuletzt etwas davon mit.
Nun ist ihr TV-Set einer der letzten sicheren Plätze in der Endzeit, was sowohl lebende Tote als auch ein paar der letzten Lebenden anlockt.
Unterdessen nehmen in der klaustrophobischen Enge des Containers diverse interne Konflikte ihren zum Teil ereignisreichen Lauf.

Mein Fazit:

Die englische Fernsehserie "Dead set" wartet mit einem modernen Zombie-Szenario auf:
Unter der Regie von Produzent Patrick Goad wird gerade eine neue Staffel "Big Brother" gedreht.
Ein Format, welches ich mir selbst bei der größten Langeweile niemals freiwillig zumuten würde.
Um das Studiogelände herum verwandeln sich die Menschen weltweit zu hungrigen Zombies und es scheint so, als seien die unwissenden Bewohner des "Big Brother"-Hauses die letzten Überlebenden.
Die Bewohner des Hauses sind der perverse Außenseiter Joplin, der mit Halbwissen zu punkten versucht, die nervige Zicke Pippa, die vollbusige Veronica, Mary, Space, Grayson und Angel.
Als ihnen der Ernst ihrer Lage klar wird, treffen sie einige folgenschwere Entscheidungen und wieder ein Mal zeigt sich, wie wichtig der Zusammenhalt in einer Gruppe ist.
Moral und Anstand sind zu vermissen, was zählt ist das Überleben des Einzelnen.
Logische Lösungswege zu finden fällt den Akteuren des Szenarios offenkundig schwer.
Im Zentrum des Geschehens stehen die Bewohner des "Big Brother" Hauses,
die nominierte Ex-Bewohnerin Pippa und der Produzent Patrick, welche im Studiogelände eingeschlossen sind und die Assistentin Kelly, die später noch dazu stößt.
In Zwischensequenzen sieht man Kellys Verlobten Riq, der von der Untreue seiner Freundin nichts weiß und auf der Suche nach ihr ist.
Patrick war mir durch sein großkotziges, egoistisches Verhalten alles andere als sympathisch und auch Pippa konnte mit ihrer naiven, schrillen Art nicht bei mir punkten.
Kelly bewies Ideenreichtum, steiß mich jedoch durch ihre ständige Untreue eher ab.
Nur ein männlicher Bewohner des "Big Brother"-Hauses und Riq fielen mir durch ihr logisches Denken und ihr Handeln positiv auf.
Insgesamt empfand ich die Bewohner des Hauses eher als nervig und war bei dem Ende des Films fast schon schadenfroh.
Die Zombies waren blutrünstig, schienen aber eher schwach zu sein und über keine besondere Intelligenz zu verfügen.
Es wäre interessant gewesen zu erfahren, woher der sich weltweit ausbreitende Virus stammt und hätte ich mich in dem Szenario befunden, hätte ich glaube ich als Erstes versucht herauszufinden, warum man die Zombies mit Wasser in Schach halten kann.
Daraus hätte man sicher eine Waffe oder eine Überlebensstrategie entwickeln können.
Manch einer sieht in dieser Serie eine Art Kritik an der Gesellschaft und an dem, was die Medien uns momentan für Müll vorsetzen.
Mich konnte die Serie durch die platten Dialoge und die naiven Charaktere leider nicht für sich begeistern.


1 Kommentar:

  1. hihi* Die MiniSerie hab ich mir auch gleich angeguckt als se bei uns in der Videothek draußen war xD

    Fand ich auch ziemlich funny. Der Produzent war echt eklig, oder? xD Und die Polizisten erst xD

    Das Ende hat endlich mal was realistisches gehabt^^

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