Mittwoch, 1. Mai 2013

Mama

Seit ich den Trailer von "Mama" im Kino gesehen hatte, war mir klar, dass ich den Film unbedingt sehen muss.
Nach einem anstrengenden Arbeitstag (Ausflug mit den Kids und danach Elternabend) habe ich mir den Film zusammen mit meinem Schatz im Kino angesehen.

Die Story:

Ein Geschäftsmann tötet seine Ehefrau und seinen Geschäftspartner und flieht mit seinen beiden Töchtern in eine verlassene Waldhütte.
Als ihr Vater gewaltsam ums Leben kommt, kümmert sich eine schattenhafte Gestalt namens Mama um die dreijährige Victoria und ihre einjährige Schwester Lilly.
Ihr Onkel Lucas hat die Suche nach den Mädchen und seinem Bruder nie aufgegeben und fünf Jahre später hat er endlich Erfolg.
Nun sind Victoria und Lilly in der Obhut von Lucas und seiner Lebensgefährtin, der Punkrock-Musikerin Annabel, was Jean, der reichen Großtante der Mädchen alles andere als Recht ist.
Dr. Gerald Dreyfuss studiert die Mädchen und bekommt einen Draht zu Lilly.
Er ist fasziniert von den Geschichten die sie ihm erzählt und beginnt ihnen auf den Grund zu gehen.
Was er dabei entdeckt, bringt ihn in tödliche Gefahr und auch die Zieheltern der beiden verwilderten Mädchen ahnen noch nicht, dass sie im Haus mit den Mädchen nicht allein sind....

Meine Meinung:

Mir hat der Film sehr gut gefallen.
Das Schicksal von Lilly und Victoria wird aufwühlend und düster dargestellt.
Kleine Details wie die zerbrochenen Brillengläser Victorias und die vielen Kirschkerne sprechen eine deutliche Sprache und zeichnen das Bild einer verstörenden Kindheit.
Dann gibt es da Annabell, die Punkrock-Musikerin, die eigentlich garnicht bereit für eine Mutterrolle ist und zum Schutz der Mädchen nicht nur diese übernehmen muss, sondern auch große Ängste auf sich nimmt und wahren Mut beweist.
Lucas ist ein aufopfernder, geduldiger, liebevoller Onkel, weshalb es umso schockierender ist, als er plötzlich in Gefahr gerät.
Lilly war zum Zeitpunkt des Todes ihres Vaters noch sehr jung und wurde mehr als die ältere Victoria von Mama geprägt.
Sie baute eine intensive Beziehung zu ihr auf und erschreckt mehr als ein Mal durch ihr impulsives, unberrechenbares Verhalten.
Victoria öffnet sich nach und nach und baut Vertrauen zu Annabell auf.
Ihr Zwiespalt wurde sehr glaubhaft dargestellt.
Auch die Charaktere von Jean und Dr. Dryfuss wurden sehr glaubhaft dargestellt.
Über Allem schwebt die eifersüchtige Präsenz von Mama, einer schattenhaften Gestalt, die mich stellenweise an "The ring" erinnerte.
Ich fand es spannend, herauszufinden, wer sich hinter Mama verbirgt und welches Schicksal die Gestalt ereilt hat.
Das Ende des Films gipfelte in einen spannenden Showdown voller Gefahr, Gefühle und Mutterliebe.
Für manche wird der Film hier wohl zu sehr in den Bereich Fantasy/Esoterik abdriften, was mir jedoch ganz gut gefiel.
Alles in Allem ist Mama ein atmospährisch dichter, spannender und auf jeden Fall sehenswerter Film.


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