Freitag, 23. August 2013

Mein erstes Mal - Bei Ikea!

Vor zwei Wochen war ich zum ersten Mal bei Ikea und zwar in der Filiale in Ludwigsburg.
Ich hatte mir zu Hause schon in Ruhe alle möglichen Produkte online angeschaut und einen Merkzettel ausgedruckt, den ich mitnahm.
Vor Ort war ich erst mal erschlagen von den vielen Eindrücken, die da auf mich einprasselten und etwas verwundert darüber, dass man anfangs noch keinen Einkaufswagen brauchte.
Los ging es mit der Suche nach einem Schlafsofa, das nach vorne ausziehbar ist.
So ein Sofa gab es im Ikea wohl, aber nicht aus Kunstleder und so zogen meine Freundin Eva und ich weiter auf der Suche nach einem Frisiertisch, einem Esszimmertisch mit Stühlen, einem Expeditregal, einem Schubladenelement, einer Vitrine und einem CD-Turm und ein paar Kleinigkeiten.
Danach legten wir erst einmal einen Zwischenstopp ein, um im Ikea etwas zu essen.
Ich hatte schon viel von den tollen Köttbullar gehört, also wollte ich sie natürlich probieren.
Wir stellten uns an einer der beiden langen Schlangen an und hatten genug Zeit die ansprechend gestaltete Auslage zu bewundern.
Da gab es Salate, Gerichte mit Fisch und verschiedene warme Gerichte, Getränke und natürlich Kuchen und Desserts.
Ich entschied mich für Köttbullar mit Kartoffelbrei, Rahmsoße und einem kleinen Salat dazu und wir stiefelten zur Kasse.

Hinter der Kasse konnte man sich selbst Salatsoße auf den Salat gießen und von der Preiselbeersoße nehmen, die zu meinem Gericht gehörte.
Toll fand ich, dass man sich bei den Getränken mehrmals gratis nachschenken konnte.
Die Atmosphäre beim Essen hat mir nicht so gut gefallen.
Ein ziemlich lauter, vollgestopfter Raum mit verschiedenen Möbeln, keinerlei Tischdeko und jede Menge Menschen.
Positiv ist mir aufgefallen, dass man dort sowohl Babygläschen erwerben als auch erwärmen kann.
Im Internet habe ich gelesen, dass sich manche Mütter mit ihren Babys sogar zum Frühstück im Ikea treffen.
Mich hat das Essen jetzt nicht vom Hocker gehauen.
Die Fleischbällchen waren ok.
Die Soße ging und der Salat war gut, aber der Kartoffelbrei schmeckte wie so ein Fertigprodukt aus der Tüte.
Nach dem Hauptgericht entschieden wir uns noch für einen Nachtisch, der mir gut geschmeckt hat.

Ein Besuch der Damentoilette ließ mich schmunzeln, denn hier war wirklich an alles gedacht worden.
In Automaten konnte man vom Tampon bis zum Mundspray alles Mögliche erwerben.
Nun gings zur Markthalle, wo ich total paralysiert war von den vielen thematisch sortierten Sachen und viel Zeit dort verbrachte.
Ich deckte mich mit kleinen Vasen, Haushaltsgegenständen, Bilderrahmen und Deko ein und wurde immer wieder erheitert durch die sich wiederholenden Durchsagen.
Da wurden Kinder namentlich genannt, die bitte aus dem Spielparadies abgeholt werden wollten.
Wenig später kam eine Durchsage, dass sie immernoch gern aus dem Spielparadies abgeholt werden wollten.
Ein schlecht Deutsch sprechender Mann informierte darüber, dass Kinder vermisst wurden und beschrieb ihr Äußeres.
Bei einer Durchsage musste ich loslachen:
"Dem kleine Murat wird vermisst. Er trägt ein blaues T-Shirt, eine Jeans und keine Schuhe!".
Zum Schluss ging es eine Art Lagerhalle.
Dort waren in nummerierten Regalen die Einzelteile meiner ausgesuchten Möbel versteckt und wir kamen ganz schön ins Schleudern, als wir da mit einem vollbepackten Wagen und einem weiteren Wagen voller Einzelteile bepackt zur Kasse fuhren.
An der Kasse folgte die Ernüchterung:
Die Kassiererinnen wussten nichts von den im Laden aushängenden Angeboten die ich nutzen wollte und schickten uns zur Servicekasse.
Dort mussten wir eine Nummer ziehen und warten.
Der Kunde, der vor uns an der Reihe war kam nicht, der Nächste auch nicht, erst der Dritte kam.
Wahrscheinlich hatten die davor das Warten satt, nachdem der Schalter entweder nicht besetzt war, oder die Kaugummi kauende Dame dort sich statt die Kunden aufzurufen mit ihrer Kollegin unterhielt.
Als wir dann endlich an der Reihe waren, stellte sich heraus, dass alles richtig abgebucht worden war.
Das Angebot wurde bei meinem Einkauf berücksichtigt, wurde der Kassiererin aber nicht als solches angezeigt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei so vielen wechselnden Angeboten schnell den Überblick verliert.
Der Einkauf beim Ikea war ein echtes Erlebnis.
Es gab viel zu Entdecken und zu Lachen und sogar der Bezahlvorgang war anders, als ich es von anderen Möbelhäusern gewohnt war.
Ich bin der Meinung, dass Ikea seine Ludwigsburger Filiale übersichtlich und vor allem sehr Kinder- und Familienfreundlich gestaltet hat.
Man denke an den Kinderspielbereich, die Babygläschen, Gratis-Mittagessen für Kinder uvm.
Nach dem Bezahlvorgang gab ich in Auftrag dass mir die Möbel geliefert werden, was sich bisher zu einem Ärgernis entwickelt hat.
Der Liefertermin wurde nicht eingehalten und kurz danach abgesagt.
Ich bin gespannt, ob der neue Termin eingehalten wird und ärgere mich über mich selbst, dass ich ungern Auto fahre.
Sonst hätte ich einen Transporter gemietet und die Möbel in die Wohnung gebracht und hätte mir auch sonst viel Zeit und Ärger erspart...

Kommentare:

  1. Dein erster Ikea Besuch war ja wirklich ereignisreich, ich drücke dir die Daumen, dass der nächste Liefertermin eingehalten wird. Das Essen hat aber wirklich eher Kantinencharakter, aber der Nachtisch ist nicht schlecht :-)

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    1. Danke! Ich hoffe sehr, dass sie den Termin diesmal einhalten.
      Muss ja nächste Woche wieder arbeiten!
      LG Aletheia

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