Sonntag, 5. Juni 2016

Thermen im Test: "Thermen & Badewelt Sinsheim"

Die Einleitung:
Im Januar 2016 konnte man sich auf der Facebook-Seite von Therme.org als Thermentester bewerben.
Ich hatte wahnsinniges Glück und wurde unter den zahlreichen Bewerber/innen als eine von 20 Thermentestern ausgewählt.
An einem Dienstag in den Pfingstferien machte ich mich mit meinem Lebensgefährten und meinen Eltern auf den Weg in die „Thermen & Badewelt Sinsheim“.
Die „Thermen  Badewelt Sinsheim“ hatte mir vor Jahren eine liebe Kollegin empfohlen.
Seitdem war ich schon zwei Mal an meinem Geburtstag dort, um mitten im Dezember einen Tag Urlaub vom Alltag zu machen.
Im Gegenzug für meinen Testbericht habe ich für mich für den Tag des Thermentests freien Eintritt in die „Thermen & Badewelt“, sowie zwei Gutscheine für ein Getränk und ein Essen meiner Wahl in einem der beiden Restaurants dort erhalten.
Dies hat keinen Einfluss auf meinen ehrlichen, fairen und kritischen Bericht.

Die Fotos für meinen Bericht wurden mir freundlicherweise von der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ zur Verfügung gestellt!

Fakten zur “Thermen & Badewelt Sinsheim“:
Die am 19. Dezember 2012 eröffnete „Thermen & Badewelt Sinsheim“ liegt mitten im Kraichgau in Süddeutschland, direkt neben der Rhein-Neckar-Arena, mit Blick auf die mittelalterliche Burg Steinsberg.
Auf einer Gesamtfläche von über 64.000 Quadratmetern finden das „Palmenparadies“, die „Vitaltherme“ mit einem großzügigen Saunabereich und ein Schwimmbad Platz.
Die Wassertemperatur beträgt etwa 34 Grad, die Lufttemperatur ebenso.
Zahlreiche Liegebereiche mit edlen Lounge-Liegen laden zum Ausruhen und Entspannen ein.
Um das leibliche Wohl kümmern sich die Restaurants „Living Garden“ und „Paradiso“, sowie zwei Poolbars und die „Frooters Saftbar“.
Über 400 echte Palmen und farbenprächtige Orchideen sorgen für Urlaubsfeeling.
Immer am ersten und dritten Freitag im Monat gibt es eine textilfreie Thermennacht von 18 bis 01 Uhr.
Vom 3. bis zum 17. Juni findet zum Beispiel die kubanische Nacht mit kubanischen Rhythmen des Quartetts Cubamania und einer heißen Salsashow mit der Showgruppe der Salsa Company statt.
Immer an jedem ersten Samstag im Monat ist von April bis September Familientag, das heißt Familien mit Kindern wird ein abwechslungsreiches Erlebnis-Familienevent im Palmenparadies und/ oder Schwimmbad geboten.

Kontakt:
Thermen & Badewelt Sinsheim
Badewelt 1
74889 Sinsheim


Die Anfahrt:
Mit dem Auto erreicht ihr die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ z.B. über die A6 Mannheim-Heilbronn.
Nehmt die Ausfahrt Sinsheim Süd (33b) und in Kürze erreicht ihr euer Ziel.
Oder ihr nehmt die A5 Karlsruhe-Heidelberg und wechselt dann am Autobahnkreuz Walldorf auf die A 6 Richtung Heilbronn/Stuttgart und nehmt dann die Ausfahrt Sinsheim Süd (33b).
Alternativ könnt ihr auch die A81 Stuttgart-Würzburg nehmen, am Autobahnkreuz Weinsberg auf die A6 Richtung Mannheim/Heilbronn wechseln und dann die Ausfahrt Sinsheim Süd (33b) nehmen.

Folgende Adresse müsst ihr in euer Navi eingeben:
Rhein-Neckar-Arena (Sonderziel)
Dietmar-Hopp-Straße 
Als Besucher der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ steht euch den gesamten Tag ein kostenfreier Parkplatz direkt davor zur Verfügung.
Für alle Besitzer eines Elektrofahrzeuges steht vor dem Eingangsbereich (neben den Behindertenparkplätzen) eine Elektro-Ladestation zur Verfügung.Die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ verfügt über acht Behindertenparkplätze direkt vor dem Haupteingang, welche über einen breiten Einstieg verfügen und ebenerdig sind.
Auf der Homepage (siehe Quelle) findet ihr auch einen kleinen Lageplan und die Möglichkeit, eure Anreise mit dem Fern- oder Nahverkehr mit Hilfe von Echtzeitdaten zu planen.
Wir sind mit dem PKW von Pforzheim aus über die A8 angereist.
Zuvor sind wir immer mit den Zügen der deutschen Bahn angereist, wobei wir in Eppingen schon zwei Mal den Anschlusszug verpasst haben, was uns viel Zeit gekostet hat.
Ich empfehle euch bei der Anreise mit der deutschen Bahn ein Baden-Württemberg-Ticket zu lösen, welches sowohl in den erforderlichen Bahnen als auch im Bus gültig ist.
Wenn ihr von Heidelberg aus mit dem Zug anreist, nehmt ihr die S5 Richtung Eppingen direkt zum Hauptbahnhof Sinsheim.
Über Heilbronn könnt ihr mit der S4 nach Eppingen und der Anschluss-Linie S5 Richtung Sinsheim fahren.
Mit dem Bus Nr. 771 könnt ihr vom Hauptbahnhof Sinsheim bis zur „Thermen & Badewelt Sinsheim“ fahren.
Die Haltestelle ist direkt davor und wird zu bestimmten Zeiten abends, am Samstagnachmittag und an Sonn- und Feiertagen via Ruftaxi (Rufbus) bedient.

Die Öffnungszeiten:
Die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ ist ganzjährig geöffnet.

Öffnungszeiten „Palmenparadies“:
Der Zutritt zum „Palmenparadies“ ist ab 16 Jahren und für Kleinkinder bis einschließlich 4 Jahre gestattet.
Eine Ausnahme bildet der Familientag, an dem auch Kinder unter 16 Jahren ins „Palmenparadies“ dürfen.
Montags bis donnerstags ist das „Palmenparadies“ von 10 bis 22 Uhr geöffnet.
Freitags ist es eine Stunde länger geöffnet und samstags von 9 bis 24 Uhr.
Sonntags und an Feiertagen ist das „Palmenparadies“ von 9 bis 22 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten „Vitaltherme & Sauna“:
Der Zutritt zur textilfreien „Vitaltherme & Sauna“ ist ab 16 Jahren erlaubt.
Die „Vitaltherme & Sauna“ haben die gleichen Öffnungszeiten wie das “Palmenparadies“.

Öffnungszeiten Schwimmbad:
Das Schwimmbad ist montags von 9 bis 17Uhr geöffnet.
Von Dienstag bis samstags, sowie an Sonn- und Feiertagen ist es von 9 bis 21 Uhr geöffnet.
Von Montag bis Freitag wird das Schwimmbad von 8 bis 15.30 Uhr für Schulsport genutzt, d.h. das Lehrschwimmbecken und einige Schwimmbahnen stehen nicht zur Verfügung.
Dienstags und donnerstags werden das Lehrschwimmbecken und einige Bahnen im Schwimmerbecken ab 16.30 Uhr für Vereinssport genutzt.

In den Ferien gelten geänderte Öffnungszeiten.
Aktuelle Informationen und die Ferienöffnungszeiten findet ihr unter http://www.badewelt-sinsheim.de/palmenparadies/oeffnungszeiten/

Die Eintrittspreise:
Die Eintrittspreise setzen sich danach zusammen, welche Bereiche der „Thermen &Badewelt“ („Palmenparadies“, „Vitaltherme & Sauna“ und Schwimmbad), ihr nutzen wollt.
Ihr habt die Wahl zwischen dem 1,5 Stunden-Tarif, dem 3-Stunden-Tarif und einer Tageskarte.
Wenn ihr euch für einen 3-Stunden-Tarif entscheidet, bezahlt ihr für jede weitere halbe Stunde, die ihr im Bad verbracht habt 1,50 Euro.
Je nach dem, wann und wie lange ihr euch in der „Thermen &Badewelt“ aufhaltet, gibt es noch verschiedene Angebote wie „Fit in den Tag“, „Feierabend unter Palmen“ und den „Familiensamstag“.
Wie sich die Preise für euren Wunschaufenthalt zusammensetzen, erfahrt ihr unter www.badewelt-sinsheim.de/palmenparadies/tarife/
Damit wir alle Bereiche ausgiebig testen konnten, haben mein Lebensgefährte und ich uns für Tageskarten mit Übertritt für die „Vitaltherme &Sauna“ entschieden.
Meine Eltern haben jeweils einen 3 Stunden-Tarif für die "Vitaltherme" gewählt.
Dieser kostet 20 Euro und berechtigt zur Nutzung des Schwimmbads, des "Palmenparadieses" und der "Vitaltherme".
Für den Übertritt in die Sauna haben sie sechs Euro bezahlt und für weitere 5 Stunden Aufenthalt 7,50 Euro.
So ergab sich pro Person ein Eintrittspreis in Höhe von 33,50 Euro.
Ich hatte ihnen online einen Wertgutschein bestellt und ihn meinem Vater geschenkt, damit er die Badewelt, von der ich ihm schon so oft vorgeschwärmt habe besucht.

Mein Aufenthalt:
Nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ haben wir uns erst einmal Stück für Stück die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ angeschaut und meine Eltern, die zum ersten Mal dort waren herumgeführt.

Der Eingangsbereich:
Rollstuhlfahrer erreichen die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ ebenerdig durch die breite Drehtür des Haupteingangs.
Hierbei können sie die Schnelligkeit der Drehtür durch Betätigen des blauen Schalters beeinflussen.
Im großzügigen Eingangsbereich liegen an einem Informationsstand unter Anderem Prospekte von der „Thermen & Badewelt Sinsheim“, sowie der Partnertherme „Badeparadies Schwarzwald“ aus.
Im Foyer befinden sich behindertengerechte WCs und ein Getränkeautomat.
Außerdem ist dort auch der Bademoden-Shop Kaulberg, bei dem man Handtücher, Bademäntel, Saunakilts für Herren und Damen, Flipflops, Duschgel, Peelingsalz etc. erwerben kann.
Der Shop hat von Montags bis freitags von 10-19 Uhr und an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 9.30 -19 Uhr geöffnet.
Wer möchte kann gegen eine Leihgebühr und ein Pfand an der Kasse einen Bademantel oder ein Handtuch entleihen.
Am Empfang gibt es mehrere Kassen, von denen die Kasse ganz rechts zugleich ein Informationsschalter ist.

Der Umkleidebereich:
Begonnen haben wir mit dem freundlich in dunkelbraun und grün gestalteten Umkleidebereich der zur „Vitaltherme & Sauna“ gehört und mich an den Umkleidebereich im „Badeparadies Schwarzwald“ erinnert hat.
Der Umkleidebereich ist ausreichend beleuchtet und mit Mülleimern von Wesko, sowie einem Feuerlöscher ausgestattet.
In unserer Umkleidekabine gab es einen großen beleuchteten Spiegel und einen kleinen weißen Föhn an einer Wandhalterung, bei dem man zwischen zwei Stufen wählen konnte.
Eine längliche Ablage diente gleichzeitig dazu, die Tür zu öffnen und zu verriegeln.
Die Tür der Umkleidekabine öffnet nach Innen, nach Außen fände ich besser.
In der Umkleidekabine haben zwei Erwachsene mit Kind ausreichend Platz.
Nach dem Bezahlen an der Kasse haben wir einen sogenannten Transponder, eine Art Magnetschlüsselband erhalten, welcher ermöglicht, dass Angebot der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ bargeldlos zu nutzen.
Bei Verlust des Transponders sind 45 Euro zu entrichten, die man wieder zurück bekommt, wenn dieser gefunden wird.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, die zum jeweiligen gebuchten Bereich gehört, welchen man vom Foyer aus erreicht.
Unter den Namen der Bereiche stehen die entsprechenden Transponder-Nummern die dazu gehören, sodass man den richtigen Umkleidebereich schnell findet.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, zu welcher ein Spind mit der gleichen Nummer gehört.
Alle Spinds sind übersichtlich durchnummeriert und der richtige ist schnell gefunden.
Die Bedienung des Spinds mit dem Transponder ist recht einfach:
Man sucht sich den zum Transponder zugehörigen Spind und drückt die runde Fläche des Transponders gegen den Türknauf.
Sobald dieser grün aufleuchtet, dreht man den Türknauf und der Spind ist verriegelt.
Der Spind ist sehr geräumig und bietet zwei Fächer, sowie ein größeres Fach.
Alle Spinds sind gleich breit und verfügen über die gleiche Ausstattung.
Meine Jacke, meine Schuhe und meine große Sporttasche haben dort genug Platz gefunden.
Die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ bietet für Rollstuhlfahrer zwei geräumige Umkleidekabinen mit je fünf Spinden und einer breiten Wandliege zum Entkleiden an.

Der Dusch- und Sanitärbereich:
Nachdem wir uns in der Umkleidekabine umgezogen hatten, gingen wir erst einmal duschen.
Die Duschbereiche waren nach Geschlechtern getrennt.
In der Damendusche erwartete mich ein hochwertig gestalteter Dusch- und Sanitärbereich:
Im Zentrum des Raumes befand sich ein Waschbecken mit einem großen Spiegel.
Links und rechts auf dem Waschbecken stand jeweils eine weiße Orchidee.
In einem rechteckigen hellbraunen Behälter standen Papiertücher zum Abtrocknen der Hände bereit.
Mehrere WCs waren mit sauberen Toiletten, Toilettenpapier, Tütchen für Hygieneartikel und einem kleinen Mülleimer ausgestattet.
Im Duschbereich gab es mehrere beieinander liegende und trotzdem nicht einsichtige Duschen, sowie Ablagefächer für Handtücher, Duschgel etc.
Die Duschen verfügten jeweils über einen oben fest montierten Duschkopf, sowie über eine Handbrause weiter unten, welche es Menschen verschiedener Körpergröße ermöglicht zu duschen.
Zudem gab es Eckablagen auf verschiedener Höhe im Duschbereich.
Auch hier wird deutlich, dass an Menschen verschiedener Altersstufen und unterschiedlicher körperlicher Fitness gedacht wurde.
Nach dem Duschen besuchten wir das „Palmenparadies“.

Das Palmenparadies:
Im „Palmenparadies“, dem Textilbereich des Bades gibt es viel zu entdecken.
Umrahmt von hochwertigen, mit Leselampen ausgestatteten Ruheliegen und gemütlichen Loungemuscheln unter Palmen befindet sich die von Orchideen gesäumte „Große Lagune“ mit ca. 34 Grad Lufttemperatur und bis zu 36 Grad Wassertemperatur.
Zahlreiche Haken und Ablagefächer sorgen für die nötige Ordnung und bieten Platz für Badetücher und mehr.
Sich einfach hinein tauchen lassen in das warme Wasser, an der Poolbar ein gekühltes Getränk genießen und dabei einen Blick durch das verglaste Dach werfen – das ist Urlaub!
Eine Wohltat für den verspannten Rücken und Schulter-Nackenbereich sind die vier Whirlpools in der großen Lagune.
Ich finde es toll, dass im „Palmenparadies“ nur Gäste ab 16 Jahren und Kinder bis einschließlich 4 Jahren Einlass finden.
So sind Erholung, Ruhe und Entspannung garantiert.


Ein Highlight waren die gegen Abend aufleuchtenden Lichter in der großen Lagune, sowie die Leuchtziffern der Uhr dort.
Das große Außenbecken bietet eine traumhafte Aussicht mit Blick auf die mittelalterliche Burg Steinsberg und den schönen Natursee.
Hier kann man sich am Strömungsfluss entspannen und im Wechsel die auflockernde, wohltuende Wirkung der Nackenduschen, zahlreichen Sprudelliegen und Massagedüsen, die auf verschiedenen Höhen angebracht sind genießen.
Mein Vater war begeistert von dem Außenbereich, dank dem er sich am nächsten Tag ganz leicht und ohne Schmerzen gefühlt hat.
Bei warmem Wetter laden die Liegewiese und der Liegesteg im Außenbereich, sowie die schöne Panoramaterrasse zum Verweilen und Sonnen ein.
Diese erreicht man über das Restaurant „Paradiso“, wo es auch eine „Raucher-Lounge“ gibt.
Hinter der „Großen Lagune“ befinden sich die „Quellen der Gesundheit“, auf welche ich später noch genauer eingehen werde.
Im „Palmenparadies“ befindet sich auch das „Dampfbad Tropennebel“, in welchem es bei 45 Grad und 100 Prozent Luftfeuchtigkeit stündlich kostenlose Wellnessangebote wie Beauty-Masken und Salz- oder Zuckerpeelings gibt.
Dieses Angebot konnte ich leider nicht nutzen, da mir in Dampfbädern aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit immer die Luft wegbleibt.
Gerade im Winter nutzen wir sehr gerne die kostenlose Physiotherm-Infrarotkabine, bei der man Wärmegrad und Beleuchtungsfarbe einstellen kann.

In der Infrarotkabine schwitzt man kreislaufschonend und kann so seine Schmerzen lindern und den Stoffwechsel anregen.
Wer mag kann auch eine der fünfzehn Infrarotliegen nutzen, von denen zwei Doppelliegen sind.

Das Aktivprogramm:
In der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ wird Einiges für Ruhe, Entspannung und Bewegung geboten.
Im Eintrittspreis inbegriffen sind zahlreiche Angebote,
die in der „Großen Lagune“ stattfinden.
Hier kann man zum Beispiel bei „Aqua-Balance“ seine Muskulatur zu entspannender Musik dehnen oder bei „Aqua-Floating“ und „Klangschalen-Floating“ auf einem Kreis aus Poolnudeln den Alltagsstress hinter sich lassen.
Bei „Float & Relax“ kann man bei sanfter Musik und beruhigendem Farbenspiel zur Ruhe kommen.
Wer eher seine Kondition trainieren möchte, kann dies zum Beispiel bei gelenkschonender klassischer Wassergymnastik zu Musik tun oder sich bei „Work Strech & Relax“ straffen und stärken.
Eine tolle Sache ist auch das „Aqua-Dance“.
Wer hingegen etwas für seine grauen Zellen tun möchte, kann dies beim „Thermen-Quiz“ und beim „Thermen-Bingo“.
Bisher habe ich bei dem Aktivprogramm nur zuschauen können, weil wir zeitlich sehr eingeschränkt waren.
Was ich sehr gerne mal ausprobieren möchte ist das Watsu mit Klangschalenentspannung.
Es findet immer montags und Mittwochs an verschiedenen Uhrzeiten zum Kennenlernen statt.
Dahinter verbergen sich sanfte Dehnungen aus dem Zen-Shiatsu, bei denen man achtsam auf dem Wasser gedehnt und bewegt wird.
Eine Freundin von mir hat dies in einem anderen Thermalbad schon mehrfach gemacht und ist total begeistert davon.
Watsu soll dabei helfen sich zu entspannen, Verspannungen zu lösen und Stress abzubauen.
Circa eine halbe Stunde schnuppern kostet in der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ 39 Euro.
Des Weiteren gibt es auch Angebote für Paare und Schwangere.
Das Wellness-Programm:
Im Foyer befindet sich die „Massage-Perle“, welche täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet hat.
Hier kann man sich zum Beispiel eine klassische Rücken- und Ganzkörpermassage gönnen.
Eine Rückenmassage mit einer Dauer von ca. 15 Minuten kostet 19 Euro, eine Ganzkörpermassage von ca. 45 Minuten kostet 49 Euro.
Angeboten wird außerdem eine Baby- und Kindermassage.
Ca. 15 Minuten kosten 15 Euro.
Eine Fußreflexzonenmassage von ca. 30 Minuten Dauer kostet 39 Euro, ebenso eine Lymphdrainage, was ich gerne mal ausprobieren möchte.
Eine Hawaianische Tempelmassage (Lomi Lomi Nui)von ca. 30 Minuten kostet 37 Euro.
Eine Stunde Bambusmassage und Zirben-Vital-Massage deluxe kostet 73 Euro.
Eine Stunde Lava Shells deluxe Entspannungs-Massage mit warmen Venusmuscheln oder eine Hot Stone Massage deluxe ebenso.
Wer seine Hände oder Füße verwöhnen lassen möchte, bezahlt für eine Maniküre oder Pediküre inklusive Lack für ca. 45 Minuten 41 Euro.
Eine Massage sollte man vorher telefonisch reservieren oder sich vor Ort in die Massageliste eintragen lassen.
Das umfangreiche Wellness-Programm spricht mich sehr an.
Für einen rundum gelungenen Beauty- und Wellnesstag allein oder zu zweit wird viel geboten.
Die Angebote eignen sich auch gut als ein schönes Wohlfühlgeschenk zu vielen Anlässen.

Die Quellen der Gesundheit:
Die sogenannten „Quellen der Gesundheit“ befinden sich direkt hinter der „Großen Lagune“.
Hierbei handelt es um drei separate Mineralbecken mit 36 Grad warmen Wasser:
Ein Solebecken, ein Selenbecken und ein Calcium/Lithium-Becken mit zahlreichen positiven Wirkungen auf Körper, Geist und Seele, welche immer sehr gut besucht sind.
Welche Wirkung das jeweilige Becken hat, konnte man vor dem Becken auf einer Infotafel nachlesen.
Hier standen auch Hinweise zur empfohlenen
Verweildauer und gesundheitlichen Einschränkungen.
So soll ein Bad im Calcium-Lithium-Becken die Vitalität steigern, den Stoffwechsel anregen, Osteoporose vorbeugen und stimmungsaufhellend wirken.
Ein Solebad soll die Haut beruhigen, den Kreislauf und den Hautstoffwechsel anregen und die Gelenke entlasten und
das Selenbad soll der beschleunigten Hautalterung entgegen wirken.
Wir haben alle drei Becken genutzt.
Ich fand es herrlich, mich dank der Halterungen auf beiden Seiten im Wasser treiben zu lassen und die Wärme zu genießen.
Im Solebecken fühlte ich mich herrlich getragen.
Wer gerade eine kleine Wunde am Körper hat oder sich erst kürzlich in der Bikinizone rasiert hat, der sei gewarnt.
Das kann im Solebad ganz schön brennen, aber das Wasser hilft bei der Heilung.
Das Schwimmbad:
Über ein Drehkreuz gelangt man vom „Palmenparadies“ ins Schwimmbad, in dem es keine Altersbeschränkung gibt.
Auf der linken Seite befindet sich ein runder Tisch mit einer Palme in der Mitte.
Hier kann man Speisen und Getränke bestellen oder sich ein Eis aus der Eistruhe kaufen.
Direkt daneben befindet sich ein ansprechend bunt gestalteter Kleinkindbereich mit verschiedenen Spritztieren und Spritzpilzen, sowie Elementen zum Drehen.
Die Wassertemperatur beträgt 34 Grad.
Am Beckenrand sind mehrere Sitzmöglichkeiten montiert.
Neben dem Kleinkindbecken befindet sich ein kleiner Plastiktisch in Kinderhöhe mit passenden Stühlen.
Auf der rechten Seite befindet sich ein großes Kinder-WC mit angrenzendem Wickelbereich samt Wickeltisch und Feuchttuchspender.
Positiv aufgefallen sind mir hier neben dem Feuchttuchspender das Waschbecken und die Toilette, welche auf Kinderhöhe sind.
Im Schwimmbad gibt es außerdem ein 25 Meter langes Schwimmbecken mit 26 Grad Wassertemperatur und sechs Sprungtürmen.
Bei unserem Besuch waren gerade mehrere Schwimmbahnen abgetrennt, sodass man in Ruhe seine Bahnen schwimmen konnte.
Sehr schön fand ich den Pool-Hebe-Lift am Beckenrand des Schwimmbeckens, welcher es Menschen mit einer Behinderung ermöglicht zu schwimmen und sie so zum Beispiel vom Rollstuhl auf den Sitz-Lift befördert.
 Im hinteren Bereich des Schwimmbades befindet sich die Bademeisterkabine.
Der Bademeister selbst war im Bad präsent, was mir auch gefallen hat.
Hier befindet sich auch das kleinere Lehr-Schwimmbecken mit 32 Grad Wassertemperatur.
Nebenan gab es einen kleinen Raum mit einem Tisch und Stühlen.
Dieser wird als Theorie- und Schulungsraum für Schulklassen und Mitarbeiter verwendet.
Im Schwimmbad gibt es mehrere Sitzbänke.
Außerdem ist noch ein Behinderten-WC mit Wickelraum vorhanden, in welchem es einen Wickelwagen mit Windeln gibt.
Hinter dem Lehr-Schwimmbecken befinden sich nach Geschlechtern getrennte Toiletten, sowie ein großer Umkleidebereich.
Ein größerer Umkleidebereich ist räumlich etwas abgetrennt und bietet sich meiner Meinung für größere Kindergruppen wie Schulklassen oder die Gäste eines Kindergeburtstages an.
Vor Ort gibt es neben Duschen noch einen Frisierbereich, der mit kleinen weißen Hockern, großen runden Spiegeln und Föhns ausgestattet ist.

Die Vitaltherme:
Über ein Drehkreuz gelangt man mit Hilfe des Transponders vorbei an der Infrarotkabine im „Palmenparadies“ in die textilfreie „Vitaltherme“.
Dort hat man in einem kleinen, separaten Umkleidebereich die Möglichkeit, seine Badekleidung auszuziehen, sie an einem der Haken aufzuhängen und andere kleine Gegenstände in einem kleinen Fach darüber aufzubewahren.
Im Zentrum der „Vitaltherme“ befindet sich die „Blaue Lagune“, ein textilfreier Badebereich, der ähnlich wie die „Große Lagune“ im „Palmenparadies“ angelegt wurde.
Hier kann man bei 34 Grad Wassertemperatur herrlich entspannen, an der Poolbar einen Cocktail trinken und die auflockernde Wirkung der zahlreichen Massagedüsen und Sprudelliegen genießen.
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Besuch dort, als ich meinen Geburtstagsgutschein für ein Gratis-Getränk an der wunderschönen Poolbar einlösen wollte und irritiert feststellte, dass alle anderen in dem Becken nackt waren.
Wenig später hatte ich nach anfänglicher Scham auch die Badebekleidung abgelegt und genoss es, zum ersten Mal den textilfreien Bereich eines Thermalbades zu nutzen.
Der Außenbereich mit Whirlpool, Sprudelliegen und Massagedüsen auf verschiedenen Höhen ist paradiesisch.
Er bietet einen herrlichen Ausblick und bei schönem Wetter kann man seine Cocktails auch dort draußen an der Poolbar bestellen und genießen.
Wem der Sinn eher nach Ruhe und Entspannung steht, der kann es sich in einer der zahlreichen Ruheliegen oder Loungemuscheln rund um die „Blaue Lagune“ gemütlich machen und lesen, schlafen oder einfach nur vor sich hin dösen.

Eine „Quelle der Gesundheit“ gibt es in der „Vitaltherme“ auch und zwar ein textilfreies Solebecken mit 36 Grad Wassertemperatur, welches die Haut beruhigen, den Kreislauf und den Hautstoffwechsel anregen und die Gelenke entlasten soll.
Der sehr geschmackvoll gestaltete und rund um eine ansprechende Bepflanzung angelegte Sinnespfad im Außenbereich der „Vitaltherme“ hat mir sehr gut gefallen.
Hier wurde ein behaglicher Rückzugsort geschaffen, an dem man zu zweit in der Sonne sitzen und die Ruhe genießen kann.
Er bietet vielfältige Bodenbeläge wie verschiedene Steine, Rindenmulch, Holz und Fichtenzapfen und soll die Muskulatur stärken und eine bessere Körperhaltung fördern.
Ich fand es sehr spannend und angenehm, die Bodenläge mit den bloßen Füßen zu spüren.
Für den Aufenthalt in den zahlreichen Saunen und im Außenbereich empfehle ich ein großes Badetuch, einen Saunakilt oder einen Bademantel.
Nachdem wir in der „Blauen Lagune“ und im Außenbereich entspannt haben, genossen wir die angenehme Wärme auf einer der Wärme-Rotlichtliegen.
Diese kann man durch Ziehen an einer Ziehschnur aktivieren.
Sie schaltet sich nach einer gewissen Zeit automatisch wieder aus.
Die sanfte Wärme trug spürbar zur Entspannung bei und es tat gut, auch etwas fürs Immunsystem zu tun.
In der „Vitaltherme“ gibt es auch eine Physiotherm Infrarotkabine, die man gratis benutzen kann.
Sie befindet sich in der Nähe der Infrarotliegen.

Die Solarien:
In der „Vitaltherme“ befinden sich hinter den Infrarotliegen zwei separate und moderne Solarien.
Eine Infotafel vor Ort hilft dabei den eigenen Hauttyp zu bestimmen und so die optimale Besonnungszeit zu ermitteln.
Beide Solarien machten einen gepflegten, sehr sauberen und modernen Eindruck, wobei eine am Tag unseres Besuches defekt war.
Schutzbrillen, Desinfektionsspray  und Tücher lagen aus.
Ein Mülleimer war vorhanden.

Die „Sky Lounge“:
Vorbei an der Saftbar „Frooters“, gegenüber vom Restaurant „Living garden“ befindet sich der Aufgang zur „Sky Lounge“.
Auf einer Fläche von über 1000 qm laden hier mehr als 500 Einzel- und Doppelliegen und Cocoon-Muscheln zum Entspannen ein.
Der Blick auf das tropische „Palmenparadies“ und durch das verglaste Panaromadach ist atemberaubend.
Hier wurde ein exklusiver Ruhebereich geschaffen, der ganz edel in Weiß und Creme gehalten nicht nur Puristen und Romantiker begeistern wird.
Wer möchte, kann vor seinem Besuch in der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ seinen individuellen Liegeplatz in der „Sky Lounge Exklusiv“ reservieren.
Eine Einzelliege und ein Glas Prosecco Serena kosten 12 Euro.
Eine Doppelliege inklusive zwei Gläsern Prosecco Serena kosten 24 Euro und eine Cocoon-Muschel in der Größe L inklusive einer Flasche Prosecco Seren kosten 35 Euro pro Tag.
Ein Upgrade zu einer Flasche Champagner kostet entsprechend mehr.
Alternativ zu Champagner und Prosecco kann man auf Wunsch auch Orangensaft oder Wasser erhalten.
Die „Sky Lounge Exklusiv“ ist ein textilfreier Teilbereich der „Sky Lounge“ für Besucher ab 16 Jahren.
Weitere Liegen in der Sky Lounge können ohne Reservierung genutzt werden.
Mir gefällt die „Sky Lounge“ außerordentlich gut.
Die Gestaltung in Weiß und Creme ist Entspannung und Luxus fürs Auge und fiel mir schon bei meinem ersten Besuch in der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ positiv auf.
Wenn wir ein Mal vor Ort übernachten, werde ich das Angebot auf jeden Fall nutzen.
Es muss wunderschön sein, dort unter dem verglasten Dach zu liegen und die Sterne zu sehen. 

Der Saunabereich:

Über die „Vitaltherme“, vorbei am Restaurant „Living Garden“ und die „Saftbar Frooters“ gelangt man zu den neun unterschiedlich thematisierten Saunen mit regelmäßigen Aufgüssen.
Eine große Leuchttafel neben dem Restaurant „Living garden“ zeigt einen Lageplan der Saunen und gibt über das Aufgussprogramm Auskunft.
Im Saunabereich befindet sich auch das Dampfbad „Vitalnebel“, in welchem stündlich Beauty- und Wellnessanwendungen wie Beautymasken, Salz- oder Zuckerpeelings angeboten werden.
An jeder Sauna steht, wann der nächste Aufguss stattfindet. Wenn gerade ein Aufguss zubereitet wurde, hing an der Tür der entsprechenden Sauna ein „Bitte warten“-Schild.
Mittendrin im Saunabereich befindet sich der großzügige Ruheraum „Elysium“, in welchem man nach dem Saunabesuch schlafen, träumen oder lesen und die beruhigenden Farbspiele von Goethes Farbkreis, welcher an der Decke abgebildet ist, auf sich wirken lassen kann.
Außerdem werden hier regelmäßig Meditation, Yoga, sowie Traum- oder Phantasiereisen angeboten, an welchen ich gerne einmal teilnehmen möchte.
Bei unseren bisherigen Besuchen haben wir schon einige der Saunen im „Thermen & Badeparadies Sinsheim“ besucht.

Ein besonderes Highlight ist die 80 Grad heiße „Koi-Sauna“.
Die im japanischen Stil mit einem sternförmigen Deckengemälde mit japanischen Kirschblüten gestaltete Sauna ist ein echter Hingucker.
Sie wurde im Jahr 2013 bei einer Größe von 166,1 m² und mit Platz für bis 150 Personen als größte Sauna der Welt ausgezeichnet.
Ein Besuch lohnt sich allein schon für den Blick durchs Panoramafenster auf die farbenfrohen Kois im Aquarium, welche mich jedes Mal aufs Neue begeistern.
Bei unserem Besuch genossen wir einen angenehm duftenden  Wacholder-Zitrone-Aufguss.
Bereitet wurde dieser von einer freundlichen jungen Frau, welche sich und ihren Kollegen mit Vornamen vorstellte und kurz erklärte, welchen Aufguss sie mitgebracht haben und welche Regeln in der Sauna gelten.
Die beiden verteilten den Duft durch das Schwenken ihrer Handtücher.

Bei dem schönen Ambiente hätte ich das klassische Fahnenschwenken als passender empfunden.
Bereitet wurde dieser von einer freundlichen jungen Frau, welche sich und ihren Kollegen mit Vornamen vorstellte und kurz erklärte, welchen Aufguss sie mitgebracht haben und welche Regeln in der Sauna gelten.
Die beiden verteilten den Duft durch das Schwenken ihrer Handtücher.
Bei dem schönen Ambiente hätte ich das klassische Fahnenschwenken als passender empfunden.

Wer auch in der Sauna nicht auf Kultur verzichten will, hat in der 60 Grad heißen „Kino-Sauna“ die Möglichkeit, während dem Saunieren wundervolle Natur- und Dokumentarfilme auf der großen Kinoleinwand anzuschauen.
Welche Filme wann laufen, kann man direkt vor der Sauna auf einem Schild ablesen.
In der „Wüstenwind-Sauna“ kann man vor einem Wüstenpanorama bei 60 Grad die trockene, angenehme Wärme genießen.
Das 90 Grad heiße „Holzstadl“ ist ein Muss für all jene, die es besonders heiß mögen.
Dazu passt die Einrichtung, welche an die Feuerstelle eines Schmiedes erinnert.
Die „Hünenring-Sauna“ versetzt einen bei 80 Grad unter einem wunderschönen Sternenhimmel und mehreren etwa drei Meter hohen Natursteinblöcken zurück in vergangene Zeiten.
Liebhaber maurischem, orientalischem Ambientes erfreuen sich an der 70 Grad heißen „Alhambra“.
Wie mitten im tropischen Regenwald  fühlt man sich in der 75 Grad heißen „Tropen-Sauna“.
Hier gefallen mir besonders die Wandgestaltung mit Bildern vom Regenwald und der Blick auf die Vogelvolière voller tropischer Vögel.
Restlos begeistert hat mich der Besuch der „Wiener Kaffeehaus“-Sauna.
Ich träume schon lange davon, ein Mal nach Wien zu reisen und in einem der Kaffeehäuser zu flanieren.
Die stimmige Gestaltung der Sauna mit Fenstern in Kaffeebohnenform, einem Kronleuchter, Kerzenleuchtern und Accessoires wie einem Milchkännchen und einer Etagere sorgt für das passende Ambiente.
Ergänzt wird es durch den Duft von Kaffee und Vanille, welcher sich ganz zart auf die Haut legt und Lust auf eine Tasse Kaffee macht.
Nach dem Saunabesuch haben wir uns an der frischen Luft bewegt und dabei die wunderschöne Sonnenterrasse erkundet, bei der man bei schönem Wetter auf einer der zahlreichen Liegen entspannen kann.
Vorbei an der „Raucher-Lounge“ hat man hier nicht nur einen grandiosen Ausblick, sondern kann auch hautnah die Vögel in ihrer Vogelvolière beobachten.
Abkühlung bieten auch das 16 Grad kalte Tauchbecken und der 24 Grad warme Panorama-Pool.

Die „Calla-Blütendusche“ ist für mich jedes Mal ein echter Hingucker, welcher mich dazu inspiriert hat mir eine Calla zu kaufen.
Die wunderschönen Blütenkelche bieten eine einzigartige Erfrischung bei etwa 20 Grad Wassertemperatur.
Alternativ nutze ich auch sehr gerne das Eis aus dem Eisbrunnen.

Das gastronomische Angebot:
Im „Palmenparadies“ befindet sich das  Selbstbedienungsrestaurant "Paradiso", welches mit dunkelbraunen Stühlen, orangen und roten Kissen und künstlichen Orchideen gestaltet wurde.
Bei schönem Wetter kann man auch im Außenbereich essen.
Vier Kinderstühle stehen zur Verfügung.
Hinter der verglasten, übersichtlich nach Speisen und Getränken aufgebauten Theke kann man die einzelnen Speisen sehen.
Welche Auswahl es gibt und was die Speisen kosten, kann man auf Glastafeln über der Theke ablesen.
Hier gibt es z. B. Currywurst mit Pommes Frites für 6,40 Euro, schwäbische Maultaschen mit Schmelzzwiebeln & Kartoffelsalat für 7,60 Euro oder eine Pizza Hawai für 8 Euro.
Für Vegetarier gibt es zum Beispiel
gebackenen Camembert an Preiselbeersahne & Salatreigen für 7,60 Euro.
Außerdem gibt es noch verschiedene Pastagerichte, Salatvariationen und kleine Snacks für Kinder.
An den Poolbars gibt es neben Saftschorlen und Longdrings, Softdrinks, Bier, Wein, Sekt und Kaffee, diverse alkoholische und alkoholfreie Cocktails wie Pina Colada für 7,80 Euro.
Um die Mittagszeit bekamen wir so langsam Hunger und entschieden uns für das Restaurant „Living Garden“, welches sich mitten in der „Vitaltherme“ befindet und mich vom Ambiente und dem Angebot viel mehr anspricht als das „Paradiso“.
Zuerst schauten wir uns das sehr ansprechend präsentierte Angebot an:
Der Verkaufsbereich war sehr übersichtlich und freundlich gestaltet.
An einer Kaffeebar mit den schön gewählten Mottos „Kaffeekunst“, „Teekultur“, „Eislust“ und „Kuchenliebe“ wurden verschiedene Kaffeespezialitäten, Tees und feine Desserts wie Obstsalat, Vanillejoghurt mit Früchten und Sahnequark mit Früchten angeboten.
In einer verglasten Theke konnte man die leckeren Kuchen und Torten bewundern.
Wer hier nicht fündig wurde, konnte sich aus einer Eistruhe ein Eis am Stiel aussuchen.
An einem Getränkeständer hingen verschiedene Wasserflaschen.
Zudem waren an der Kaffeebar alle verfügbaren Getränkeflaschen übersichtlich aufgebaut, sodass der Kunde auf einem Blick sehen konnte, was alles angeboten wird.
Auch das Bistro war sehr geschmackvoll, sauber und übersichtlich aufgebaut.
Die hellen Holztabletts mit Orchideenmotiv und die hellgrünen Servietten passten hervorragend zum paradiesischen Ambiente und den mit viel Liebe zum Detail angerichteten Speisen.
Mich hat das sich selbsterklärende Prinzip des Restaurants sehr angesprochen.
Ich nahm mir eines der Tabletts und schaute mir auf einer großen Karte die verschiedenen, thematisch sortierten zur Wahl stehenden Gerichte an.
An der verglasten Salattheke „Salatgarden“ gab es zum Beispiel den Klassiker Caprese (Tomate mit Mozzarella) für 6,80 Euro oder einen herzhaften Wurstsalat mit Zwiebeln für 7,80 Euro.
Wer es lieber exotisch mag, für den wurde zum Beispiel der Salat „Südsee“ mit gegrillten Garnelenspießen und Dip für 10,90 Euro angeboten.
Als Dressing gab es Joghurt-, Vital- oder Balsamicodressing.
Sonnenblumenkerne, Croutons und Röstzwiebeln bildeten das Topping.
Dazu wurde Baguette oder ein Vitalbrot mit Kräutern gereicht.
An der Theke konnte man einige der fertigen Salate sehen und hatte so eine kleine Entscheidungshilfe.
Unter dem Oberbegriff „Pastagenuss“ wurden verschiedene Pastagerichte wie zum Beispiel Pasta mit frisch gehobeltem Parmesan al Aglio mit Knoblauch und Olivenöl; mit Tomatensoße und frischem Basilikum oder Bolognese jeweils für 7,80 Euro angeboten.
In der Kategorie „Karibik & Meer“ hatte man die Qual der Wahl zwischen Gerichten wie dem Südsee- Hähnchenspieß an Chili-Mangosauce für 10,80 Euro oder gebratenen Garnelen mit asiatischem Currygemüse und Mango für 13,80 Euro.
Dazu wurde nach Wahl Basmati- oder Wildreis im Bananenblatt serviert.
Wer es gerne deftig mag, der wurde bei den „Grill und Pfannenklassikern“ fündig.
Hier gab es zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Spätzle und Rahmsauce (8,90 Euro); ein zartes Steak vom Hähnchenbrustfilet (11,80 Euro) oder ein zartes Rindersteak in Pfefferrahmsoße (15,80 Euro).
Zu den Steaks konnte man als Beilage zwischen Basmati- oder Wildreis im Bananenblatt, Butterspätzle, einer Ofenkartoffel oder einer Salatvariation wählen.

Wer bei seinem Aufenthalt lieber etwas Leichteres essen wollte, der hatte unter „Vital & Fit“ eine große Auswahl.
Ob Ofenkartoffeln gefüllt mit Kräuterquark an einer Salatvariation für 8,90 Euro oder gebratenem Tofu mit Gemüse in Kokosmilch für 11,80 Euro – hier war für jeden Geschmack etwas dabei.
Im Bistro konnte man zum Teil bei der Zubereitung seines gewählten Gerichtes zuschauen.
Dies machte einen sehr positiven Eindruck auf mich.
Einzelne Gerichte waren als vegan oder glutenfrei ausgezeichnet.
Mir hat das Angebot sehr gut gefallen.
Es ist sehr umfangreich, nimmt auf alle Ernährungsbedürfnisse Rücksicht und hier ist sicher für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist stimmig.
Gut fand ich auch, dass Allergene und Zusatzstoffe angeführt wurden.
Schade finde ich, dass nicht komplett auf Geschmacksverstärker verzichtet wird.

Bei gemütlichem maritimen Wohlfühlambiente aßen wir im Essbereich des „Living garden“ zu Mittag.
Quadratische und lange Tische aus hellem Holz, bequeme gepolsterte Stühle in schwarz, weiß und türkis wechselten sich ab mit Korbsesseln und Sitzbänken.
Das weiß-braun-türkise Farbkonzept gefiel mir sehr gut und ich fühlte mich an die Südsee versetzt.

An den großzügigen Sitzgelegenheiten finden sowohl Familien, als auch Paare oder größere Gruppen einen schönen Platz zum gemeinsamen Essen und Trinken.
Meine Eltern hatten sich beide jeweils für das Schnitzel Wiener Art mit Spätzle und Rahmsauce für 11,80 Euro entschieden.
Es hat ihnen sehr gut gefallen, dass das Gericht sehr ansprechend auf einem blattförmigen Teller mit einer Zitronenecke, sowie einer kleinen Wassermelonenscheibe angerichtet wurde.
Toll fanden sie auch, dass die Rahmsauce in einem kleinen Extrabehälter gereicht wurde.
So konnten sie selbst entscheiden, wie viel Soße sie essen möchten.
Einzig die Spätzle haben meinem Vater nicht geschmeckt, weil er lieber selbstgemachte Spätzle gegessen hätte.
Ich entschied mich für die Kartoffelrösti mit geräuchertem Lachs an einer Salatvariation für 10,80 Euro.
Dazu wählte ich das „Kokoswasser Real Coconut-Taste Nirvana“ mit Fruchtfleisch.
Die freundliche Kassiererin an der Kaffeetheke bereit mich bei meiner Getränkewahl und erklärte mir den Unterschied zwischen den zur Wahl stehenden Kokoswassern.
Mein Gericht war optisch sehr ansprechend auf einem blattförmigen Teller angerichtet worden.
Darauf befanden sich drei Kartoffelrösti, etwas Räucherlachs, sowie eine kleine Salatvariation bestehend aus verschiedenen Sorten Blattsalat mit Karottenstreifen, Gurkenscheiben und Sprossen als Topping und einer Cocktailtomate auf einem Bambusspieß.
Die drei verschiedenen, oben schon genannten Dressings standen zur Wahl.
Ich hatte mir das Joghurtdressing ausgesucht.
Mein Gericht war sehr lecker und sättigend.

Toll fand ich, dass sowohl das Dressing, als auch der Meerettich separat in einem kleinen Glas dazu gereicht wurden und ich so selbst entscheiden konnte, ob und wie viel ich davon essen möchte.
Mein Lebensgefährte hatte sich die gebratenen Hähnchenstreifen in Cocos-Curry-Sauce zum Preis von 12.80 Euro ausgesucht.
Sein Essen war ebenso wie die anderen Gerichte mit einer kleinen Wassermelonenscheibe und einer Zitronenscheibe  sowie Krabbenchips angerichtet worden.
Der Basmatireis im Bananenblatt war ein echter Hingucker.
Am Tisch standen ein Salz- und ein Pfefferstreuer, sowie ein Zuckerstreuer, eine Eiskarte und eine Karte mit den Kaffeespezialitäten.
Als Ergänzung würde ich mir Erfrischungstücher am Tisch wünschen, damit man sich nach dem Verzehr von manchen Gerichten die Hände damit säubern kann.
Etwas störend fanden wir bei den Gerichten den als essbare Deko dazu gereichten Krabbenchip, da wir diese nicht mögen.

Im späteren Verlauf des Tages haben mein Lebensgefährte, meine Stiefmutter und ich uns an der Kaffeebar jeweils ein Stück Käse-Sahne-Torte zum Preis von je 3,50 Euro gegönnt.
Bei den Torten gab es nicht mehr so viel Auswahl, was ich nicht weiter schlimm fand, da wir etwas spät dran waren.
Die Käse-Sahne sah nicht nur optisch sehr ansprechend aus, sondern schmeckte auch sehr gut.
Mein Vater fand seinen Milchkaffee (3,80 Euro) etwas wässrig.
Ich war mit meiner Kaffeespezialität, dem Iced Bailey Milchschaum für 4,50 Euro sehr zufrieden.
Er schmeckte hervorragend, hatte einen tollen Milchschaum und war angenehm kühl.
Sehr schön fand ich auch die zahlreichen LED-Teelichter und großen LED-Elemente, welche an den Tischen für ein besonderes Ambiente sorgten.

Nach dem Saunabesuch habe ich mir an der „Saftbar Frooters“, welche täglich von 12-20 Uhr geöffnet hat, einen sehr leckeren, fruchtigen Smoothie gegönnt und zwar den „Tropical Splash“.
Hier habe ich für 0,3 l Smoothie 3,80 Euro bezahlt, was ich vollkommen angemessen finde.

Sauberkeit und Hygiene:
Sowohl der Empfang, als auch die Umkleiden waren sehr sauber, ebenso die Sanitäranlagen.
Als ich den Dusch- und Sanitärbereich betrat, wurde dieser gerade nass gewischt.
Im Schwimmbad war eine Reinigungskraft auch am Durchwischen.
Sämtliche Außenbereiche und Innenbereiche waren auch sehr sauber und gepflegt.
Für die Besucher standen überall Mülleimer zur Verfügung.
Im Saunabereich wischte eine Reinigungskraft im Bereich der Duschen den Boden mit einem Wasserschieber.

Die Sicherheit in der „Thermen & Badewelt Sinsheim“:
Im ganzen Bad wird das Thema Sicherheit sichtbar groß geschrieben.
In allen drei Bereichen haben wir zahlreiche Feuerlöscher entdeckt.

Der Service:
Bei unserer Ankunft in der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ wurden wir sehr freundlich von der Mitarbeiterin am Info-Schalter an der Schwimmbadkasse ganz rechts begrüßt.
Wir erhielten unsere Transponder und konnten schon einmal vorab den Eintritt für meinen Lebensgefährten bezahlen.
Uns wurde kurz erklärt, wo sich was befindet und ein schöner Aufenthalt gewünscht.
Die Mitarbeiterin, die im Restaurant „Living Garden“ unsere Essensbestellung entgegen nahm, wirkte etwas genervt.
Dies glich ihre Kollegin, bei der wir verschiedene Kaffeespezialitäten und Kuchen bestellten und zuvor das Essen  und die Getränke bezahlt hatten durch ihre freundliche Art wieder aus.
Die Mitarbeiterin an der Servicekasse, bei der wir nach unserem Aufenthalt alle weitere Kosten für Verpflegung etc. entrichteten war auch sehr nett.

Mein Fazit:
Ein Besuch der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ ist für mich jedes Mal wie ein Tag Urlaub vom Alltag.
Bei dem herrlichen Südseeambiente kann ich mich entspannen, die verschiedenen Themensaunen genießen und bekomme auch kulinarisch etwas geboten.
Das Bad mit angrenzendem Schwimmbad bietet sich sowohl für Familien mit kleinen Kindern, als auch für Paare oder Gruppen und Rollstuhlfahrer an.
Sauberkeit, Hygiene, Sicherheit und Service werden hier groß geschrieben.
Gut gefallen hat mir außerdem, dass es in allen Bereichen an vielen Orten Uhren gibt.
Dies hat mir in anderen Thermalbädern oft gefehlt.
Alle Bereiche sind durch Hinweisschilder, die an tropische Wegweiser erinnern leicht zu finden.
Was ich unbedingt einmal erleben möchte, ist die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ bei wärmeren Außentemperaturen, denn dann öffnet sich das verglaste Panoramadach mit seinen über 2.300 qm und man kann unter freiem Himmel entspannen.
Das muss wunderschön sein!
Und natürlich werde ich mir dann auch ein Tretboot ausleihen und mit meinem Lebensgefährten den Natursee erkunden.
Bis dahin schwelge ich in meinen Erinnerungen und freue mich schon auf meinen nächsten Besuch!

Kommentare:

  1. Das sieht ja perfekt aus und richtig tropisch...ähm, da auf dem Foto ist ja ein nackter Mann uiuiu *gg*
    Liebe Grüße
    Tanja

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  2. Das sieht ja einfach klasse aus! Ich komme aus Berlin und in der nähe ist das Tropical Island - aber falls es mich mal in den Süden zieht sollte man sich definitiv merken auch mal dort vorbei zu schauen. Aber vor allem als passionierter Saunagänger sollte man mal das saunakino testen :-)

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  3. Das ist ja eine riesige Anlage, die Fotos erinnern ein bisschen das Tropical Island in Ostdeutschland. Mit Sicherheit eine tolle Location, um einmal eine Auszeit zu nehmen.
    LG Sabienes

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  4. Huhu Aletheia,
    ich folge dir jetzt über GFC und freue mich dich gefunden zu haben.
    LG Brigitte

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  5. Oha. Das klingt ja toll! Besonders der Saunabereich sieht echt großartig aus. Überhaupt war ich schon viel zu lange nicht mehr in der Sauna....

    Mit lieben Grüßen,
    Sarah

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    1. Sauna ist wirklich eine tolle Sache :) Bin gerade in einem Seiser Alm Hotel und wir haben die beste Saunalandschaft, die ich je gesehen habe :)

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  6. Wow das Palmenparadies <3

    Liebe Grüsse

    Flowery

    BEAUTYNATURE

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    1. Ich bin ja mehr so in den Bergen unterwegs :) Ein schönes Schenna Hotel ist genau das richtige für einen gelungenen Urlaub

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