Montag, 19. August 2019

Mein Besuch der KAMUNA 2019

WERBUNG ohne Auftrag

Am 3. August 2019 fand die 21. Karlsruher Museumsnacht (kurz "KAMUNA") statt, bei der einige Karlsruher Museen, Bibliotheken und Archive von 18.00 bis 1 Uhr ihre Tore für die Besucher öffneten und neben Führungen, Vorträgen, Mitmachaktionen und Open-Air-Konzerten auch Highlights ihrer Sammlungen und Sonderausstellungen zeigten.

Teilgenommen haben :

  • Der Badische Kunstverein
  • Das Badische Landesmuseum
  • Die Erinnerungsstätte Ständehaus/Stadtbibilothek
  • Das Generallandesarchiv
  • Das Museum beim Markt
  • Das Museum für Literatur/Jugendbibliothek
  • Die Majolika Manufaktur
  • Das Pfinzgaumuseum
  • Die Staatliche Kunsthalle
  • Das Staatliche Museum für Naturkunde
  • Das Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
  • Die Städtische Galerie
  • Das Verkehrsmuseum 
  • und das ZKM – Zentrum für Kunst und Medien.
Im vergangenen Jahr hatte ich die KAMUNA gemeinsam mit meinem Ex-Freund zum ersten Mal besucht und war gespannt darauf, was ich dort in diesem Jahr alles erleben würde.
"KAMUNA" 2018 im ZKM
Meine ehemalige Arbeitskollegin Lore und ich hatten uns zum gemeinsamen Besuch der diesjährigen KAMUNA verabredet.
Ich hatte uns im Vorverkauf zwei KAMUNA-Buttons besorgt, welche sowohl als Eintrittskarten für alle Veranstaltungen im Rahmen der Museumsnacht galten, als auch am Tag der Veranstaltung von 14.00 - 6.00 Uhr zur kostenlosen Nutzung der Verkehrsmittel im KVV-Netz berechtigten.

In Karlsruhe angekommen statteten wir zuerst neugierig der Pommesmanufaktur "Frittenwerk" in der Postgalerie einen Besuch ab, über die Lore im Fernsehen einen Bericht gesehen hatte.
Verschiedenste sogenannte Poutines standen zur Wahl:
Da gab es zum Beispiel die "Montreal Style Poutine" - Eine große Portion Hausfritten mit cremiger Champignon-Rahmsauce, zartschmelzendem Mozzarella und feinen Radieschenscheiben.
Oder die "Chili Cheese Fries"- Eine große Portion Hausfritten mit würziger Chili con Carne vom Rind, cremig-pikanter Käsesauce, leichter Sour Cream und scharfen Jalapeños.
Sehr ansprechend fand ich auch die "Thai Peanut Meatballs" - Eine große Portion Hausfritten mit würzigen Meatballs aus Rind und Geflügel, Thai-Erdnussauce und Sourcream, gerösteten Erdnüssen und Petersilie.

Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Für Veganer gibt es zum Beispiel auch eine Poutine mit veganer Bolognese oder für Vegetarierer eine mit Guacamole, Sour Cream und gewürfelten Tomaten.

Wer will, kann sich seine Poutine mit Meatballs, Hähnchenbruststreifen oder Falafeln pimpen.
Alternativ konnte man sich zum Beispiel auch eine der zwei verschiedenen, farbenfrohen Bowls bestellen.
Sehr ansprechend fand ich, dass alle frischen, hausgemachten Dips des Frittenwerks ohne Farb-, Zusatz- und Konservierungsstoffe zubereitet werden.

Ich entschied mich für die "Pink Persia Poutine".
Dahinter verbarg sich eine große Portion Hausfritten mit leckeren Falafelbällchen, pinkem Hummus, Quinoa, Rucola und Zitronen-Aioli.
Dazu bestellte ich mir noch eine Portion Curry-Wurst, welche ich schon lange nicht mehr gegessen hatte.

Das "Frittenwerk" ist ein Selbstbedienungsrestaurant.
Witzig fand ich, dass man an der Kasse einen Kassenzettel mit einem Superhelden als Codenamen für die Abholung seines bestellten Gerichts erhielt.
Mir haben meine Poutine und meine Curry-Wurst beide sehr gut geschmeckt und auch mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis war ich sehr zufrieden.

Die "KAMUNA" 2019 stand unter dem Motto "Abenteuer Museum" und bot Einblicke in laufende und zukünftige Ausstellungen.
Da zahlreiche Veranstaltungen parallel stattfinden und bei manchen die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfiehlt es sich, den Besuch der Karlsruher Museumsnacht mit Hilfe des Programmheftes ein wenig zu planen und sich vorab zu überlegen, was man gerne sehen möchte.

Interessant fand ich, dass im "Badischen Landesmuseum"  unter Anderem das Virtual Reality-Erlebnis „Audienz im Schloss – Eine virtuelle Zeitreise ins Barock“, sowie der 180-Grad-Panorama-Film „Ich, Karl Wilhelm!“, mit denen man fiktiv in die Zeit der Stadtgründung Karlsruhes zurück reisen konnte, gezeigt wurden.
Im Generallandesarchiv hätte ich gerne an der Besichtigung des Magazins teilgenommen, welches nur ein Mal im Jahr zur Besichtigung freigegeben wird.
Schön fand ich, dass man beim Museum beim Markt eigene Ideen zur Zukunft des Museums äußern durfte.
Die Vorstellung, einen eigenen Raum in einem Museum nutzen zu können und nach Lust und Laune zu gestalten, reizte mich.
Im Museum für Literatur hätte mich die Lesung „Geistige Abenteuer“ des Autors und Vorlesekünstlers Joachim Zelter interessiert.
Im Museum in der Majolika, konnte man die Geschichte der Manufaktur bei der Führung „Innovation trifft Tradition – von der Drehscheibe zum keramischen 3 D-Druck“ miterleben.
Als Hobbyfotografin hätte mich die Porträtsitzung bei H. Felix Gross  „Vom Lichtbild zum Schnappschuss. Fotografie in Karlsruhe 1850 bis 1990“ im Stadtmuseum/Jugendbibliothek interessiert.
Das Staatliche Museum für Naturkunde, eines meiner liebsten Karlsruher Museen, bot während der KAMUNA 2019 verschiedene Vorführungen an: "Navi für Insekten" und "Pflanzen unter UV-Licht".
Das Thema "Abenteuerliche Flora - Waffen der Pflanzen" und die Führungen "Wunderwelt der Kristalle", sowie "Abenteuer Bionik - Vorbild Natur" hätten mich auch sehr interessiert.
Gerne hätte ich mir auch das Kakerlakenrennen und den Insektenlichtfang angesehen.
Die Lesung von Eva Klingler und Wolfgang Wegner über alte, nie vollständig gelöste Mordfälle aus der Region, welche im Verkehrsmuseum stattfand, hörte sich auch spannend an.

Während der KAMUNA fuhren zwei verschiedene KAMUNA-Shuttle-Buslinien die teilnehmenden Museen alle acht Minuten an.
Wir fuhren mit dem Shuttle-Bus zum ZKM und verbrachten den ganzen Abend dort, weil es einfach so viel zu entdecken gab.
Dabei musste ich ein wenig schmunzeln, denn dies war schon im Vorjahr so.
Im vergangenen Jahr haben mein Ex-Freund und ich zusätzlich noch das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach, sowie das dortige  Karpatendeutsche Museum besucht, was daran lag, dass wir aus Versehen in den falschen Shuttle Bus gestiegen waren.
Das Ambiente um das Pfinzgaumuseum herum war sehr schön und lud zum Verweilen ein.
Dafür hatten wir damals aber aufgrund des Schienenersatzverkehrs keine Zeit.

Gemeinsam mit Lore besuchte ich während der KAMUNA 2019 im ZKM die Führungen "Writing the history of the future" und "Edge of now" (Ausstellung noch bis zum 27. Oktober 2019) , sowie eine Kuratorenführung.
Alle drei Führungen fand ich sehr spannend, da ich dabei nicht nur die vielen verschiedenen Ebenen des ZKMs besser kennen lernte, sondern auch einiges über das Zentrum für Kunst und Medien an sich erfuhr.
Wusstet ihr zum Beispiel, dass es sich bei dem ZKM um eine ehemalige Munitionsfabrik handelt?
Generell empfiehlt es sich, eine Führung zu buchen, da man dadurch viele Hintergrundinformationen erhält, durch die man die ausgestellten Werke besser versteht.


Wie auch im vergangenen Jahr begeisterte mich das Werk YOU:R:CODE.
Ich fand es beeindruckend und auch ein wenig erschreckend, dass ein Scanner, als ich mich vor das Werk stellte, unter Anderem meine Größe, mein Geschlecht und mein geschätztes Alter erkannte.

Ähnlich erging es mir, als ich die Damentoilette aufsuchen wollte und stutzte, als ich die dort vermeintlich angebrachte Kamera sah.
In der von Lore genutzten Kabine fand sich dann die Auflösung.
Die Führung "The edge of now" ist mir sehr eindrücklich in Erinnerung geblieben, weil die Ausstellung zum Thema sich  kritisch mit Digitalisierung, Kontrolle, Medienkonsum und Überwachung auseinandersetzt.

Laut der Broschüre zur Ausstellung, welche ich für die Recherche für diesen Blogpost mitverwendet habe, ist diese eine Kooperation im Rahmen des Projekts „Three rooms“ zwischen dem Nam June Paik Art Center in Südkorea, dem Chronus Art Center in Shanghai und dem ZKM Karlsruhe.
Ausstellungen zum Thema finden in allen drei Institutionen statt.

Der aus China stammende Künstler Yang Jian hat mit seinem  Kunstwerk „Forest of sensors“, einen Hindernis-Parcours aus verschiedenen Möbeln und anderen Alltagsgegenständen aus dem Fundus des ZKM geschaffen.
Im Rahmen der Führung durften wir diesen begehen.
Sensoren lösten bei Berührung einen Alarm aus.
Forest of sensors


Sinnbildlich setzt sich dieses Kunstwerk meiner Auffassung nach mit Überwachung im physischen und digitalen Raum auseinander und damit, wie man gezielt von Medien gesteuert und manipuliert wird.
Bei der Führung hatten wir interessante Gespräche und beschäftigten uns mit kritischen Fragen zum Thema Überwachung im öffentlichen und digitalen Raum.
Welche Daten gebe ich on- und offline über mich preis?
Wann dient Überwachung meinem Schutz und wann der Kontrolle?
Wer hat Zugriff zu welchen Daten über mich?

Der aus Korea stammende Künstler Kim Heecheeon trug mit drei Werken zur Ausstellung bei.
In allen dreien beschäftigte er sich mit der Wahrnehmung von Zeit und Raum in virtuellen und physischen Realitäten vor dem Hintergrund seines Lebens und seiner Biografie.
In seinem beklemmenden Video  "Lifting barbells" begab er sich auf die Spur seines Vaters, welcher bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.
Anhand von GPS-Daten auf dessen Smartwatch und mittels der Sport APP des Vaters konnte er hautnah die letzten Minuten in dessen Leben nachvollziehen.
Sein Werk "Sleigh ride hill" vernetzt verschiedene Handlungsstränge und Realitäten, mit der in Korea populären Face App.
Das Video "Every smooth thing through Mesher" zeigt unter Anderem Aufnahmen aus Seoul bei Nacht, vermischt mit Augmentet-Reality.
Alle drei Werke hatten für mich etwas Verstörendes.
Um sie zu verstehen, muss man wissen, dass die Digitalisierung in Korea wesentlich weiter voran geschritten ist als hier in Deutschland.
Man ist digital stärker vernetzt und und das Leben dort spielt sich viel in digitalen Welten ab.

Die deutsche Künstlerin Verena Friedrich vereint in ihren Kunstwerken organische, elektronische und skulpturale Elemente.

Mit ihrem Werk  „The long now“ hat sie in einem Plexiglaskubus eine kontrollierte Umgebung für eine Seifenblase geschaffen, in welcher diese so lange wie möglich auf Trockeneis stabil gehalten werden soll.
Die Seifenblase dient hier als Symbol für Vergänglichkeit.
Die Künstlerin setzt sich mit ihren Werken mit Inhalten wie Vergänglichkeit und Tod, sowie der Verlangsamung des menschlichen Alterungsprozesses auseinander.
"Transducers"
Ihr faszinierendes Werk „Transducers“ sind mehrere gläserne Apparaturen, welche einzelne Haarproben verschiedener Menschen analysieren.
Die dabei erhaltenen biologischen Informationen wurden durch Sensoren in Klänge umgesetzt.
Jedes Haar hörte sich anders an und natürlich wurde bei mir die Frage aufgeworfen, wie wohl mein eigenes Haar klingen würde.

Die Führung "Writing the history of the future" beschäftigte sich damit, welchen Einfluss die Entwicklung der Medien im Laufe der Jahre auf die Kunst hatte.
Interessant war hierbei auch die Auseinandersetzung mit den Themen Schrift und Wort.


Für dieses Kunstwerk mit dem Titel "Tempo liquido" (flüssige Zeit) von Fabrizio Plessi wurden unter Anderem alte Monitore genutzt.
Während der Führung konnten wir uns einige interessante Objekte aus dem Bereich Medienkunst genauer ansehen und diese selbst ausprobieren.

Bei dem Werk "Beyond pages" von Masaki Fujihata handelt es sich um eine computerbasierte interaktive Installation aus dem Jahr 1995.
Als Besucher der Installation sitzt man an einem Tisch und liest in dem digitalen Buch.
Mit dem beigefügten Stift kann man zum Beispiel die Buchseiten umblättern, etwas darin verändern oder Veränderungen in dem abgedunkelten Raum hervorrufen.

Bei manchen Kunstwerken musste man als Betrachter/in selbst aktiv werden und sich davor bewegen, um das Kunstwerk in seiner Gänze erfassen zu können.
Ich fand es erstaunlich, was man zum Beispiel mittels Film, Fotografie, Klang und Computerinstallationen alles machen kann.
Bei der Kuratorenführung war zu meiner Freude ausprobieren und mitmachen ausdrücklich erwünscht.
Gerade wenn wir mit den Kindern unserer Kita ein Museum besuchen, bin ich froh darüber, wenn es dort für die Kinder Möglichkeiten gibt, selbst tätig zu werden.
So können sie ihren Forscher- und Entdeckungsdrang ausleben.

Ich mag Museen, in denen man selbst aktiv werden kann, da ich ein Typ Mensch bin, der sich Wissen mit allen Sinnen aneignet.

Manche Werke haben einen solchen Aufforderungscharakter, da muss man einfach ausprobieren.
Bei dem Werk von Dieter Hacker "Alle Macht den Amateuren" handelt es sich um zahlreiche Schwarz-Weiß- und Farbfotografien, die unter Anderem von Fotolaboren aussortiert wurden.
Sie erinnerten mich an ähnliche Fotografien, welche ich aus den Familienalben meines Vaters kenne und an meine ersten Fotografieversuche.
Ihr Reiz liegt für mich gerade in dem Imperfekten.
Das "Electric Labyrinth" von Arata Isozaki beschäftigt sich mit der Zerstörung Hiroshimas und Nagasakis durch amerikanische Atombomben.
Als Besucherin lief ich zwischen den spiegelnden Platten seines Labyrinths hindurch und wurde dabei mit Geisterdarstellungen und mir nahe gehenden Fotos aus dem Atomkrieg konfrontiert.

Leider blieb uns keine Zeit mehr, uns die Nebelskulptur Cloud Walk@ZKM (noch bis 25. August 2019), welche den Vorplatz des ZKM zu jeder halben Stunde in dichten Nebel hüllt, anzuschauen.
Das interaktive Kunstwerk Bubbles, bei dem man virtuelle Seifenblasen einfangen konnte, hätte mich auch interessiert, ebenso wie der "Mysteryroom" und der Workshop "Pimp your bag".

Ihr merkt, das ZKM hat mich mit dem hohen Aufforderungswert seiner Ausstellungsstücke begeistert.

Ich werde es auf jeden Fall nochmals besuchen!
Sehr faszinierend fand ich zum Beispiel die interaktive Installation "Portrait on the fly " von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen, informativen Einblick über die diesjährige KAMUNA geben.

Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, sie im nächsten Jahr zu besuchen?
Oder das ZKM, welches auf jeden Fall einen Besuch wert ist!

Ein kleiner Tipp von mir:

Das ZKM feiert in diesem Jahr sein 30 jähriges Jubiläum.
Deshalb ist der Eintritt dort bis zum Jahresende kostenfrei, um Bildung und Kunst für jeden zugänglich zu machen.

Freitag, 19. Juli 2019

Freitagsfüller

Von hier!

Nach einer aktiven Woche freue ich mich darüber, dass heute endlich Freitag ist.
Ich habe viel mit den Kindern unserer Kita unternommen:
Wir waren zusammen im Maislabyrinth, im Wald, bei einer öffentlichen Aktion zum Thema "Chemie trifft Physik" und im Karlsruher Zoo und auch privat war viel los.

1.  Wo ist er denn, der Mann fürs Leben?
Nach 16 Jahren in einer Beziehung bin ich aber erstmal ganz froh darüber Single zu sein und mich endlich mal nur auf mich konzentrieren zu können.
2.  Jedes Kind ist auf seine eigene wunderbare Art und Weise ganz einzigartig.
In wenigen Wochen verlassen uns 19 Vorschulkinder und beginnen dann einen neuen Lebensabschnitt.
Es hat mir große Freude bereitet, sie bei ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen und ich werde sie alle sehr vermissen, weil sie mir jeder auf seine Art ans Herz gewachsen sind.
3. Wenn es ruhig ist, kann ich mich am Besten konzentrieren.
Dann bin ich am produktivsten und mir kommen die besten Ideen.
4. Leckere Pasta schmeckt am Besten mit Parmesankäse.
Der ist für mich einfach ein Muss, sofern die Soße dazu passt.
5. Mein Herz ist nicht immer ein guter Ratgeber.
Aber die schwachen Momente des Kopfes sind oftmals die schönsten Stunden des Herzens.
6. Es gibt viel zu tun im Wohnzimmer.
Hier werde ich Marie Kondos Konmari-Methode auch noch anwenden.
Am Schwierigsten wird es wohl mit den Büchern...
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf etwas Zeit vor dem PC, wofür im Alltag viel zu wenig Zeit bleibt, morgen habe ich geplant, ein wenig auszumisten und aufzuräumen und Sonntag möchte ich Liegen gebliebenes erledigen !

Samstag, 6. Juli 2019

Kneipp ® Wirkdusche Glücklich sein

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Heute stelle ich euch die Wirkdusche "Glücklich sein." von Kneipp ® vor!
Vorher möchte ich euch an meinen Gedanken zum Thema Glück teilhaben lassen.
Glücklich sein....
Mit diesem Thema habe ich mich in den vergangenen Monaten intensiv auseinander gesetzt.
Was ist Glück?
Was macht mich persönlich glücklich?
Und wie kann ich mir den Blick für das Glück auch im hektischen Alltag bewahren?

Bevor man meine Mietwohnung betritt, steht man an der Türschwelle auf meiner Fußmatte von Räder.
Sie trägt die Aufschrift "Liebes Glück ich wohne hier!".

Als ich vor knapp zwei Jahren nach sechs Jahren in einen anderen Kindergarten gewechselt habe, hat mir eine liebe Kollegin einige schöne Abschiedsgeschenke gemacht.
Ihnen allen gemeinsam war das Thema Glück.
Das erste Geschenk war das "Kleine Notizbuch zum großen Glück", in welchem man die drei schönsten Momente des Tages notieren soll.

Dazu hat sie mir einen passenden Kugelschreiber geschenkt.
In dem kleinen Büchlein "Alles Liebe und ganz viel Glück für dich" stehen viele schöne Sprüche.
Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich sammle schöne Sprüche und Zitate.
Das Geschirrtuch mit dem Spruch "Don`t worry, be happy" habe ich oft in Gebrauch.

Die Karte und das Lesezeichen nehme ich auch immer wieder gerne in die Hand.

Was macht mich persönlich glücklich?

Mich macht zum Beispiel Selbstwirksamkeit glücklich.
Etwas Neues auszuprobieren, mit den eigenen Händen zu erschaffen oder eine verrückte Idee in die Tat umzusetzen beflügelt mich und fühlt sich sehr gut an.

Es macht mich unglaublich glücklich, Zeit mit Menschen zu verbringen, die ich liebe und schätze.
Gemeinsam verbrachte Zeit und gemeinsame Erlebnisse sind etwas sehr wertvolles, denn man weiß nie, wie viel Zeit man miteinander haben wird.

Meine eigene Spontanität und meine Impulsivität machen mich auch glücklich.
Ich plane nicht mehr so viel im Leben wie früher, sondern entscheide mehr aus dem Bauch heraus.
So geschehen die schönsten Dinge und mir bleiben solche Momente ewig in Erinnerung.
Gestern Abend zum Beispiel schrieb mir meine Freundin Mara, ob ich Lust hätte an einen Badesee zu fahren und dort frischen Fisch zu essen.
Ich hätte tausend Gründe finden können ihr abzusagen, aber ich sagte einfach ja und wir hatten einen wundervollen Abend.
Wir haben lecker gegessen, hatten tolle Gespräche und saßen noch lange nachdem das Restaurant am See geschlossen hatte am Ufer und unterhielten uns.
Auf dem Heimweg haben wir uns etwas verfahren.
Heute früh bin ich dann ziemlich übermüdet aber glücklich ins WW Treffen gegangen.
Wie kann ich mir den Blick für das Glück auch im hektischen Alltag bewahren?

Es liegt denke ich in der Natur von uns Menschen, dass wir immer höher, schneller und besser sein wollen als zuvor und deshalb im Alltag oft gar nicht sehen, was wir eigentlich schon alles erreicht haben.

Wenn ich mich dabei ertappe, dass ich mal wieder damit hadere, was ich alles hätte machen, erreichen oder haben können, halte ich einen Moment inne und übe mich in Dankbarkeit.
Es hilft schon, sich jeden Tag bewusst fünf Minuten Zeit zu nehmen und sich aufzuschreiben, wofür man an diesem Tag dankbar ist.
Dadurch wird die persönliche Grundeinstellung gleich viel positiver und man kann mit den Herausforderungen des Lebens besser umgehen.
Als kleine Unterstützung dazu habe ich mir vor ein paar Jahren die "schöne Tagebox" gekauft, einen immerwährenden Kalender mit dem man sich Momente merken und diese wieder finden kann.
Diese ergänze ich durch Fotos und Souvenirs wie Eintrittskarten.

Die Kneipp ® Wirkdusche " Glücklich sein." hilft mir bei der morgendlichen Dusche fitter in den Tag zu starten und erfrischt mich bei einer abendliche Dusche, sowie nach dem Sport.

Kaufort und Preis:
Die  Kneipp ® Wirkdusche " Glücklich sein." ist unter Anderem im Kneipp-Onlineshop zum Preis von 4,99 Euro für 250 ml erhältlich.

Der Hersteller über das Produkt:
"Unser Wirkversprechen: Sanfte Reinigung, bewahrt die Feuchtigkeit und eine Duftkomposition mit der Kraft ätherischer Öle von Mandarine und Vétiver.
Dein Kneipp ® Moment - fruchtig herb & stimulierend."

Das Verpackungsdesign:
Die Verpackung der Kneipp ® Wirkdusche "Glücklich sein." gefällt mir wie das Design der anderen beiden Wirkduschen "Entspannt sein." und "Kopf frei." sehr.
Die Flasche liegt gut in der Hand, ist optisch auf das Wesentliche reduziert und in einem transparenten Hellgrün gehalten.
Das Etikett auf der Vorderseite der Flasche wirkt natürlich und wurde passend zu den Inhaltsstoffen bebildert.
Unter dem Etikett wurde der Kneipp-Schriftzug eingeprägt:
Die Flaschen der Wirkduschen sind zu 100 Prozent aus recyceltem und voll recycelbarem rPET und die Etiketten aus Steinpapier.
Laut der Firma Kneipp ist Steinpapier im Gegensatz zu anderen Papiersorten völlig zellstofffrei.
Für die Herstellung benötigt man weder Bäume, noch Säuren oder Bleichmittel.
Sehr beachtlich finde ich, dass man bei der Produktion von einer Tonne Steinpapier im Vergleich zu konventionellem Papier rund 28.300 Liter Wasser sparen kann.
Der Einsatz der Firma für die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht sogar noch einen Schritt weiter:
Für das Bedrucken der Etiketten der Wirkduschen haben sie sich für die Schriftart "Ryman Eco" entschieden, welche im Durchschnitt 33 Prozent weniger Tinte als Standardschriften benötigt.

Ich verfolge die Auseinandersetzung der Firma Kneipp mit nachhaltigem Verpackungsmaterial voller Respekt und Interesse und bin gespannt, was ihnen als Nächstes einfallen wird!

Die Inhaltsstoffe:
Aqua (Water), Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Coco-Glucoside, Polysorbate 20, PEG-18 Glyceryl Oleate/Cocoate, Parfum (Fragrance), Citrus Nobilis (Mandarin Orange) Peel Oil, Vetiveria Zizanoides Root Oil, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil, Juniperus Virginiana Oil, Pogostemon Cablin Leaf Oil, Limonene, Linalool, Citral, Citronellol, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Glyceryl Oleate, Glycerin, Sodium Chloride, Citric Acid, Glycine Soja (Soybean) Oil, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate, Tocopherol.

Falls euch die Verträglichkeit einzelner Inhaltsstoffe genauer interessiert, kann ich euch die Seite www.haut.de ans Herz legen!

Mein Fazit:
Die Kneipp ® Wirkdusche "Glücklich sein." benutze ich aktuell im Wechsel mit der Kneipp ® Wirkdusche "Entspannt sein."
Ich mag ihren fruchtig-herben Duft ganz gerne, der noch eine Weile nach dem Duschen auf der Haut wahrnehmbar ist.
Bei der Kneipp ® Wirkdusche "Glücklich sein."handelt es sich um ein transparentes Gel, welches im Zusammenspiel mit Wasser leicht aufschäumt und ein angenehm zartes, gepflegtes Hautgefühl hinterlässt.
Das Produkt ist sehr ergiebig und lässt sich leicht dosieren.
Ich habe die Kneipp ® Wirkdusche "Glücklich sein." sehr gut vertragen und konnte keine allergischen Reaktionen, Hautreizungen oder Ähnliches beobachten.

Das Produkt wurde mir für einen kostenlosen Produkttest vom Hersteller zur Verfügung gestellt!

Sonntag, 30. Juni 2019

1000 Fragen an dich selbst #2

Heute geht es weiter mit Teil 2 der Challenge "1000 Fragen an dich selbst", welche ich bei Eileen entdeckt habe.

41. Trennst du deinen Müll? 
Ich versuche weniger Müll zu produzieren, befinde mich dabei aber noch in den Anfängen.
Meinen Müll trenne ich in gelben Sack, Papiermüll, Hausmüll und Biomüll.
Am Liebsten hätte ich wie meine Eltern einen Kompost, aber das geht auf meinen unüberdachten Balkonen schlecht.
Einen Wurmkompost finde ich sehr interessant.

Seit ein paar Monaten gibt es in dem Mehrfamilienhaus, in welchem ich zur Miete wohne eine gemeinsame Biotonne für alle Mietparteien.
Auf dem Blog der lieben Sabrina von Historyoftaste.com habe ich den Biotoni entdeckt, welcher aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken ist.
Der Biotoni ist ein kleiner, hübscher Behälter mit Deckel, welcher keine Gerüche durchlässt und in welchem ich meinen beim Kochen und Backen anfallenden Biomüll wie Obst- und Gemüseschalen, sowie kompostierbare Folien meiner Teebeutel- und Schokoladen etc. gebe.

42. Warst du gut in der Schule?
Relativ.
Besonders in der Berufsschule war ich sehr ehrgeizig.
Fremdsprachen waren immer meine Stärke.
Ich könnte mir auch gut vorstellen, nochmals zur Schule zu gehen, weil ich gerne mein Wissen erweitere und mich weiter bilde.

43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit mir zur Verfügung steht und ob ich auch meine Haare waschen möchte.
Wenn ich es morgens eilig habe, reichen mir auch mal zehn Minuten.
Abends und im Winter genieße ich es , länger zu duschen.
Am Wochenende gibt es dann das komplette Pflegeprogramm mit meinem 45 minütigen Basenbad mit Meine Base von P. Jentschura.
44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Ich kann mir schon vorstellen, dass es in den unendlichen Weiten des Alls noch anderes Leben gibt.

45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
Je nach Schicht stehe ich gegen 6 Uhr oder 6.30 Uhr auf.
Am Wochenende handhabe ich es mittlerweile so, dass ich mein Telefon und mein Handy ausschalte und mir keinen Wecker stelle.
Außer natürlich, wenn ich etwas vorhabe.
Oft gehe ich dann sehr spät ins Bett und wache irgendwann mehr oder weniger erholt auf.

46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Mein Geburtstag ist mir persönlich sehr wichtig.
Ich nehme mir an diesem Tag ganz bewusst einen Tag Urlaub für mich und versuche ihn besonders schön zu gestalten.
In den vergangenen Jahren habe ich den Tag zum Beispiel in Bad Wildbad verbracht, 
mit einem Spaziergang im schneebedeckten Wald, einem leckeren Mittagessen, Kaffee und Kuchen, sowie einem Besuch des "Palais Thermal".
Oder ich war in der "Badewelt Sinsheim" und habe mir dort einen schönen Tag gemacht.
Mein letzter Geburtstag wurde überschattet davon, dass ich eine unklare medizinische Diagnose hatte.
Meine Eltern haben sich große Mühe gegeben, mir den Tag trotzdem so schön wie möglich zu gestalten und auch viele meiner Kolleginnen haben sich gemeldet.
Am Abend hatte ich noch einen unschönen Streit mit meinem Ex-Freund.
Gerettet wurde der Tag von einer lieben Freundin, die mir obwohl es ihr selbst nicht gut ging, unbedingt ein Geschenk vorbei bringen wollte und die mir dann auch ein Abendessen mitgebracht hat.

47. Wie oft bist du am Tag auf Facebook?
Eigentlich eher selten, vielleicht ein bis zwei Mal kurz.
Ich lese eher meine E-Mails oder meine Nachrichten auf WhatsApp.

48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am Liebsten?
Ich mag am Liebsten mein Schlafzimmer.

49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Das war vor einigen Tagen eine Katze, die ich auf der Straße traf, als ich gerade spontan zu einer Bekannten nach Hause lief, bei der ich übernachten würde.
Ich bin zwar allergisch gegen Katzen, aber ich liebe sie so sehr, dass ich es mir trotzdem nicht nehmen lasse sie zu streicheln.

50. Was kannst du richtig gut?
Würde man mich fragen, was ich nicht gut kann, könnte ich jetzt eine lange Liste anführen.
Aber bei der Frage, was ich richtig gut kann, puh, da muss ich echt nachdenken.
Also, ich bin sensibel und empathisch, kann mich gut in andere Menschen hinein versetzen und kann gut mit Kindern umgehen.

51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst?
Oh, keine Ahnung.
Im Kindergartenalter habe ich laut meiner Tante schon so manchen Jungen geküsst...

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
"Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey.
Dieses Buch ist einfach unbeschreiblich schön.
Ihm wohnt ein ganz besonderer Zauber inne.

53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht.
Ich habe in den vergangenen Monaten 23 Kilo abgenommen und habe mich noch immer noch nicht ganz an meinen neuen Körper gewöhnt.
Vor ein paar Wochen habe ich zum ersten Mal seit über 13 Jahren mal wieder ein Kleid getragen.
Ein unbeschreibliches Gefühl.


54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Die Dunkelheit macht mir keine Angst.
Im Gegenteil, manchmal empfinde ich sie sogar als tröstlich und beruhigend.
Die Menschen sind es eher, vor denen man manchmal Angst haben sollte.

55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Es gibt keinen Schmuck, den ich täglich trage.
Ich wechsle meine Accessoires je nach Stimmung und Outfit.
Seit ich mich mit Marie Kondo und ihrer Konmari-Methode beschäftige, habe ich einiges an Schmuck aussortiert.
Ich möchte weg von Modeschmuck hin zu besonderen, hochwertigen Stücken, die nicht jeder hat.

56. Mögen Kinder dich?
Ich arbeite als Erzieherin mit drei bis sechs jährigen Kindern.
Unsere Kinder mögen mich.
Ich denke, das liegt daran, dass sie spüren, dass ich ehrlich und authentisch bin und sie mir am Herzen liegen.

57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Da gibt es für mich eigentlich keinen Unterschied, wobei ich sagen muss, dass ich seltener ins Kino gehe, als noch vor einigen Jahren.

58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Mit mir selbst gehe ich oft ganz schön hart ins Gericht, aber ich arbeite daran.
Was andere angeht, kommt es immer auf die Person und die Situation an.

59. Schläfst du in der Regel gut?
Ich leide schon seit einigen Jahren an Schlafstörungen.
Wenn mich etwas emotional beschäftigt, liege ich oft stundenlang wach und grüble.
Oft schlafe ich dann nur wenige Stunden oder manchmal sogar gar nicht.
Wenn ich unter Nacken- oder Rückenschmerzen leide, schlafe ich auch sehr schlecht.

60. Was ist deine neueste Entdeckung?
Yoga.
Yoga entspannt mich und tut mir unglaublich gut, weshalb ich es nicht mehr missen möchte.
Ich freue mich darüber, wie beweglich ich wieder bin und wozu mein Körper alles imstande ist.
Einzelne Positionen über mehrere Minuten hinweg zu halten kostet immense Kraft und Anstrengung und der Muskelkater zwei Tage danach war nicht ohne, aber das ist es mir wert!

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
So richtig daran glauben tue ich bisher nicht, aber es wäre schön, wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe.

62. Auf wen bist du böse?
Eigentlich auf niemanden.
Ich finde es unglaublich zeit- und kraftraubend, sich gedanklich und emotional mit Menschen oder Umständen zu beschäftigen, über die man sich ärgert.
Oft sind es gar nicht die Menschen direkt die mich ärgern, sondern ihre Verhaltensweisen.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Momentan laufe ich oft zur Arbeit und meist auch wieder zurück, weil mir das gut tut.
Ansonsten bin ich mit dem Zug und verschiedenen Stadtbuslinien unterwegs.
Ich liebe die Flexibilität, die mir die guten Verbindungen hier in der Stadt bieten.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Kummer bereiten mir Situationen, in denen ich mich hilflos und ausgeliefert fühle.
Deshalb versuche ich immer Lösungen zu finden und bemühe mich darum, nicht aufzugeben.
Manchmal hilft es auch, umzudenken und ungewohnte Wege zu gehen.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Mein Bild von mir hat sich im Laufe meines Lebens ziemlich verändert.
Ich bin nicht das geworden, was ich früher mal werden wollte.
Aber das macht nichts, denn mir stehen noch unendlich viele Möglichkeiten offen und ich bin gespannt darauf, wie sich mein Leben weiter entwickeln wird...

66. Zu welcher Musik tanzt du am Liebsten?
Das hängt von meiner Stimmung ab.
Ich liebe Spotify.
Dort entdecke ich täglich Neues und finde Lieder von früher wieder.
Eines meiner Lieblingslieder ist aktuell "La reina de blanco" von Pitbull.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr?
Ich bin gerade Single.
Der Mann an meiner Seite sollte liebevoll, spontan und ehrlich sein und mich so annehmen, wie ich bin.

68. Was war deine größte Anschaffung?
Da mein Leben bisher anders als geplant verlaufen ist, habe ich einige größere Anschaffungen erstmal auf Eis gelegt.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Da ich aus eigener Erfahrung von mir selbst weiß, dass sich der Charakter eines Menschen im Laufe des Lebens immer wieder verändert, gebe ich Menschen eine zweite Chance.
Dies habe ich in den vergangenen Wochen zwei Mal getan und war beide Male positiv überrascht und auch etwas beschämt, über mein vorschnelles Urteil.
Manchmal scheint es auf den ersten Blick leichter, Menschen in Schubladen zu stecken, anstatt einen Blick hinter die Fassade zu werfen und sich wirklich mit ihnen auseinander zu setzen.

70. Hast du viele Freunde?
Ich habe viele gute Bekannte, mit denen ich auch gerne spontan etwas unternehme und ein paar wenige engere Freunde, auf die ich mich verlassen kann.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Da fällt mir aktuell keines ein.

72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Nein.
Aber ich wurde schon zwei Mal beim "Kneipp-VIP-Bloggertreffen" gefilmt.
Die Videos kann man sich auf Youtube ansehen.
Im Rahmen meiner Arbeit als Erzieherin wurde ich zusammen mit meinem Chef und Eltern unserer Kita bei der Eingewöhnung eines Kindes gefilmt.
Dieses Video soll anderen Eltern den Ablauf einer Eingewöhnung und den Kindergartenalltag transparenter machen.
Ich musste völlig unvorbereitet an dem Video teilnehmen und war dementsprechend ziemlich nervös und aufgeregt.

73. Wann warst du zuletzt nervös?
In der Gegenwart von Menschen, die mich nicht mögen oder die ich nicht mag, fühle ich mich immer etwas nervös.
Genauso geht es mir bei Menschen, die versuchen ihre Absichten vor mir zu verschleiern.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Ich mache es zu meinem Zuhause.
Es ist mein Rückzugsort, mein sicherer Hafen, an den ich immer wieder zurück kehren kann, egal wie durcheinander mein Leben manchmal ist.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Ich schaue schon seit Jahren keine Nachrichten mehr.
Vieles bekomme ich online mit.

76. Welches Märchen magst du am Liebsten?
Ich lese gerne Märchen aus verschiedenen Ländern und Kulturen.
Aktuell habe ich kein bestimmtes Lieblingsmärchen.

77. Was für eine Art Humor hast du?
Schwer zu sagen.
Ich mag tiefgründigen Humor, bin gerne sarkastisch und kann auch über dreckige Witze lachen.
Ich nehme mich selbst nicht zu ernst und finde Menschen, die ebenso sind ungeheuer sympathisch.
Innerlich bin ich auch ein wenig Kind geblieben und kann auch über Filme wie die "Minions" lachen.

78. Wie oft treibst du Sport?
Gerade seltener als ich ursprünglich vorhatte, aber das ist okay so.
Momentan laufe ich ja auch viel.
Ich gehe ein Mal pro Woche zum Rehasport und ein Mal zum Yoga.
Dies möchte ich durch die Teilnahme an weiteren Kursen, sowie durch Gerätetraining ergänzen.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Ich denke schon.
Seit ich so viel abgenommen habe, bekomme ich immer wieder zu hören, dass ich offener und selbstbewusster als zuvor wirke und werde auf mein verändertes Aussehen angesprochen.

80. Auf welche Dinge kannst du nicht verzichten?
Auf mein Handy, weil es für mich Uhr, Wecker und Kommunikationsmittel ist.

Es hat mir großen Spaß gemacht, die nächsten vierzig Fragen zu beantworten.
Dieses Mal gingen sie thematisch etwas in die Tiefe, weshalb es mir nicht bei jeder Frage leicht fiel, diese zu beantworten.

Ich freue mich auf euer Feedback!
Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen, euch den 1000 Fragen an euch selbst zu stellen!