Sonntag, 23. Oktober 2016

DIY : 30 Minuten Wellness aus der Tüte

Geschenke zu machen, die von Herzen kommen, mag ich mindestens genauso sehr, wie welche zu bekommen.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich den Geschmack des Beschenkten getroffen habe und mir eine kleine Überraschung gelungen ist.
Eine solche kleine Überraschung habe ich dieses Jahr von meiner lieben Praktikantin bekommen, die ich ein Schuljahr lang auf ihrem Weg zur staatlich anerkannten Erzieherin begleiten durfte.
Während dieser Zeit war ich leider oft krank und sie hat mitbekommen, dass es mir schwer fällt zu entspannen.
Daher habe ich mich über die "30 Minuten Wellness aus der Tüte" sehr gefreut.
Sicher kennt ihr auch einen lieben Menschen, der mal wieder dringend eine kleine Auszeit nötig hätte, daher zeige ich euch ein kleines DIY dazu.
Das braucht ihr:
  • Eine Papiertüte in einer Farbe und einem Design eurer Wahl (gibt es zum Beispiel im Bastelladen, bei Depot, DM, Dawanda.de oder design3000.de).
  • Tortenspitze, Aufkleber, Stempel, Motivstanzer  je nach Gestaltungsidee
  • Eine kleine Holzklammer (gibt es momentan zum Beispiel im DM, im Depot und im Bastelladen)
  • Eine kleine Tüte Badezusatz
  • Eine Gesichtsmaske
  • Ein Entspannungstee
  • Eine kleine schokoladige Leckerei wie eine kleine Tafel Schokolade, ein Schokoriegel...
Und so geht`s:
Klebt einen kleinen Kreis aus Tortenspitze auf die Papiertüte.
Darauf klebt ihr eure Grußbotschaft.
In meinem Fall wurde sie auf dem Computer geschrieben, ausgedruckt und ausgeschnitten.
Im Drogeriemarkt oder im Bioladen eures Vertrauens findet ihr dann je nach Vorliebe der zu Beschenkenden ein Tütchen mit Badezusatz, eine Gesichtsmaske, einen Entspannungstee und zwei Duftteelichter, sowie eine kleine schokoladige Nascherei wie z.B. eine cremig zarte Lindorkugel von Lindt.
Ich mag die Badezusätze von Kneipp und Tetesept sehr gerne.
Gerade die von Kneipp haben oft auch ein sehr süßes, thematisch passendes Design.
Was Gesichtsmasken angeht, kann ich die von Luvos und Kneipp sehr empfehlen.
Ich bin ein großer Fan von den Tees von Sonnentor und Yogi Tea.
Ihr seht meine persönlichen Vorlieben weichen etwas vom Inhalt meiner "30 Minuten Wellness aus der Tüte" ab, aber ich habe mich trotzdem sehr über die liebevoll zusammengestellten Produkte gefreut und werde mir damit eine kleine Auszeit in der Badewanne gönnen!
Eure ausgesuchten Produkte gebt ihr in die Papiertüte hinein.
Beschriftet ein kleines farbiges Stück Papier von Hand oder mit dem PC mit der Anleitung, wie man die "30 Minuten Wellness aus der Tüte" benutzen soll.

Verschließt die Papiertüte und heftet die Anleitung mit einer kleinen Holzklammer gut sichtbar daran.

Ihr könnt eure Papiertüte natürlich auch ganz anders gestalten oder sie entsprechend an eurer Motto anpassen.
Zum Beispiel könntet ihr sie mit ausgestanzten Motiven bekleben, die Anleitung mit einer Wellen- oder Zickzackschere ausschneiden, funkelnde Schmucksteine, Bänder und Maskingtape verwenden, mit Serviettentechnik gestalten oder mit einem schönen Krepppapier, Seidenpapier oder handgeschöpftem Papier mit Blüten bekleben.
Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Samstag, 22. Oktober 2016

Meine Rezension zu "Das Flüstern der Ahnen" von Varuna Holzapfel

Die Einleitung:
„Das Flüstern der Ahnen“ habe ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde gelesen.
Bei dem Buch sprachen mich das geheimnisvolle Cover und der Klappentext sehr an und mir war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Die Autorin:
Die Diplom-Pädagogin Varuna Holzapfel wurde 1968 in Hagen geboren und war schon als Grundschulkind eine richtige Leseratte.
Nach Sachbüchern über das Hexentum, keltische Jahreskreisfeste und Santeria hat sie mit „Das Flüstern der Ahnen“ ihren ersten historischen Roman geschrieben.
Wer mehr über die Autorin wissen möchte, wird zum Beispiel auf ihrer Homepage www.varunaholzapfel.de  und auf www.buch-ist-mehr.de/PWA/autoren/varuna-holzapfel/ fündig.
Die Autorin bloggt auf www.varunaholzapfel.blogspot.de/.
Unter www.buch-ist-mehr.de/PWA/interviews/9-fragen-varuna-holzapfel/  gibt es ein kleines Interview mit ihr.

Fakten zum Buch:
Das Taschenbuch mit Kunststoffeinband erschien am 8. Februar 2016 beim Verlag 3.0.
Es umfasst 280 Seiten und ist für 14,50 Euro zu haben.
Das Buch ist außerdem als E-Book erhältlich.

Der Klappentext:
„Alruna, deren Geburt ein mystisches Geheimnis umgibt, wächst gut behütet im Haushalt ihres Großvaters, dem Häuptling eines kleinen Dorfes, auf.
Das ruhige Leben in einem Dorf, eingebettet in die traditionellen Rituale einer Stammeskultur bestimmt ihren Alltag, doch das Vorrücken der römischen  Fremdherrschaft und die damit verbundene Uneinigkeit unter den Stämmen, lässt ihr Leben aus dem Gleichgewicht geraten.
Alruna muss fliehen, erfährt zuvor aber noch das Geheimnis ihrer Herkunft und wird einer weisen Frau in einem weit entfernten Nachbardorf in Obhut gegeben, die sie aufzieht und sie in Heilkunde und schamanischen Praktiken unterweist.
Eines Tages findet Alruna den schwerverletzten Lucius, der als Legionär an der Varusschlacht teilgenommen hatte und nun sein Gedächtnis verloren hat.
Da Lucius sich nicht mehr an die Schlacht erinnern kann und in Arminius weiterhin einen Verbündeten sieht, gewährt ihm dieser Gastfreundschaft.
Alruna pflegt den Verletzten gesund und beide kommen einander näher.
Doch eines Tages erfährt Lucius vom Verrat des Arminius an Varus und flieht.
Auf Umwegen führt ihn diese Reise schließlich über Augusta Treverorum (das alte Trier), bis zurück nach Rom.
Alruna bleibt allein zurück…
Welches Schicksal haben die Nornen den beiden bestimmt?“

Die Gestaltung des Buches:
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Es ist Nacht.
Die kahlen Umrisse der Tannen im Wald werden durch einen vollen Mond erhellt.
Eine schlanke Frau mit langem glattem Haar, welches im Mondlicht blausilbern  glänzt, trägt ein zartes Gewand mit einem durchscheinenden Umhang.
Ihre Arme sind kunstvoll mit Leder und anderen Stoffen umwickelt.
Sie wirkt anmutig, stolz, wie eine Kriegerin, aber auch geheimnisvoll.
In der Hand hält sie eine schamanische Trommel.
Sie gleitet auf einem schmalen, kunstvoll geschnitzten Kanu sanft über den nebelverhangenen Fluss, der sich durch die Bewegung des Kanus sanft kräuselt.
Der Bug des Kanus stellt den Kopf eines Reihers dar.
Er trägt eine kleine Laterne im Schnabel.
Wer ist diese Frau und wohin führt sie ihre Reise?
Und welche Bedeutung hat der Reiher in der germanischen Mythologie und dem Schamanismus?
Die dunklen Farbtöne des Covers passen sehr gut zu diesem Bild.
Als sehr stimmig empfinde ich auch den goldgelben Rahmen mit keltischen Knoten an jeder Ecke und die antik wirkende Schriftart, welche für den Buchtitel gewählt wurde.

Die Geschichte mit meinen Worten:
Wir schreiben das Jahr 9 nach Christus.
Während ein kalter Sturm übers römische Reich peitscht, liegt eine Frau in den Wehen.
Es ist nicht ihre erste Geburt, doch diese ist anders als alle anderen zuvor, das spürt sie.
In jener schicksalhaften Nacht wird Lucius geboren, welcher im späteren Verlauf des Buches eine tragende Rolle spielen wird.
Zur gleichen Zeit, an einem anderen Ort kämpfen die Germanen mit einem kalten Winter.
Die schlechte Ernte führt zu Hungertoden und so muss so mancher seine Lieben vor der Zeit zu Grabe tragen.
Als wäre das Leben nicht schon schwer genug, besetzen auch noch die Römer nach und nach ihr Land.
Plünderungen und Sklaverei stehen an der Tagesordnung und so mancher Häuptling sieht seinen Vorteil darin, den Römern nachzueifern.
In diesen unruhigen Zeiten, in denen zwischen Freund und Feind schwer zu unterscheiden ist, wächst Alruna bei ihrem Großvater Thorbald, ihrer Großmutter Irmingard und ihrer Mutter Heidruna auf.
Ein großes Geheimnis liegt über ihrer wahren Herkunft.
Als sie endlich eine Antwort auf die Frage wer ihr Vater ist erhält, schlägt das Schicksal gnadenlos zu.
Außer sich vor Trauer irrt sie umher, bis sie in einem Nachbardorf Zuflucht findet und dort ihr Wissen um die Heilkunde vertieft.
Das Leben hat sie gezeichnet und ihr ist kein leichter Weg bestimmt.
Doch Alruna ist eine Kämpferin und so lassen die Nornen sie schließlich den Weg des verletzten Lucius kreuzen.
Von schweren Zweifeln gebeutelt ist er geradewegs in die Arme der Legion geflüchtet, wo er zum ersten Mal in seinem Leben etwas Anderes als den behüteten Alltag eines mündigen römischen Bürgers erfährt.
Die Varusschlacht bringt Tod und Leid, aber auch das Vergessen über ihn und so lässt er sich unwissend von Alruna am Hof des Arminius gesund pflegen.
Zwischen den Beiden entspinnt sich eine zarte Liebe, die sie über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet.
Wird sie den Verrat Arminius und Alrunas Schweigen überstehen?
Außer sich vor blindem Zorn irrt Lucius umher.
Welches Schicksal haben ihm die Parzen bestimmt?
Werden er und Alruna einander jemals wiederfinden?

Mein Fazit:
„Das Flüstern der Ahnen“ ist ein beeindruckender Debütroman, dessen Ende mich auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
Varuna Holzapfel vereint in ihm gekonnt historische Elemente mit Brauchtum, Götterglaube, Schamanismus und Heilkunde.
Aber auch die Freundschaft und die Liebe in all ihren Facetten kommen hier nicht zu kurz und ein Hauch von Magie liegt in der Luft.
Die Autorin hat ein Gespür dafür, die Atmosphäre in der Natur während eines Sturms oder einer besonderen Begegnung im Wald einzufangen, was sicher auch ihrer großen Liebe zur Natur geschuldet ist.
Es ist ihr sehr gut gelungen, die Gegensätze und Gemeinsamkeiten der Römer und Germanen in ihrem Buch in die Geschichte eingebettet zu verdeutlichen.
So erfuhr ich beim Lesen zum Beispiel, wie unterschiedlich ein römischer Bürger im Gegensatz zu einem germanischen Häuptling nebst Familie lebte und welche gesellschaftlichen Strukturen, Werte und Normen jeweils vorherrschten.
Mit der Beschreibung der Initiationsriten von Frau und Mann, der Eheschließung und den Begräbnisriten der beiden Völker macht sie deutlich, wie verschieden und doch so ähnlich sie einander waren, was ich sehr interessant finde, da ich vieles noch nicht wusste.
Ein großer Unterschied, der sich für mich herauskristallisiert hat, ist die Betreuung und Erziehung der Kinder und die Rolle der Frau in der Ehe und Gesellschaft.
Dadurch, dass die Autorin die Geschichte so aufgebaut hat, dass man immer im Wechsel erfährt, wie es jeweils mit Lucius und Alruna sowie deren Familien weitergeht, schafft sie es, die Spannung konstant aufrecht zu halten.
So einige Charaktere wie Alruna und Lucius wuchsen mir schnell ans Herz.
Gespannt verfolgte ich ihren Werdegang und wie sich ihr Wesen und ihre Glaubenssätze im Laufe ihres Lebens veränderten.
Ich erfreute mich an ihren schönen Erlebnissen und litt mit ihnen, als sie von schweren Schicksalsschlägen gebeutelt wurden.
Die Charaktere in „Das Flüstern der Ahnen“ sind sehr gut beschrieben.
Auch hier hat die Autorin ihr Wissen einfließen lassen und so zum Beispiel vor meinem inneren Auge die Patrizierin Lucia in der typisch römischen Kleidung der damaligen Zeit; die Heilkundige Alma mit all ihrem Wissen über Zauberlieder und Heilkräuter; einen fahrenden Händler mit Geschichten aus der Ferne oder einen weisen germanischen Häuptling als Oberhaupt über einen Dorf mit vielen Familien lebendig werden lassen.
Sie alle und viele weitere Charaktere hat sie rund um die Hauptcharaktere Alruna und Lucius eingebettet in ihre jeweilige Kultur, Wohnräume, Esskultur und Umgebung dargestellt und mir so unter Anderem auch einen Einblick in das Leben in germanischen Dörfern und dem alten Rom gewährt, der sehr authentisch wirkt.
Der Götter- und Ahnenglaube der beiden Völker, die alten Bräuche und deren Präsenz im Alltag haben mich sehr fasziniert und ein wenig mit Wehmut erfüllt.
Die Autorin hat das Thema jedoch nicht romantisiert, sondern auch seine Schattenseiten aufgezeigt.
Sehr schön fand ich die große Verbundenheit der Germanen mit Tieren und der Natur.
Stimmig fand ich auch die an die damalige Zeit angepasste Sprache der Autorin, welche zum Beispiel als Zeitrechnung Begriffe wie Monde und Winter verwendete.
Während dem Lesen musste ich immer wieder einige Begriffe und Orte im Glossar nachschlagen, über welches ich sehr dankbar war.
Da meine geografischen Kenntnisse eher bescheiden sind, hätte ich mich über eine kleine Karte gefreut, auf welcher ich die Routen von Lucius und Alruna nachverfolgen könnte.
Die Autorin lässt die Varusschlacht und ihre Hintergründe lebendig werden und mich hautnah am Schicksal und den Gedanken des Römergermanen und Sohn eines Cheruskerfürstens Arminius teilhaben.
Er war ein enger Vertrauter des mitleidlosen Varus und stand in einem großen Interessenskonflikt.
Seine innerliche Zerrissenheit wird im Buch sehr nachvollziehbar geschildert.
Was damals wirklich in den Köpfen der Beiden vorging werden wir wohl nie genau erfahren, aber so wie im Buch geschildert könnte sich die Geschichte tatsächlich zugetragen haben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Werke der Autorin!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Aletheia



Mittwoch, 24. August 2016

Gewinnspieltipp: Gewinnt ein Canon Objektiv bei Christina Key !

Ihr müsst unbedingt mal auf www.christinakey.com vorbeischauen!
Dort bloggt meine aus Freiburg stammende Namensvetterin über Mode, Fotografie, Lifestyle, Food und ernstere Themen!
Ihr einzigartiger Stil, ihre originellen Outfits und sehr schönen Fotos sind auf jeden Fall einen Besuch wert und auch was ihre Texte angeht, ist sie ein echter Geheimtipp.
Neben vielen hilfreichen Tipps nimmt sie kein Blatt vor den Mund und spricht auch Themen an, die anderen eher unangenehm sind.

Bis zum 22. September 2016 um 24 Uhr kann man bei ihr ein Objektiv für Spiegelreflexkameras von Canon gewinnen.
Welches, verrät sie noch nicht.
Ich habe gerne mitgemacht, da mein einziges Objektiv im Urlaub kaputt gegangen ist und ich mich ohne funktionsfähige Kamera wie ein halber Mensch fühle.

Schaut vorbei:


Montag, 15. August 2016

Die "Therme Erding" - Ein Traum....

Die Einleitung:
Im Januar 2016 konnte man sich auf der Facebook-Seite von Therme.org als Thermentester bewerben.
Ich hatte wahnsinniges Glück und wurde unter den zahlreichen Bewerber/innen als eine von 20 Thermentestern ausgewählt.
Im Rahmen der Aktion habe ich die „Thermen & Badewelt Sinsheim“, das „Badeparadies Schwarzwald“ und die „Therme Erding“ besucht.
An einem Samstag im April machte ich mich mit meinem Lebensgefährten, seinem Freund und dessen Freundin auf den Weg in die „Therme Erding“.
Im Gegenzug für meinen Testbericht habe ich für mich für den Tag des Thermentests freien Eintritt in die „Therme Erding“, sowie einen Gutschein für ein Getränk und ein Essen meiner Wahl in einem der Restaurants dort erhalten.
Dies hat keinen Einfluss auf meinen ehrlichen, fairen und kritischen Bericht.


Quellenangabe:
Meine eigenen Erfahrungen habe ich durch Details aus der umfangreichen Infomappe samt Broschüren, welche ich am Guestrelations-Bereich erhielt, sowie Infos von der Homepage der Therme Erding (
www.therme-erding.de) ergänzt.
Die Fotos für meinen Bericht wurden mir freundlicherweise von der „Therme Erding" zur Verfügung gestellt!


Fakten zur “Therme Erding“:
Die am 3. Oktober 1999 eröffnete und seitdem mehrfach ausgezeichnete „Therme Erding“ liegt 36 Kilometer nordöstlich von München, mitten in der oberbayerischen Herzogstadt Erding.
Mit einer Fläche von ca. 14,5 Hektar ist sie bislang die größte Therme der Welt.
Sie umfasst momentan ein Wellenbad, das Rutschenparadies „Galaxy Erding“ mit 26 Rutschen, eine Therme, eine „VitalOase“ ,die „VitalTherme & Saunen“ mit 25 Saunen, das „Royal day Spa“ und das „Hotel Victory“.

Könnt ihr euch vorstellen, wie groß 14,5 Hektar sind?
Ich konnte es mir nicht annähernd vorstellen und war vor Ort überwältigt von den vielen Eindrücken, Angeboten und der Größe der Therme.
Damit ihr euch ein kleines Bild machen könnt, gebe ich euch hier ein paar Zahlen an die Hand:
Das Foyer, der Empfang und die Galeria finden auf einer Fläche von 3000 

Platz.
Der Thermen- und Vitalgarten umfasst 50.000 m².
Das Rutschenparadies „Galaxy Erding“ beansprucht  12900 
 .
Aktuell gibt es insgesamt 27 Becken mit einer Gesamtwasserfläche von 5800 m².
Über 130 Sprudelliegen stehen zur Verfügung.
Alle Bereiche der Therme wurden mit Glasdächern überdacht, welche zum Teil bis zu acht Minuten brauchen, um sich komplett zu öffnen.


Alles begann mit der exotischen Therme mit „VitalOase“.
Seitdem wurde die Therme kontinuierlich erweitert.
Im Jahr 2007 um die „VitalTherme & Saunen“, sowie das „Galaxy Erding“, 2009 um das „Royal Day Spa Massage & Beauty“ und „Lounge &  Dreams“.
Im Jahr 2014 folgten das Wellenbad und im Oktober 2014 das Softopening des Hotels „Victory Therme Erding“.
2015 wurde die „AlphaSphere“ eröffnet, welche ich noch genauer vorstellen werde und „Kugulus“, eine der größten Holz-Kugelsaunen der Welt.

Das Rauchen ist in der „Therme Erding“ in ausgewiesenen Außenbereichen gestattet, z.B. in der „VitalTherme & Saunen“ bei den Raucher-Treffs neben den Saunen am See oder neben dem Kelohaus.
In der „Therme“ und dem „Galaxy Erding“ steht ein Raucher-Treff zur Verfügung.

Wer eine Massage- oder Kosmetikbehandlung buchen möchte, kann dies vorab bei der „Massage & Beauty“ (in der VitalTherme & Saunen) unter +49 (0) 8122 - 550 4350 oder bei der „MassageOase“ (in der Therme) unter +49 (0) 8122 - 228 980 tun.
Hier stehen unter Anderem professionelle Massagen wie Pino Gua Sha, Nuad Thai und Bali Boreh zur Auswahl.


Kontakt:
Therme Erding Familienbad GmbH
Thermenallee 1
85435 Erding
Fon +49 (0)8122550-1115
www.therme-erding.de

Die Anfahrt:
Erding liegt ca. 36 km nordöstlich von München.
Die Fahrtzeit beträgt von München aus mit dem Auto eine halbe bis dreiviertel Stunde.
Für Besucher der Therme stehen vor Ort ein Parkhaus
mit 1080 Stellplätzen, sowie 1410 Freistellparkplätze kostenlos zur Verfügung.


Mit dem Auto erreicht ihr die „Therme Erding“ zum Beispiel von München Nord und West (A9) aus kommend, indem ihr über den mittleren Ring oder die A99 über das Autobahnkreuz München Nord auf die A 9 Richtung Nürnberg fahrt und diese gleich wieder über die Abfahrt Garching Süd verlasst.
Folgt der Ausschilderung Richtung Erding und orientiert euch vor Erding am den braunen Hinweisschildern.
Dann biegt ihr links in die Thermenallee ab und habt euer Ziel erreicht.


Von München Süd und Ost kommend, nehmt ihr die A94 bis zur Ausfahrt 9a (Markt Schwaben) und folgt der Osttangente in Richtung Flughafen München.
Nehmt die Ausfahrt Erding-Süd/München/Dorfen in Richtung B 388.
Haltet euch rechts, um Richtung Erding-Süd/Dorfen auf die B 388 einzubiegen und nehmt die nächste Ausfahrt gleich wieder links.
Folgt dieser Straße ca. 1 km und biegt danach rechts in die Thermenallee ab.


Von Norden kommend (A92) nehmt ihr die Ausfahrt Erding oder von Nordwesten aus die Ausfahrt Flughafen.
Fahrt über die Bundesstraße Richtung Erding und folgt in Erding den braunen Hinweisschildern.
Die „Therme Erding“ liegt im Süden von Erding, westlich des Stadtteils Altenerding, direkt an der B 388, weshalb ihr nicht in den Ort Erding fahren müsst.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habt ihr die Möglichkeit das „MVV-Thermenwelt-Ticket“ zu nutzen, welches unter Anderem an DB-Verkaufsstellen und in der „Therme Erding“erhältlich ist und euch die An- und Rückreise von der S-Bahn-Station Altenerding aus ermöglicht.
Die Busse 550, 560 und 570 fahren auch zur Therme.
Die „Therme Erding“ gibt es auch für DriveNow- Kunden.

Auf der Homepage (siehe Quelle) findet ihr auch einen kleinen Lageplan und die Möglichkeit, eure Anreise mit dem PKW zu planen.
Wir sind von Pforzheim aus mit dem PKW angereist und haben so statt insgesamt zehn Stunden Bahnfahrt mit mehreren Umstiegen nur drei Stunden jeweils für die Hin-und Rückfahrt gebraucht.
Die Strecke war ziemlich gerade, es war wenig Verkehr und die „Therme Erding“ war sehr gut ausgeschildert.

Quelle: www.therme-erding.de/info-service/anfahrt/

Die Öffnungszeiten Stand 2016:
Die „Therme Erding“ ist das ganze Jahr über geöffnet.
Die Öffnungszeiten variieren pro Bereich und können sich unter Umständen auch mal kurzfristig ändern, daher lohnt sich ein Blick auf
www.therme-erding.de/info-service/oeffnungszeiten/ bevor ihr das Bad besucht.

Öffnungszeiten „Therme“, „Wellenbad“ und „VitalOase“:
Montags bis freitags von 10-23 Uhr.
Samstags und sonntags von 9 – 23 Uhr.
In den Ferien und Feiertagen (Bayern) sind die Therme, das Wellenbad und die VitalOase von 9-23 Uhr geöffnet.
Während der langen „Thermenwelt-Nacht“ sind die oben genannten Bereiche von 9 bis 1 Uhr geöffnet.
Die lange „Thermenwelt-Nacht“ findet von Oktober bis März an jedem ersten und dritten Samstag im Monat und von April bis September an jedem ersten Samstag im Monat statt.

An Schultagen beginnt der Wellenbetrieb im Wellenbad um 10.30 Uhr.
Vor Schultagen endet er um 20.45 Uhr.
An schulfreien Tagen beginnt der Wellenbetrieb um 9.30 Uhr und endet vor schulfreien Tagen um 22.45 Uhr.

In der Therme, dem Wellenbad und der VitalOase ist 20 Minuten vor Schließung Badeende.

Öffnungszeiten „Galaxy Erding“:

Montags bis donnerstags 10 bis 21 Uhr.
Freitags von 10 bis 23 Uhr.
Samstags von 9 bis 23 Uhr.
Sonntags von 9 bis 21 Uhr.
In der Ferienzeit (Bayern) ist das „Galaxy Erding“ montags bis sonntags von 9-23 Uhr geöffnet.
Bade- und Rutschende ist 20 Minuten vor Schließung.


Öffnungszeiten „VitalTherme & Saunen“:
Montags bis freitags von 10 bis 23 Uhr.
Samstags von 9 bis 24 Uhr.
Sonn- und feiertags von 9 bis 23 Uhr.
In den Ferien (Bayern) sind die „VitalTherme & Saunen“ab 10 Uhr geöffnet, außer in den Weihnachtsferien, da öffnen diese bereits um 9 Uhr.
Während der langen „Thermenwelt-Nacht“ sind die oben genannten Bereiche von 9 bis 1 Uhr geöffnet.
Bade- & Saunaende ist 20 Minuten vor Schließung.
An Heilig Abend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr gelten Sonderöffnungszeiten.
Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr immer unter 
www.therme-erding.de/info-service/oeffnungszeiten/.

Die Eintrittspreise Stand 2016:
Ihr könnt euren Aufenthalt ganz nach eurer Wahl gestalten und zum Beispiel nur für ein paar Stunden in die Therme hinein schnuppern oder gleich den ganzen Tag dort verbringen.
Die Eintrittspreise setzen sich danach zusammen, welche Bereiche der „Therme Erding“ („Therme“, „Wellenbad“, „Galaxy Erding“, „VitalOase“ und Sauna), ihr nutzen wollt und gelten pro Person.
Am Empfang der „Therme Erding“ könnt ihr ausschließlich in Euro bezahlen.
Fremdwährungen können dort leider nicht akzeptiert werden.
Bargeldlose Zahlungen sind ausschließlich mit EC- oder Maestro Karte möglich.
Bei Zahlung mit einer Kreditkarte fällt eine Gebühr von 3€ an.


Wenn ihr die Therme, das Wellenbad und das „Galaxy Erding“ nutzen wollt, habt ihr die Wahl zwischen dem 2-Stunden-Tarif, dem 4-Stunden-Tarif und einer Tageskarte.
Für den zweistündigen Aufenthalt bezahlt ihr 17 Euro, für vier Stunden 23 Euro und für ein Tagesticket 31 Euro pro Person.
Kinder bis einschließlich 3 Jahre erhalten freien Eintritt.
Samstags, sonntags und an Feiertagen (Bayern) müsst ihr einen Aufpreis von 4 Euro bezahlen.
Eine Verlängerung auf alle Tarife kostet 1,50 Euro pro angefangene halbe Stunde.
Wer möchte, kann auch eines der „Specials“ nutzen.
Diese wären zum Beispiel der „Frühschwimmer“.
Hier bezahlt man von Montag bis Freitag bei einem Eintritt vor 13 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von zwei Stunden nur 15 Euro.
Oder ihr nutzt das Angebot „Monday Night“, bei dem ihr montags bei einem Eintritt ab 18 Uhr für drei Stunden Aufenthalt nur 17 Euro bezahlen müsst.
Für Familien ist der „Family Monday“ an Schulmontagen bei einem Eintritt ab 14 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden (Kinder von 4-12 Jahren) eine Möglichkeit etwas Geld zu sparen.
Dieser Tarif kostet pro Person 17 Euro.
Die Specials sind während der Feiertage und der Weihnachtsferien (Bayern) nicht gültig.

Ihr seid mindestens 16 Jahre alt und wollt auch die VitalOase oder die VitalTherme & Saunen erkunden?
Ein nachträglicher Zugang zur „VitalOase“ kostet 6 Euro und zur  „VitalTherme & Saunen“ 12 €.

Alle Eintrittspreise könnt ihr hier nachlesen: www.therme-erding.de/info-service/preise/

Wenn ihr euch für ein Ticket für die „VitalOase“ entscheidet, ist die Nutzung der Therme, des Wellenbads und des „Galaxy Erding“ inklusive.
Der Zutritt zur „VitalOase“ ist nur ab 16 Jahren und mit Badekleidung möglich.
Ein zweistündiger Aufenthalt kostet 23 Euro, vier Stunden 29 Euro und ein Tagesticket 37 Euro pro Person.
Samstags, sonntags und an Feiertagen (Bayern) müsst ihr einen Aufpreis in Höhe von 4 Euro bezahlen.
Eine Verlängerung auf alle Tarife kostet 1,50 Euro pro angefangene halbe Stunde.
Auch hier gibt es die „Specials“ wie den „Frühschwimmer“ und die „Monday Night“.
Der „Frühschwimmer“ ermöglicht euch von Montag bis Freitag bei einem Eintritt vor 13 Uhr einen zweistündigen Aufenthalt  zum Preis von 21 Euro.
Die „Monday Night“ gilt montags bei einem Eintritt ab 18 Uhr und kostet 23 Euro für drei Stunden.
Zusätzlich gibt es hier noch dienstags das „Lady Special“ bei einem Eintritt ab 14 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden für 23 Euro.
Alle „Specials“ sind an Feiertagen und während der Weihnachtsferien (Bayern) nicht gültig.
Ab 16 Jahren ist ein nachträglicher Zugang der „VitalTherme & Saunen“ für einen Aufpreis von 6 Euro möglich.


Ein Ticket für die „VitalTherme“ beinhaltet den Besuch der Therme, des Wellenbads, „Galaxy Erding“ und die „VitalOase“.
Die „VitalTherme“ ist nur für Gäste ab 16 Jahren ohne Badekleidung erlaubt.
Ein zweistündiger Aufenthalt kostet 23 Euro, vier Stunden 29 Euro und eine Tageskarte 37 Euro.
Samstags, sonntags und an Feiertagen (Bayern) müsst ihr 4 Euro Aufpreis bezahlen.
Eine Verlängerung auf alle Tarife kostet 1,50 Euro pro angefangene halbe Stunde.
Die  „Specials“ „Frühschwimmer“ und die „Monday Night“ sind auch bei diesem Ticket gültig.
Der „Frühschwimmer“ ermöglicht euch von Montag bis Freitag bei einem Eintritt vor 13 Uhr einen zweistündigen Aufenthalt  zum Preis von 21 Euro.
Die „Monday Night“ gilt montags bei einem Eintritt ab 18 Uhr und kostet 23 Euro für drei Stunden.
Zusätzlich gibt es auch hier noch dienstags das „Lady Special“ bei einem Eintritt ab 14 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden für 23 Euro.
Alle „Specials“ sind an Feiertagen und während der Weihnachtsferien (Bayern) nicht gültig.
Der Zugang zu den Saunen ist nur über die „VitalTherme“ und für Badegäste ab 16 Jahren und ohne Badebekleidung möglich und kostet einen Aufpreis von sechs Euro.


Für Stammgäste der „Therme Erding“ gibt es kleine Aufmerksamkeiten und die sogenannte „Thermencard“, welche man mit verschiedenen Wertguthaben (ab 200 Euro) aufladen kann.
Je nach Card erhält man so bis zu 12 % Rabatt auf die Standardtarife und Specials.
Eintrittspreise, Gastronomie-, Solarien- und Royal Day Spa- Besuche werden einfach von der Karte abgebucht.
Diese gilt zeitlich unbegrenzt, ist übertragbar und jederzeit wieder aufladbar.

Damit wir alle Bereiche ausgiebig testen konnten, haben mein Lebensgefährte und ich uns für Tageskarten für die „VitalTherme“ mit Übertritt in die Saunen entschieden.
Mein Lebensgefährte hat somit für die Tageskarte 37 Euro plus vier Euro Wochenendzuschlag und sechs Euro für den Übertritt in die Sauna bezahlt.
Sein Freund und dessen Freundin haben sich jeweils für Tickets für die Therme entschieden, weil ihnen der Eintrittspreis zu teuer war.
Ich empfinde die Eintrittspreise dafür, dass die „Therme Erding“ komplett privat finanziert wird und für das riesige Angebot und die Größe mehr als angemessen.


Das Wasser der Therme Erding:
Im Jahr 1983 wurde die fluorid- und schwefelhaltige Ardeo-Quelle bei einer Ölbohrung entdeckt und befindet sich im Außenbereich der „Vitaloase“ direkt unter der Glaspyramide.
Das staatlich anerkannte Heilwasser wird aus einer Tiefe von 2350 m gefördert und speist fast alle Becken der Therme.
Das wertvolle Thermalheilwasser wird zur Nachbehandlung von Gelenkoperationen und degenerativen Gelenkschmerzen, bei Erkrankungen des Bewegungsapparats und der Wirbelsäule, bei Arthritis, Rheuma, Osteoporose, zur Regeneration von Unfall- und Sportverletzungen und bei Hauterkrankungen empfohlen.
Bei der angenehm warmen Wassertemperatur in der Therme nimmt der Körper die wertvollen Mineralien aus dem Thermalheilwasser einfach über die Haut auf, während sich der gesamte Organismus sanft erwärmt und Verspannungen sich lösen.
Nach dem Besuch in der Therme fühlte ich mich leicht und gelockert und wäre am Liebsten gleich schlafen gegangen.


Der Eingangsbereich:
In der riesigen Galeria, dem imposanten Eingangsbereich der weitestgehend ebenerdigen „Therme Erding“ liegen eine Vielzahl an Flyern von Partnerthermen und anderen Angeboten aus.
Im Foyer befinden sich mehrere WCs, wovon eines behindertengerecht ist.
An einem Infostand kann man sich über die „Therme Erding“ informieren und beraten lassen.
Dies haben wir bei unserem Besuch genutzt und bekamen eine freundliche Auskunft.
Für diejenigen, die nicht genug Bargeld zur Verfügung haben, steht ein Geldautomat zur Verfügung.
Zahlreiche Kassen und ein Guestrelations-Bereich verhindern lange Warteschlangen.
In der Galeria befindet sich unter Anderem auch das Badhaus Gruber, in welchem man Bademoden für Damen, Herren und Kinder, Bademäntel, Taucherbrillen, Taucherflossen, Badetücher, Seifen und vieles mehr erwerben kann.
Ein besonderes Highlight war für mich als großen Kneipp-Fan und Kneipp-VIP als Abschluss unseres Aufenthalts der Besuch des Kneipp-Shops im Foyer der „Therme Erding“.
Dort gab es zahlreiche Produkte wie Shampoos, Tees und Gesichtsmasken, welche es in den Drogerien nicht zu kaufen gibt und die teilweise auch im Onlineshop nicht erhältlich waren.
Es gab viel Neues zu entdecken und auch zahlreiche reduzierte Produkte, daher deckte mich mit reichlich tollen Sachen ein.
Die nette Verkäuferin beantwortete geduldig all meine Fragen und gab mir Infomaterial mit.
Der Shop ist montags bis samstags von 9.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet und an Sonn- und Feiertagen von 11.15 Uhr bis 17 Uhr.
Ihr seid hungrig nach der Fahrt oder wollt gemütlich frühstücken?
Bei der Bäckerei Müller könnt ihr mit Gebäck, kleinen Speisen und leckeren Kuchen Platz nehmen und gestärkt in den Tag starten oder euch eine Kleinigkeit für die Rückfahrt mitnehmen.
Die Bäckerei hat täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Wer möchte kann sich in der Galerie auch über die  Physiotherm Infrarotkabinen informieren, welche ich schon in mehreren Thermen genutzt habe.
Die Produkte des Tiroler Unternehmens sind eine Wohltat für die Gesundheit und belasten dabei das Herzkreislaufsystem nur gering.
Abgerundet wird das Angebot im Eingangsbereich durch den Wellness & Barbershop „Haarroom“, bei dem man sich über Haut- und Haarpflege informieren kann.


Der Umkleidebereich:
Nachdem wir im Guestrelations-Bereich den Eintritt für meinen Lebensgefährten bezahlt haben, erhielten wir jeder einen sogenannten Transponder, eine Art Magnetschlüsselband welches ermöglicht, dass Angebot der „Therme Erding“ bargeldlos zu nutzen.
Bei Verlust des Transponders sind 45 Euro zu entrichten, die man wieder zurück bekommt, wenn dieser gefunden wird.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, die zum jeweiligen gebuchten Bereich gehört, welchen man von der Galeria aus erreicht.
Unter den Namen der Bereiche stehen die entsprechenden Transponder-Nummern die dazu gehören, sodass man den richtigen Umkleidebereich schnell findet.
Je nachdem für welchen Bereich ihr euch entschieden habt, führt euch euer Weg von der Kasse aus nun in einen dazugehörigen Umkleidebereich, auf welchen große nummerierte Schilder hinweisen.


Die Umkleidebereiche 1 bis 999 und 3000 bis 4999 sind für Besucher der Therme.
Von dort aus erreicht man die Therme und das „Galaxy Erding“ über die Duschen.
Das „Galaxy Erding“ erreicht man über die Umkleiden 5000 bis
6999 oder über die Umkleiden der Therme.
Wer sich für das Wellenbad entschieden hat, kann sich in den Umkleidebereichen von 7000 bis 8999 zusammen mit Hotelgästen umziehen und erreicht von dort aus die Bade- und Rutschenbereiche.
Besucher der „VitalOase“ erreichen diese, indem sie nach dem Umkleiden und Duschen der Therme das Drehkreuz neben dem Kinderpool passieren.
Die Umkleidebereiche von 1000 bis 2399 und 2400 bis 2999 sind für Besucher der „VitalTherme & Saunen“.
Hier haben mein Lebensgefährte und ich uns umgezogen.
Der Umkleidebereich ist wie auch in den Partnerthermen „Badewelt Sinsheim“ und „Badeparadies Schwarzwald“ freundlich in dunkelbraun und grün gestaltet worden.
Unsere Umkleidekabine war mit einem großen Türspiegel, sowie einem kleinen mehrstufigen Föhn ausgestattet.
Eine längliche Ablage diente gleichzeitig dazu, die Tür zu öffnen und zu verriegeln.
Die Tür der Umkleidekabine öffnet nach Innen, nach Außen fände ich besser.
In der Umkleidekabine haben zwei Erwachsene mit Kind ausreichend Platz.
Sehr schön fand ich die klassische Musik im Umkleidebereich, bei der ich mich schon bei der Ankunft entspannen und auf den Besuch in der Therme einstimmen konnte.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, zu welcher ein Spind mit der gleichen Nummer gehört.
Alle Spinds sind übersichtlich durchnummeriert und der richtige ist schnell gefunden.
Die Bedienung des Spinds mit dem Transponder ist recht einfach:
Man sucht sich den zum Transponder zugehörigen Spind und drückt die runde Fläche des Transponders gegen den Türknauf.
Sobald dieser grün aufleuchtet, dreht man den Türknauf und der Spind ist verriegelt.
Der Spind ist sehr geräumig und enthält ein großes Fach mit einem Kleiderbügel und einer Schuhablage, die ziemlich weit oben ist.
Meine Jacke, meine Schuhe und meine große Sporttasche haben dort genug Platz gefunden.
Alle Spinds sind gleich breit und verfügen über die gleiche Ausstattung.
In der Therme gibt es für Rollstuhlfahrer zwei geräumige Umkleidekabinen mit je fünf Spinden und einer breiten Wandliege zum Entkleiden.
Eine entsprechender Duschmöglichkeit und ein Duschrollstuhl stehen ebenfalls zur Verfügung.

Zur Ausstattung des Umkleidebereichs gehören außerdem ein Waschbecken, sowie eine Schutzputzanlage und zahlreiche Mülleimer.
Leuchtschilder weisen den Weg.


Der Dusch- und Sanitärbereich:
Nachdem wir uns in der Umkleidekabine umgezogen hatten, gingen wir erst einmal duschen.
Die Duschbereiche waren nach Geschlechtern getrennt und sehr hochwertig gestaltet.
Im Duschbereich gab es mehrere beieinander liegende und trotzdem nicht einsichtige Duschen, sowie Ablagefächer für Handtücher, Duschgel etc.
Die Duschen verfügten jeweils über einen oben fest montierten Duschkopf, sowie über eine Handbrause weiter unten, welche es Menschen verschiedener Körpergröße ermöglicht zu duschen.
Zudem gab es Eckablagen auf verschiedener Höhe im Duschbereich.
Hier wird deutlich, dass an Menschen verschiedener Altersstufen und unterschiedlicher körperlicher Fitness gedacht wurde.
Ein besonderes Schmankerl war für mich der Duschgelspender in der Dusche.
Hier hat jemand mitgedacht!
Da die Damentoilette bei unserem Besuch stark frequentiert wurde, nutzte ich mit schlechtem Gewissen die Behindertentoilette.
Sämtliche Toiletten die ich bei unserem Aufenthalt genutzt habe, waren sauber.
Bei manchen kam das Wasser aus dem Wasserhahn sogar automatisch und ein Handtrockner stand zur Verfügung, was mir im Bezug auf Ressourcenschonung sehr gefällt.
Von unserem Umkleidebereich aus erreichte man die „VitalTherme & 
Saunen“ über die Duschen.
Doch zuerst wollten wir uns mit dem Freund meines Lebensgefährtens und dessen Freundin zum gemeinsamen Mittagessen treffen.
Da wir sie am vereinbarten Treffpunkt nicht antrafen und dachten sie auch ohne sie ausrufen zu lassen wieder finden zu können, machten wir uns auf die Suche.
Nach einer Stunde erfolgloser Suche gaben wir entnervt auf und entschlossen die verbleibende Zeit als Paar zu verbringen.
Wir hatten uns für eine Anreise mit dem Auto entschieden und der Freund meines Lebensgefährten war unser Fahrer, daher waren wir auf die Beiden leider angewiesen und konnten nicht so lange in der „Therme Erding“ bleiben, wie wir es ursprünglich vorhatten.


Das „Galaxy Erding“:
Nachdem wir im März bereits das “Galaxy Schwarzwald” im “Badeparadies Schwarzwald” erkundet hatten, war ich natürlich sehr gespannt auf Europas größte Rutschenwelt, das „Galaxy Erding“ mit 26 Wasserrutschen auf 2500 Rutschenmetern.
Wer sich das "Galaxy Erding" genauer ansehen möchte, kann dies hier tun:
www.therme-erding.de/urlaubsparadiese/galaxy-erding/
Bei den Rutschen gibt es drei Schwierigkeitslevel und zwar das Family Level, das Action-Level und das X-Treme-Level.
Hier ist sowohl für Kinder und Familien, als auch für Jugendliche, Erwachsene und Singles etwas dabei.
Bei manchen Rutschen gibt es eine Gewichtsbegrenzung und einzelne können aus anatomischen Gründen nur von Männern genutzt werden.


Kleine Kinder stellen sich in einer der sechs „Family“-Rutschen neuen Herausforderungen:
Die „Moon Slide“ bietet Kindern ab drei eine wellige Mondfahrt, während die „Star Slide“ ihnen durch ein Glaselement freie Sicht und die „Sunny Slide“ kurviges Vergnügen bietet.
Rutschenspaß für Kinder ab sechs Jahren gibt es in der „Family Slide“-Rutsche mit Zeitmessung.
In der dreigeteilten Kinderrutsche „Triple Slide“ mit gewellten Rutschbahnen können die Eltern mit ihren Kindern ab drei Jahren mit rutschen.
Die „Silver Slide“ lädt auf einer breiten Rutschenebene  zum gemeinsamen Rutschen von Eltern und Kindern ab drei Jahren ein.


Auch im „Action Level“ wird viel geboten:
Auf der Wellenrutsche „Open Space“ kann man zu zweit nebeneinander rutschen und auf der „Down Under“ sogar zu dritt und mit Lichteffekten.
Ihr wollt ein besonderes Rutscherlebnis?
Wie wäre es mit der „Magic Eye“ (ab sechs Jahren), der mit einer Länge von 360 Metern weltweit längsten geschlossenen Röhrenrutsche der Welt, in der ihr auf einem Reifen unterwegs seid?
Oder messt ihr euch gerne mit anderen?
Dann wären die „Speed Racer“-Rutschen „Red“ und „Yellow“ mit Zeitmessung und Lichteffekten oder die „Black Mamba“, die offizielle Rutsche der Deutschen Rennrutschmeisterschaften mit Lichteffekten vielleicht etwas für euch!
Weitere Action bieten die „Wild-River“-Rutsche mit Wildwasserstrom, die „Space Bowl“, bei der man frei in einem Trichter rotiert und die „Space Glider“-Rutsche  in welcher man wie in einer Achterbahn rutschen und sensationelle Aufwärtsstrecken erleben kann.


Mutige versuchen sich am „X-Treme-Level“ und probieren die „Kamikaze“-Rutsche mit einer 60 Grad Neigung oder rutschen auf der „X-Treme-Faser“ mit Geschwindigkeiten von bis zu 72 km/h.
Spannend finde ich auch die „High Fly“-Rutsche, welche über eine Wassersprungschanze für bis zu 7 Meter Weitflug verfügt.

Entspannung nach dem Rutschen bietet das „Kaskadenbecken“, welches aus drei Becken besteht, die auf unterschiedlicher Höhe miteinander verbunden sind.

Direkt daneben kann man bei der „Wave“-Cocktailbar einen erfrischenden Drink genießen.
Hinter den Kaskaden des „Galaxy Erding“ kann man sich bei „Space Curry“ eine leckere Currywurst mit Pommes gönnen.
Im Kaskadenraum des „Galaxy Erding“ kann man bei „le Crêpetit“ einen von vielen verschiedenen süßen und herzhaften Crêpes probieren und dabei eine feine Kaffeespezialität oder ein erfrischendes Getränk genießen.
Ganz in der Nähe kann man sich bei einem Frozen Joghurt von „Iced Yoghurt“ erfrischen und zwischen verschiedenen Toppings wählen.
Für den kleinen Hunger gibt es im „Galaxy Erding“ die „Galaxy Snackbar“ mit verschiedenen Pizzen, Baguettes, Eis, Slush-Eis in verschiedenen Farben und Geschmacksvariationen und Süßigkeiten.


Jüngere Kinder können zwischendurch auch im „Kids Pool“ spielen und plantschen und dabei zum Beispiel die pinke Elefantenrutsche herunter rutschen, zwischen den Wasserfontänen herumtoben oder mit Wasserrad und Pumpe experimentieren.

In der weltweit ersten Familien-Infrarot-Kabine „Sunny Side“ in der „Therme Erding“ kann man ab sanften 30 Grad zu leiser Musik und untermalt von farbigem Licht zusammen schwitzen, Verspannungen lösen, Rückenschmerzen lindern und etwas für das Immunsystem und den Stoffwechsel tun.

Im Sommer lockt die größte Open Air Rutschenanlage Deutschlands mit acht Mega Sommer-Rutschen im großen Thermengarten:
Jede Menge Spaß für Groß und Klein verspricht die 130 Meter lange „Summer Family Slide“-Rutsche mit Blick auf den Thermengarten.
Kennt ihr die Münztrichter für Geldspenden, wie es sie zum Beispiel in Zoos gibt, wo man eine Münze im Kreis rotieren lässt, bis sie in der Mitte verschwindet?
Nach diesem Prinzip funktioniert der knallbunte „Summer Bowl“.
Liefert euch spannende Wettrutschpartien mit Freunden oder der Familie auf einer der sechs farbenfrohen „Rainbow Racer“-Mattenrutschen mit Kreisel.

Außerdem gibt es hier noch zwei Tischtennisplatten und einen Beachvolleyballplatz.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Erdbeeren selber pflücken auf dem Panoramahof in Neulingen

Filme wie „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ und „Agrokalypse“, welche ich in der Vergangenheit im Kommunalen Kino Pforzheim angeschaut habe, haben ihre Spuren bei mir hinterlassen.
Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, weniger wegzuwerfen und zu versuchen bewusster zu konsumieren.
Dabei machte ich mir unweigerlich auch Gedanken darüber, was ich esse und welche Auswirkungen dies auf meine Gesundheit und die Umwelt hat.
Bei meinen Einkäufen versuche ich ein wenig mehr darauf zu achten, Produkte aus der Region zu kaufen.

Im Juni war ich mit einer Kollegin und 12 Kindern zum ersten Mal auf dem Panoramahof in Neulingen.
Die Ernte hat dieses Jahr durch den ständigen Regen ziemlich gelitten, aber bei unserem Besuch hatten wir Glück und konnten zahlreiche große, frische Erdbeeren pflücken.
Es war eine Freude den Kindern dabei zu zusehen, wie sie zuerst zögerlich pflückten und sich dann endlich trauten, in eine der saftigen Früchte zu beißen.

An einem heißen Sommernachmittag machte ich mich mit einer Freundin und ihrem kleinen Sohn mit dem Bus auf den Weg zum Panoramahof.
Ich empfehle euch, das Auto einfach mal stehen zu lassen, es lohnt sich!
Unser Weg führte uns vorbei an Feldern voller Gerste und Hafer.

Hier und da flatterte ein Schmetterling vorbei, blühender Mohn zauberte einen roten Farbtupfer in die Landschaft und zwischendrin wuchs Kamille.
Ein Holzschild wies uns den Weg.
Der Wind trug den Duft reifer Erdbeeren schon von Weitem in unsere Nasen.

Vor Ort kauften wir uns jede einen Tragekorb.
Ihr könnt natürlich auch eure eigenen Schüsseln und Behälter mitbringen.
Diese werden dann vor dem Pflücken gewogen.

Zwischen den Erdbeerpflanzen gibt es schmale, mit Stroh ausgelegte Wege, welche auch nach regnerischen Tagen gut begehbar sind.

Zu Hause haben mein Schatz und ich dann Waffeln gebacken und dazu Erdbeeren mit Eis und Sahne gegessen und selbstgemachte Erdbeermilch getrunken.
In wenigen Tagen sind die Späterdbeeren reif und vielleicht statte ich dem Panaramahof dann noch einmal einen Besuch ab....

Sonntag, 5. Juni 2016

Thermen im Test: "Thermen & Badewelt Sinsheim"

Die Einleitung:
Im Januar 2016 konnte man sich auf der Facebook-Seite von Therme.org als Thermentester bewerben.
Ich hatte wahnsinniges Glück und wurde unter den zahlreichen Bewerber/innen als eine von 20 Thermentestern ausgewählt.
An einem Dienstag in den Pfingstferien machte ich mich mit meinem Lebensgefährten und meinen Eltern auf den Weg in die „Thermen & Badewelt Sinsheim“.
Die „Thermen  Badewelt Sinsheim“ hatte mir vor Jahren eine liebe Kollegin empfohlen.
Seitdem war ich schon zwei Mal an meinem Geburtstag dort, um mitten im Dezember einen Tag Urlaub vom Alltag zu machen.
Im Gegenzug für meinen Testbericht habe ich für mich für den Tag des Thermentests freien Eintritt in die „Thermen & Badewelt“, sowie zwei Gutscheine für ein Getränk und ein Essen meiner Wahl in einem der beiden Restaurants dort erhalten.
Dies hat keinen Einfluss auf meinen ehrlichen, fairen und kritischen Bericht.

Die Fotos für meinen Bericht wurden mir freundlicherweise von der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ zur Verfügung gestellt!

Fakten zur “Thermen & Badewelt Sinsheim“:
Die am 19. Dezember 2012 eröffnete „Thermen & Badewelt Sinsheim“ liegt mitten im Kraichgau in Süddeutschland, direkt neben der Rhein-Neckar-Arena, mit Blick auf die mittelalterliche Burg Steinsberg.
Auf einer Gesamtfläche von über 64.000 Quadratmetern finden das „Palmenparadies“, die „Vitaltherme“ mit einem großzügigen Saunabereich und ein Schwimmbad Platz.
Die Wassertemperatur beträgt etwa 34 Grad, die Lufttemperatur ebenso.
Zahlreiche Liegebereiche mit edlen Lounge-Liegen laden zum Ausruhen und Entspannen ein.
Um das leibliche Wohl kümmern sich die Restaurants „Living Garden“ und „Paradiso“, sowie zwei Poolbars und die „Frooters Saftbar“.
Über 400 echte Palmen und farbenprächtige Orchideen sorgen für Urlaubsfeeling.
Immer am ersten und dritten Freitag im Monat gibt es eine textilfreie Thermennacht von 18 bis 01 Uhr.
Vom 3. bis zum 17. Juni findet zum Beispiel die kubanische Nacht mit kubanischen Rhythmen des Quartetts Cubamania und einer heißen Salsashow mit der Showgruppe der Salsa Company statt.
Immer an jedem ersten Samstag im Monat ist von April bis September Familientag, das heißt Familien mit Kindern wird ein abwechslungsreiches Erlebnis-Familienevent im Palmenparadies und/ oder Schwimmbad geboten.

Kontakt:
Thermen & Badewelt Sinsheim
Badewelt 1
74889 Sinsheim


Die Anfahrt:
Mit dem Auto erreicht ihr die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ z.B. über die A6 Mannheim-Heilbronn.
Nehmt die Ausfahrt Sinsheim Süd (33b) und in Kürze erreicht ihr euer Ziel.
Oder ihr nehmt die A5 Karlsruhe-Heidelberg und wechselt dann am Autobahnkreuz Walldorf auf die A 6 Richtung Heilbronn/Stuttgart und nehmt dann die Ausfahrt Sinsheim Süd (33b).
Alternativ könnt ihr auch die A81 Stuttgart-Würzburg nehmen, am Autobahnkreuz Weinsberg auf die A6 Richtung Mannheim/Heilbronn wechseln und dann die Ausfahrt Sinsheim Süd (33b) nehmen.

Folgende Adresse müsst ihr in euer Navi eingeben:
Rhein-Neckar-Arena (Sonderziel)
Dietmar-Hopp-Straße 
Als Besucher der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ steht euch den gesamten Tag ein kostenfreier Parkplatz direkt davor zur Verfügung.
Für alle Besitzer eines Elektrofahrzeuges steht vor dem Eingangsbereich (neben den Behindertenparkplätzen) eine Elektro-Ladestation zur Verfügung.Die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ verfügt über acht Behindertenparkplätze direkt vor dem Haupteingang, welche über einen breiten Einstieg verfügen und ebenerdig sind.
Auf der Homepage (siehe Quelle) findet ihr auch einen kleinen Lageplan und die Möglichkeit, eure Anreise mit dem Fern- oder Nahverkehr mit Hilfe von Echtzeitdaten zu planen.
Wir sind mit dem PKW von Pforzheim aus über die A8 angereist.
Zuvor sind wir immer mit den Zügen der deutschen Bahn angereist, wobei wir in Eppingen schon zwei Mal den Anschlusszug verpasst haben, was uns viel Zeit gekostet hat.
Ich empfehle euch bei der Anreise mit der deutschen Bahn ein Baden-Württemberg-Ticket zu lösen, welches sowohl in den erforderlichen Bahnen als auch im Bus gültig ist.
Wenn ihr von Heidelberg aus mit dem Zug anreist, nehmt ihr die S5 Richtung Eppingen direkt zum Hauptbahnhof Sinsheim.
Über Heilbronn könnt ihr mit der S4 nach Eppingen und der Anschluss-Linie S5 Richtung Sinsheim fahren.
Mit dem Bus Nr. 771 könnt ihr vom Hauptbahnhof Sinsheim bis zur „Thermen & Badewelt Sinsheim“ fahren.
Die Haltestelle ist direkt davor und wird zu bestimmten Zeiten abends, am Samstagnachmittag und an Sonn- und Feiertagen via Ruftaxi (Rufbus) bedient.

Die Öffnungszeiten:
Die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ ist ganzjährig geöffnet.

Öffnungszeiten „Palmenparadies“:
Der Zutritt zum „Palmenparadies“ ist ab 16 Jahren und für Kleinkinder bis einschließlich 4 Jahre gestattet.
Eine Ausnahme bildet der Familientag, an dem auch Kinder unter 16 Jahren ins „Palmenparadies“ dürfen.
Montags bis donnerstags ist das „Palmenparadies“ von 10 bis 22 Uhr geöffnet.
Freitags ist es eine Stunde länger geöffnet und samstags von 9 bis 24 Uhr.
Sonntags und an Feiertagen ist das „Palmenparadies“ von 9 bis 22 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten „Vitaltherme & Sauna“:
Der Zutritt zur textilfreien „Vitaltherme & Sauna“ ist ab 16 Jahren erlaubt.
Die „Vitaltherme & Sauna“ haben die gleichen Öffnungszeiten wie das “Palmenparadies“.

Öffnungszeiten Schwimmbad:
Das Schwimmbad ist montags von 9 bis 17Uhr geöffnet.
Von Dienstag bis samstags, sowie an Sonn- und Feiertagen ist es von 9 bis 21 Uhr geöffnet.
Von Montag bis Freitag wird das Schwimmbad von 8 bis 15.30 Uhr für Schulsport genutzt, d.h. das Lehrschwimmbecken und einige Schwimmbahnen stehen nicht zur Verfügung.
Dienstags und donnerstags werden das Lehrschwimmbecken und einige Bahnen im Schwimmerbecken ab 16.30 Uhr für Vereinssport genutzt.

In den Ferien gelten geänderte Öffnungszeiten.
Aktuelle Informationen und die Ferienöffnungszeiten findet ihr unter http://www.badewelt-sinsheim.de/palmenparadies/oeffnungszeiten/

Die Eintrittspreise:
Die Eintrittspreise setzen sich danach zusammen, welche Bereiche der „Thermen &Badewelt“ („Palmenparadies“, „Vitaltherme & Sauna“ und Schwimmbad), ihr nutzen wollt.
Ihr habt die Wahl zwischen dem 1,5 Stunden-Tarif, dem 3-Stunden-Tarif und einer Tageskarte.
Wenn ihr euch für einen 3-Stunden-Tarif entscheidet, bezahlt ihr für jede weitere halbe Stunde, die ihr im Bad verbracht habt 1,50 Euro.
Je nach dem, wann und wie lange ihr euch in der „Thermen &Badewelt“ aufhaltet, gibt es noch verschiedene Angebote wie „Fit in den Tag“, „Feierabend unter Palmen“ und den „Familiensamstag“.
Wie sich die Preise für euren Wunschaufenthalt zusammensetzen, erfahrt ihr unter www.badewelt-sinsheim.de/palmenparadies/tarife/
Damit wir alle Bereiche ausgiebig testen konnten, haben mein Lebensgefährte und ich uns für Tageskarten mit Übertritt für die „Vitaltherme &Sauna“ entschieden.
Meine Eltern haben jeweils einen 3 Stunden-Tarif für die "Vitaltherme" gewählt.
Dieser kostet 20 Euro und berechtigt zur Nutzung des Schwimmbads, des "Palmenparadieses" und der "Vitaltherme".
Für den Übertritt in die Sauna haben sie sechs Euro bezahlt und für weitere 5 Stunden Aufenthalt 7,50 Euro.
So ergab sich pro Person ein Eintrittspreis in Höhe von 33,50 Euro.
Ich hatte ihnen online einen Wertgutschein bestellt und ihn meinem Vater geschenkt, damit er die Badewelt, von der ich ihm schon so oft vorgeschwärmt habe besucht.

Mein Aufenthalt:
Nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ haben wir uns erst einmal Stück für Stück die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ angeschaut und meine Eltern, die zum ersten Mal dort waren herumgeführt.

Der Eingangsbereich:
Rollstuhlfahrer erreichen die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ ebenerdig durch die breite Drehtür des Haupteingangs.
Hierbei können sie die Schnelligkeit der Drehtür durch Betätigen des blauen Schalters beeinflussen.
Im großzügigen Eingangsbereich liegen an einem Informationsstand unter Anderem Prospekte von der „Thermen & Badewelt Sinsheim“, sowie der Partnertherme „Badeparadies Schwarzwald“ aus.
Im Foyer befinden sich behindertengerechte WCs und ein Getränkeautomat.
Außerdem ist dort auch der Bademoden-Shop Kaulberg, bei dem man Handtücher, Bademäntel, Saunakilts für Herren und Damen, Flipflops, Duschgel, Peelingsalz etc. erwerben kann.
Der Shop hat von Montags bis freitags von 10-19 Uhr und an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 9.30 -19 Uhr geöffnet.
Wer möchte kann gegen eine Leihgebühr und ein Pfand an der Kasse einen Bademantel oder ein Handtuch entleihen.
Am Empfang gibt es mehrere Kassen, von denen die Kasse ganz rechts zugleich ein Informationsschalter ist.

Der Umkleidebereich:
Begonnen haben wir mit dem freundlich in dunkelbraun und grün gestalteten Umkleidebereich der zur „Vitaltherme & Sauna“ gehört und mich an den Umkleidebereich im „Badeparadies Schwarzwald“ erinnert hat.
Der Umkleidebereich ist ausreichend beleuchtet und mit Mülleimern von Wesko, sowie einem Feuerlöscher ausgestattet.
In unserer Umkleidekabine gab es einen großen beleuchteten Spiegel und einen kleinen weißen Föhn an einer Wandhalterung, bei dem man zwischen zwei Stufen wählen konnte.
Eine längliche Ablage diente gleichzeitig dazu, die Tür zu öffnen und zu verriegeln.
Die Tür der Umkleidekabine öffnet nach Innen, nach Außen fände ich besser.
In der Umkleidekabine haben zwei Erwachsene mit Kind ausreichend Platz.
Nach dem Bezahlen an der Kasse haben wir einen sogenannten Transponder, eine Art Magnetschlüsselband erhalten, welcher ermöglicht, dass Angebot der „Thermen & Badewelt Sinsheim“ bargeldlos zu nutzen.
Bei Verlust des Transponders sind 45 Euro zu entrichten, die man wieder zurück bekommt, wenn dieser gefunden wird.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, die zum jeweiligen gebuchten Bereich gehört, welchen man vom Foyer aus erreicht.
Unter den Namen der Bereiche stehen die entsprechenden Transponder-Nummern die dazu gehören, sodass man den richtigen Umkleidebereich schnell findet.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, zu welcher ein Spind mit der gleichen Nummer gehört.
Alle Spinds sind übersichtlich durchnummeriert und der richtige ist schnell gefunden.
Die Bedienung des Spinds mit dem Transponder ist recht einfach:
Man sucht sich den zum Transponder zugehörigen Spind und drückt die runde Fläche des Transponders gegen den Türknauf.
Sobald dieser grün aufleuchtet, dreht man den Türknauf und der Spind ist verriegelt.
Der Spind ist sehr geräumig und bietet zwei Fächer, sowie ein größeres Fach.
Alle Spinds sind gleich breit und verfügen über die gleiche Ausstattung.
Meine Jacke, meine Schuhe und meine große Sporttasche haben dort genug Platz gefunden.
Die „Thermen & Badewelt Sinsheim“ bietet für Rollstuhlfahrer zwei geräumige Umkleidekabinen mit je fünf Spinden und einer breiten Wandliege zum Entkleiden an.

Der Dusch- und Sanitärbereich:
Nachdem wir uns in der Umkleidekabine umgezogen hatten, gingen wir erst einmal duschen.
Die Duschbereiche waren nach Geschlechtern getrennt.
In der Damendusche erwartete mich ein hochwertig gestalteter Dusch- und Sanitärbereich:
Im Zentrum des Raumes befand sich ein Waschbecken mit einem großen Spiegel.
Links und rechts auf dem Waschbecken stand jeweils eine weiße Orchidee.
In einem rechteckigen hellbraunen Behälter standen Papiertücher zum Abtrocknen der Hände bereit.
Mehrere WCs waren mit sauberen Toiletten, Toilettenpapier, Tütchen für Hygieneartikel und einem kleinen Mülleimer ausgestattet.
Im Duschbereich gab es mehrere beieinander liegende und trotzdem nicht einsichtige Duschen, sowie Ablagefächer für Handtücher, Duschgel etc.
Die Duschen verfügten jeweils über einen oben fest montierten Duschkopf, sowie über eine Handbrause weiter unten, welche es Menschen verschiedener Körpergröße ermöglicht zu duschen.
Zudem gab es Eckablagen auf verschiedener Höhe im Duschbereich.
Auch hier wird deutlich, dass an Menschen verschiedener Altersstufen und unterschiedlicher körperlicher Fitness gedacht wurde.
Nach dem Duschen besuchten wir das „Palmenparadies“.

Das Palmenparadies:
Im „Palmenparadies“, dem Textilbereich des Bades gibt es viel zu entdecken.
Umrahmt von hochwertigen, mit Leselampen ausgestatteten Ruheliegen und gemütlichen Loungemuscheln unter Palmen befindet sich die von Orchideen gesäumte „Große Lagune“ mit ca. 34 Grad Lufttemperatur und bis zu 36 Grad Wassertemperatur.
Zahlreiche Haken und Ablagefächer sorgen für die nötige Ordnung und bieten Platz für Badetücher und mehr.
Sich einfach hinein tauchen lassen in das warme Wasser, an der Poolbar ein gekühltes Getränk genießen und dabei einen Blick durch das verglaste Dach werfen – das ist Urlaub!
Eine Wohltat für den verspannten Rücken und Schulter-Nackenbereich sind die vier Whirlpools in der großen Lagune.
Ich finde es toll, dass im „Palmenparadies“ nur Gäste ab 16 Jahren und Kinder bis einschließlich 4 Jahren Einlass finden.
So sind Erholung, Ruhe und Entspannung garantiert.