Sonntag, 23. September 2018

"Hinter den Kulissen" - Beim Kneipp VIP Autoren- Bloggerevent 2018 Tag 1

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Schon seit vielen Jahren bin ich begeisterte Nutzerin der Produkte der Firma Kneipp und gehöre seit einiger Zeit zu den Kneipp-VIP-Autoren.
Wir werden in die Produktentwicklung und Gestaltung mit einbezogen, diskutieren über Inhaltsstoffe, bringen Produktideen ein und lernen Produktneuheiten kennen.

Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal an einem Kneipp-VIP-Autoren-Bloggerevent teilgenommen und denke noch heute sehr gerne daran zurück.
Die Events werden von den Mädels von Kneipp mit viel Liebe zum Detail gestaltet und sind jedes Mal eines meiner Jahreshighlights.
Dieses Jahr war die Verlosung zur Teilnahme am Event besonders spannend und ich konnte es kaum glauben, dass ich wieder dabei sein durfte.
Voller Vorfreude fieberte ich dem Wochenende vom 31. August bis zum 2. September entgegen und war gespannt darauf, Manuela und Claudia von Kneipp, sowie viele schon bekannte Kneipp-VIP-Bloggerinnen wieder zu sehen und neue kennen zu lernen.

Es erwartete mich ein wunderschönes Wochenende, bei dem ich einen Blick hinter die Kulissen der Firma Kneipp werfen und vieles hautnah erleben durfte.

Der erste Tag:
Am Freitag, den 31. August 2018 machte ich mich kurz nach sieben mit der Deutschen Bahn auf den Weg zum Bahnhof Ochsenfurt.
Ich hatte mir extra einen Tag Urlaub genommen und war schon sehr aufgeregt, was mich wohl beim diesjährigen Kneipp-VIP-Autoren-Bloggerevent alles erwarten würde.
Ich musste mehrmals umsteigen und freute mich, dass meine Hinfahrt trotzdem reibungslos klappte.
Wenn ich da an meine Fahrt zur Buchmesse Leipzig zurück denke...
Am Bahnhof Ochsenfurt angekommen, musste ich schmunzeln.
Sabrina von Historyoftaste hatte angeboten, mich zum Kneipp Werksgelände in Ochsenfurt mitzunehmen.
Wie beim Kneipp-VIP-Autoren-Bloggerevent im vorigen Jahr war auch Mona von Beauty and the beam wieder mit von der Partie.
Anja von Glamourgirl schloss sich uns spontan an.
Vor Ort wurden wir mit Namenschildern und Armbändchen ausgestattet und Claudia von Kneipp fotografierte uns mit einer Sofortbildkamera vor einer Fotowand.
Als alle eingetroffen waren, wurden wir bei einem leckeren Aperitif durch den Kneipp-Geschäftsführer Alexander C. Schmidt begrüßt.
Dieser gab unter Anderem einen kleinen Einblick in die zukünftige Ausrichtung der Firma Kneipp zum Thema Digitalisierung und neue Ideen und machte eine kleine Zielgruppenumfrage.

Nach der Begrüßung wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und nahmen an einer spannenden Führung durch die Produktion im Kneipp-Werk teil.
Bevor es damit losgehen konnte, hieß es jedoch erst einmal Schutzkleidung anziehen, da im Werk Kosmetika und Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel hergestellt werden.

In der Kneipp-Produktion herrschte verständlicherweise Foto-Verbot, weshalb ich euch hiervon keine Bilder zeigen kann.
Die Werksführung hat mich ziemlich fasziniert.
Ich hatte zuvor keine Ahnung, wie es hinter den Kulissen einer solchen Firma aussieht und war beeindruckt.
Wir konnten live erleben wie flüssige Produkte wie Duschgels und Badezusätze und rieselfähige Produkte wie Badesalz abgefüllt und etikettiert wurden.
Jedes einzelne Produkt wurde jeweils an einer Maschine produziert und es war sehr interessant zu sehen, wie schnell und durchdacht die Produktion von statten ging und welche Mengen dabei verarbeitet wurden.
Was ich etwas unterschätzt hatte, war der starke Geruch von so großen Mengen Badesalz.
Ich leide unter Asthma bronchiale und hatte kurzzeitig mit leichter Luftnot und Schwindel zu kämpfen.
Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh an der Führung teilgenommen zu haben.
Dabei konnte ich einen kleinen Eindruck bekommen, wie viel Mühe und Arbeit hinter den fertigen, käuflichen Endprodukten steht.
Die Erzählungen unserer Führerin waren sehr lebendig und wir durften viele Fragen stellen.
Besonders spannend fand ich die Einblicke in die Produktion und Etikettierung der japanischen Produkte, welche mit besonders großer Sorgfalt hergestellt werden und ein hohes Maß an Kontrolle erfordern, da der japanische Markt dies einfordert.
Eine Anekdote über die japanische Badekultur hat mir auch sehr gut gefallen.
Nach der Werksführung ging es weiter mit der Vorstellung der Herbstneuheiten 2018 durch die Produktmanager Melanie Theilmann und Svenja Lochner.

Ich möchte euch an dieser Stelle nur einen kleinen Überblick über die Herbst-Neuheiten 2018 geben.
Einige der Produkte werde ich euch in einem separaten Blogpost genauer vorstellen!
Seid ihr auch so eine Frostbeule wie ich?
Wenn ja, dann ist das "Badekristalle Frostbeulen-Bad" mit natürlichem ätherischen Ingweröl und Yuzu-Extrakt vielleicht auch etwas für euch.
Bei dem niedlichen Design könnte ich sowieso nicht widerstehen...

Freitag, 15. Juni 2018

Alles Gute nachträglich zum Geburtstag, werter Herr Pfarrer Sebastian Kneipp!

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Am 17. Mai 1821 wurde Sebastian Kneipp als Sohn eines Webers in Bayern geboren.
Der spätere Pfarrer führte ein bewegtes Leben und trotzte vielen Widerständen. 
Im Juni 1897, im Alter von 76 Jahren, verstarb Kneipp und hinterließ seine ganzheitliche Philosophie, welche auf den fünf Säulen WasserPflanzenErnährungBewegung und Balance basiert.

Die Firma Kneipp, für welche die Lehren Kneipps das Fundament bilden, hat anlässlich seines diesjährigen Geburtstags einen kleinen animierten Film über seine faszinierende Lebensgeschichte produziert:
Wie zeitlos seine Lehre ist, erfuhr ich letztes Jahr im August im Rahmen einer medizinischen Reha in Bad Schmiedeberg (Sachsen-Anhalt) am eigenen Leib.
In der unmittelbaren Umgebung der Klinik, in welcher ich untergebracht war, gab es ein
Die Zeit in der Reha war für mich eine völlig neue Erfahrung.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren verbrachte ich viel Zeit mit mir selbst, fernab vom Alltag, von Freunden, Verwandten und Kollegen.
Ich kümmerte mich um mich selbst, meine Gesundheit und besann mich in dieser Zeit wieder mehr darauf, was mir gut tut und wichtig ist.
Im Alltag habe ich immer das Problem, dass ich mich schwer entspannen kann und schlecht zur Ruhe komme.
Ganz nach der Kneippschen Säule "Balance" gönnte ich mir nach den Anwendungen in der Reha oft bewusst eine Auszeit im Kneipp-Garten und trank zu klassischer Musik einen Kräutertee.
Ich war viel draußen in der Natur, nahm an Wanderungen teil und versuchte, einfach mal Nichts zu tun, was mir sehr schwer viel.
Mir wurde klar, wie wichtig bewusste Auszeiten sind und dass man immer Zeit für sie hat.
Man muss sie nur wahrnehmen und nutzen!
Das kann ein entspannendes Bad sein, ein kurzer Spaziergang im Wald, ein Thermalbadbesuch oder etwas Anderes, was einem gut tut.
Manchmal reicht es mir schon, ein paar Minuten auf einer Bank in der Sonne zu sitzen und die Natur um mich herum bewusst wahrzunehmen.
Man sollte die Zeit, die man sich selbst schenkt niemals als verschwendete Zeit sehen.
Sie gibt einem so viel zurück, man besinnt sich mehr auf sich selbst und schöpft viel Kraft daraus, welche neuen Elan für den Alltag gibt.

Bei einem Vortrag über die Lehren Sebastian Kneipps erfuhr ich, dass er eine frische, naturbelassene und fleischarme Ernährung empfahl.
Dies lässt sich heute dadurch umsetzen, indem man sich von frischen, selbst zubereiteten, regionalen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln ernährt.
Ich selbst habe schon einige Ernährungsmethoden und Diäten ausprobiert und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man sich durch eine solche Ernährung viel fitter und leichter fühlt und besser schlafen kann.
Dann fällt es auch nicht so sehr ins Gewicht, wenn man sich dann doch mal etwas Ungesundes wie Fast Food gönnt.

Um gesund und fit zu bleiben, brauch man auch Bewegung.
Damit ist jetzt kein Leistungssport gemeint, sondern eine leichte, regelmäßige Bewegung.
Hier bieten sich zum Beispiel Schwimmen, Radfahren, Wandern und Spaziergänge an.
Immer wieder denke ich im Alltag, ich hätte neben all den Pflichten und Aufgaben keine Zeit für Bewegung.
Hier lohnt es sich, genau hinzuschauen und auszuprobieren.
Die Treppe statt den Aufzug nehmen, den Weg zur Arbeit oder nach Hause Fuß gehen, eine Busstation früher aus steigen - das sind kleine Bewegungsimpulse im Alltag, die ich immer wieder bewusst einbaue und versuche durch weitere gezielte Bewegung zu ergänzen.
Was mir immer wieder gut tut, ist ein Spaziergang durch den Wald, egal zu welcher Jahreszeit.
Das satte Grün der Bäume, die Waldluft, die Stille - all das tut mir unglaublich gut und erdet mich.
Eine weitere Kneippsche Säule sind die Pflanzen.
Von meinem Vater habe ich gelernt, bei ersten Krankheitsanzeichen nicht gleich zu Medikamenten zu greifen, sondern mir zum Beispiel mit Heilkräutertees zu helfen.
Bei Halsschmerzen trinke ich Salbeitee, bei Magenschmerzen helfen mir Kamillen- oder Fencheltee.
Viele Heilpflanzen lassen sich innerlich wie äußerlich anwenden und verfügen über eine erstaunliche Heilkraft.
Es hat mich sehr beeindruckt, dass Pfarrer Kneipp seine Lungentuberkulose durch eine Wassertherapie geheilt hat.
Während meiner Reha war ich täglich am Nachmittag in einem in der Nähe gelegenen Kneipp-Therapiebecken Wassertreten und gönnte mir am Abend einen kalten Armguss.
Dies sind nur zwei der vielen Anwendungen aus der Kneippschen Säule Wasser.
Es lohnt sich, sich zu den Anwendungen zu überwinden!
Sie tun so gut und man kann damit viel für den Körper und die Gesundheit erreichen.
Natürlich vermisse ich die Kneipp-Therapiebecken im Alltag und wünsche mir, dass der örtliche Naturheilverein, in welchem ich Mitglied bin,bald ein solches baut.
Aber eigentlich brauch man für die Anwendungen Pfarrer Kneipps keine speziellen Einrichtungen, sondern kann diese problemlos zu Hause im eigenen Bad umsetzen.

Ich bin stolz darauf, mich zu den Kneipp-VIPs zählen zu dürfen.
Sebastian Kneipp selbst war an der Entstehung der Marke 
Kneipp direkt beteiligt.
Im Jahr 1891 übertrug er seinem Freund, dem Würzburger Apotheker Leonhard Oberhäußer, das Recht, auf Grundlage seiner naturheilkundlichen Lehre medizinische und kosmetische Produkte zu entwickeln. 
Daraus entstand die heutige Kneipp GmbH.
Einen Teil seines Wissens schrieb Sebastian Kneipp in seinen Büchern "Meine Wasserkur" und "So sollt ihr leben" nieder.
Ich habe mir vorgenommen, mich eingehender mit seinen Werken zu befassen.
Man kann daraus so viel für sich selbst mitnehmen.
Körper, Geist und Seele werden gestärkt, Krankheiten werden vorgebeugt und geheilt und das Immunsystem gestärkt.
Außerdem möchte ich unbedingt Bad Wörishofen besuchen, den Ort, an dem Kneipp Jahre seines Lebens lebte und wirkte.

Montag, 21. Mai 2018

Mein erster Besuch der "Tisch und Tafel - Die Messe für Genuss und Wohnkultur" in Fellbach

Am Samstag, den 28. April 2018 machte ich mich mit einer lieben Freundin auf den Weg nach Fellbach (Nahe Stuttgart).
Dort fand in der "Alten Kelter" zum vierten Mal die 
"Tisch und Tafel - Die Messe für Genuss und Wohnkultur" statt.
Bisher kannte ich in meiner näheren Umgebung nur die Frühjahrs- und Herbstmesse auf dem Stuttgarter Messegelände.
Auf die "Tisch und Tafel" bin ich durch Katharina von wienerbroed.com aufmerksam geworden.
Auf ihrem Instagram-Account habe ich zwei Tickets für die Messe gewonnen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken möchte!
Die im Jahre 1906 erbaute Gemeindekelter Fellbachs gefiel mir schon von Außen und ich war neugierig darauf, wie der Veranstaltungsort wohl von Innen aussehen würde.

Ein Blick nach Oben offenbarte ein beeindruckendes Holzdach.
Im einladend gestalteten Eingangsbereich der Messe gaben wir unsere Tickets ab und bekamen einen Stempel auf den Handrücken.
Wir versorgten uns noch mit Infomaterial und stürzten uns dann ins Getümmel.

Auf der Messe gab es einige regionale Lebensmittel und Getränke zu entdecken:
Neben verschiedenen Kaffeespezialitäten, fruchtigen Säften und Smoothies, Kräutersirup, Wasser und Limonaden, wurde auch für die Liebhaber hochprozentiger Getränke viel geboten.
Verschiedene Weine und Biere, Champagner, O`Donnell Moonshine, Liköre, schwäbischer Whiskey, Cocktails aus einem Eichenholzfass, sowie Eierlikör und Eierlikör-Produkte standen zur Wahl. 
Wem der Sinn nach etwas Herzhaftem stand, der konnte unterschiedliche Chutneys, Mojos und Saucen, vegane Feinkostprodukte, Öle, Produkte mit Bärlauch und Trüffeln, hausgemachte Nudeln,Metzgereiprodukte und Senf probieren und käuflich erwerben.
Auch für Süßschnäbel wie mich gab es eine große Auswahl:
Backmischungen in der Glasflasche, Fruchtaufstriche und Marmeladen, Leckereien eines Stuttgarter Bioland Bäckers, Honig und weitere Produkte rund um den Honig, Schokoladen und Pralinen.
Im Rahmen der Messe fanden auch diverse Live-Kochshows und Workshops statt, in welche wir nur einen kleinen Blick geworfen haben.

Hungrig geworden, überlegten wir, was wir zu Mittag essen sollten.
Vor der alten Kelter, sowie auf der Messe wurden diverse vegetarische und vegane Gerichte, Pizza und Nudelgerichte angeboten.
Wir entschieden uns beide für einen Maultaschen-Burger von "Tante Lenes Maultaschen" aus Stuttgart, welcher mit großer Sorgfalt zubereitet wurde.

Den Burger genossen wir auf der mit viel Liebe zum Detail geschmückten großen Tafel im Zentrum der Messe.
Auf der Suche nach einem kleinen Nachtisch hatten wir die Wahl zwischen Eis einer Fellbacher Bio-Eismanufaktur, interessant aussehenden Bubble Wrap Waffeln und verschiedenem süßen Gebäck.
Ich entschied mich für ein Stück Rhabarberkuchen mit Baiser.

Frisch gestärkt erkundeten wir den Rest der Messe.
Rund um die Themen Wohnen, Dekoration und Einrichtung gab es hier viel zu entdecken:
Wunderschöne Stearinkerzen, originelle Wohndesignobjekte, Sukkulenten mit passenden Übertöpfen, Raumobjekte, Möbel, Keramikdesign, Gewürzmühlen, Rollschleifer, Schneidebretter, Lampen, Tischsets, in Handarbeit hergestellte Seifen mit hübschen Banderolen, Upcyclingprodukte wie Flaschenlampen, Taschen, Vintage-Interieur und Papeterie.
Im Fotocaravan der "Bäämbox" konnte man lustige Erinnerungsschnappschüsse machen.
Sehr beeindruckt hat mich der Stand von "Zink & Zauber".
Hier konnte man nicht nur schöne Produkte aus Keramik erwerben, sondern auch selbst Keramik gestalten.

Bei "Weissbrich Porzellan" gab es wunderschöne Vasen, Teller, Tassen, teilweise mit Goldrand, zu bestaunen.
Eine Dose mit einem goldenen Hasen darauf hatte es mir besonders angetan.

Außerdem waren die staatlichen Schlösser und Gärten Baden- Württembergs, deren Thema dieses Jahr "Tisch und Tafel" ist, sowie die Baden-Würrtemberger Zeitschrift "Mein Ländle" und die Firma "Foodist" mit ihren Aboboxen und die Gutscheinbuch-Serie Genusspunkte auf der Messe vertreten.

Mir hat mein erster Besuch der "Tisch und Tafel" sehr gut gefallen.
Ich war erstaunt darüber, wie viele interessante Aussteller aus den Bereichen Essen, Trinken und Wohnkultur es in der näheren Region gibt.
Viele davon waren mir zuvor unbekannt.

Wenn euch mein kleiner Messeeinblick gefallen hat:
Die nächste  "Tisch und Tafel" findet am 6. und 7. April 2019 statt!

Wer nicht so lange warten möchte:
Schon am 20. und 21. Oktober 2018 findet in der alten Kelter in Fellbach das "Speis und Trank - Das Genussfestival" mit internationalen und regionalen Ausstellern statt!

Sonntag, 11. März 2018

Die fünf Säulen von Sebastian Kneipp hautnah erleben - Beim Kneipp VIP - Bloggerevent 2017 Tag 3

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Tag 3:
Der dritte und letzte Tag des wunderschönen Kneipp-VIP-Bloggerevents 2017 stand ganz unter dem Motto der Kneippschen Säule Pflanzen.
Nach dem gemeinsamen Frühstück im "Biohotel Flux" checkten wir aus und machten uns mit dem roten Oldtimerbus auf den Weg zum Waldpädagogikzentrum RUZ Reinhausen in Göttingen.
Hier werden verschiedene waldpädagogische Tagesveranstaltungen und Projekte für alle Altersgruppen im Raum südliches Niedersachsen geplant und umgesetzt.


Nach einer freundlichen Begrüßung wurden wir durch die ehemalige Klosteranlage geführt.
Es gab viel zu entdecken:
Einen Lehmofen, der am Vortrag für ein Fest genutzt worden war.


Ein Waldameisen-Formikarium, bei dem uns sehr anschaulich gezeigt wurde, wie Waldameisen vorgehen, wenn sie sich bedroht fühlen.


Eines meiner Highlights war der Kräutergarten mit vielen verschiedenen Kräutern und Blumen.

Montag, 8. Januar 2018

Die fünf Säulen von Sebastian Kneipp hautnah erleben - Beim Kneipp VIP - Bloggerevent 2017 Tag 2

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Tag 2:
Das Frühstück:
Nach einer kurzen Nacht ging es am zweiten Tag des Kneipp VIP-Bloggerevents im "Biohotel Flux" bei einem wunderschönen Ambiente weiter mit einem ausgiebigen Frühstück in Bio-Qualität.

Neben einer kleinen aber feinen Auswahl an verschiedenen Bio-Käsesorten 
standen verschiedene Sorten selbstgemachter Frischkäse, Butter, Fruchtquark, Kompott und frischer Bio-Obstsalat zur Wahl.
Eier zum Frühstück gönne ich mir selten, daher freute ich mich sehr über Bio-Frühstückseier und Rühreier.
Den veganen Frühstücksbrei habe ich auch probiert und fand ihn sehr lecker.

 Neben Kuhmilch konnte man zwischen verschiedenen Pflanzenmilchsorten wählen und 
auch bei den Müslis gab es viel Auswahl.
Ich kaufe gerne im Alnatura, Denns und im Reformhaus ein und entdeckte im "Biohotel Flux" einige bekannte Marken.
Auch Produkte meiner liebsten Einrichtungs-und Dekorationsmarke Räder entdeckte ich in dem Hotel, z.B. wunderschöne Salz- und Pfefferstreuer aus Holz.
Ich freute mich sehr, verschiedene Teesorten der Firma "Sonnentor" am Buffet zu entdecken.
Ich liebe die Tees und Gewürze der österreichischen Firma und entdecke immer wieder gerne neue Produkte von ihr.

Neben verschiedenen Säften und selbstgemachten Smoothies wurde auch Edelsteinwasser angeboten.
Eine gute Freundin von mir schwört darauf und auch in der Fußpflegepraxis, die ich regelmäßig besuche, wird Edelsteinwasser angeboten.
Ich kaufte mir eine Edelsteinmischung "Frauenpower", mit welcher ich mir Zuhause mein eigenes Edelsteinwasser herstellen werde.

Besuch der Saline Luisenhall:
Nach dem Frühstück fuhren wir passend zur Kneippschen Säule Wasser mit dem roten Oldtimerbus nach Göttingen zur Saline Luisenhall.
Ich war sehr gespannt auf unseren Besuch des seit 1854 bestehenden Industriedenkmals, dessen naturreines Thermalsolesalz unter anderem für die Badekristalle von Kneipp verwendet wird.
Die Saline Luisenhall ist die letzte noch in Betrieb befindliche Pfannensaline Europas.
Begleitet von einem Kamerateam wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und konnten so die Gewinnung des weißen Goldes hautnah erleben.

Unsere Führerin Margareta Hultsch zeigte uns in der alten Stellmacherei einige Exponate aus der Geschichte der Saline.





Mit viel Liebe und Begeisterung führte sie uns über das Gelände und erzählte allerlei Wissenswertes über die Geschichte der Saline.
Im Jahre 1850 wurde die Saline, nachdem der Geologe Philip Rohns bei Probebohrungen in 462 Meter Tiefe fündig wurde gegründet.
Wie die Saline zu ihrem Namen kam, ist eine schöne Geschichte, aber diese lasst ihr euch am Besten selbst bei einer Führung durch das faszinierende Stück Geschichte erzählen.
Ich verrate euch nur so viel: "Hall" ist das keltische Wort für Salz.
Orte, die "Hall" im Namen tragen, werden seit jeher mit Salzvorkommen und Salzgewinnung in Verbindung gebracht.
Im Jahr 1881 wurde die Saline von Hermann Bartold Levin, dem Sohn eines Göttinger Tuchfabrikanten erfolgreich übernommen und befindet sich seit 1995 in den Händen von Geschäftsführer Jörg Bethmann, dessen Söhne wir bei der Führung kurz gesehen haben.
Sie sind es auch, die die Idee hatten, die Luisenhaller Salzblüten zu produzieren, welche ich euch später noch zeigen werde.

Sonntag, 26. November 2017

"Tu Gutes und rede darüber"- Gemeinsam mit Kneipp und dem WWF helfen bedrohte Küstenregenwälder in Tansania zu schützen!

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Die Vorweihnachtszeit naht mit großen Schritten und damit auch viele Anlässe wie Nikolaus, Weihnachtsfeiern mit den Kollegen und natürlich Weihnachten, zu denen es Brauch ist, sich gegenseitig eine Kleinigkeit zu schenken.
Es macht mir große Freude, lieben Menschen mit einer kleinen Überraschung ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen damit zu zeigen, dass sie mir wichtig sind und ich sie gern habe.

Bei einem Einkauf im Kneipp-Onlineshop macht schenken jetzt doppelt Spaß, denn ihr könnt mit eurem Einkauf auch der Umwelt etwas Gutes tun!
Im Jahr 2016 hat die Firma Kneipp® gemeinsam mit dem WWF ein Kooperationsprojekt zum Schutz des UNESCO Weltnaturerbes Namatimbili-Küstenregenwald ins Leben gerufen.
Von den einstigen riesigen Regenwäldern sind in Tansania inzwischen nur noch ca. 2.000 km² übrig. 
Eine alarmierende Bilanz!
Der Namatimbili ist Heimat für seltene Pflanzenarten, sowie zahlreiche Vögel,Reptilien und Amphibien, von denen viele auf der Roten Liste bedrohter Arten der IUCN stehen.
Er bietet der Bevölkerung Nahrung, Holz und vieles mehr.
Damit die Zukunft des dortigen artenreichen Ökosystems zum Wohl von Natur, Mensch und Tier gesichert wird,muss also dringend etwas getan werden. 

Seit 2016 haben die beiden Kooperationspartner gemeinsam schon Einiges erreicht:
Mehrere Tausend der zuvor als ausgestorben geltenden Baumarten Erythrina schelbenii und Karomia giga,welche in Tansania früher als Heilpflanzen Verwendung fanden, wurden in Baumschulen als Setzlinge gezogen und später dann als Jungpflanzen ausgepflanzt.

Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiges Thema bei dem Projekt.
Mehr als 60 Dorfbewohner wurden im bisherigen Verlauf des Projektes als Forest-Watcher ausgebildet.
Mit ihren neu erworbenen Fähigkeiten wie Kenntnissen zum Waldmanagement sind sie dazu in der Lage, den Wald vor illegaler Rodung und Wilderei zu schützen, sowie den Wald als Einkommensquelle durch nachhaltige Waldwirtschaft zu nutzen.
Die daraus erwirtschafteten Gelder kommen der Verbesserung der Infrastruktur in den Dörfern zu Gute.
Durch das Kooperationsprojekt wird der Küstenwald geschützt und die Lebensgrundlage der Menschen dort wurde nachhaltig verbessert.
Ich finde es schön, dass Nachhaltigkeit bei der Firma Kneipp gelebt wird und sie über die Herstellung ihrer Produkte hinaus Verantwortung für unser natürliches Umfeld übernimmt und somit dazu beiträgt, unseren Planeten zu erhalten.

Im Rahmen der Kooperation mit dem WWF findet zudem ein fachlicher Austausch zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen wie die langfristige Umstellung aller Verpackungen auf FSC-Papier, sowie nachhaltigem Palmöl statt, was ich sehr bemerkenswert finde.
Mehr zum Projekt und warum sich die Firma Kneipp gerade dafür entschieden hat, findet ihr hier!
Auf der Seite könnt ihr mittels einer Grafik mit Statusleiste mit verfolgen, wie viel Geld bisher für das Projekt gespendet wurde.
Der WWF berichtet hier über die gemeinsame Aktion.

Für jeden Einkauf im Kneipp-Online-Shop spendet die Firma 5 Euro an den WWF!
Für Einkäufe ab 50 Euro spendet sie sogar 100 Euro!
Eine sehr großzügige Aktion, die Unterstützung verdient!
Wer möchte kann natürlich auch direkt an den WWF spenden.

Als kleinen Anreiz dafür, gemeinsam etwas Gutes zu tun, verlost Kneipp unter allen Einkäufen ab 50 Euro drei Kuscheltiere von WWF.
Als Dankeschön für den Kauf erhält man außerdem eine
personalisierte Urkunde per Post. 

Damit ihr euch eine Vorstellung davon machen könnt, was ihr mit eurem Einkauf bewirken könnt, hier ein paar Zahlen:
Für 100 Euro können zehn zusätzliche Jungpflanzen der beiden Bäume Erythrina schelbenii und Karomia giga gezogen und gepflanzt werden.
Mit rund 500 Euro lässt sich die Ausbildung eines Forest-Watchers finanzieren.

Bis Weihnachten wollen die beiden Kooperationspartner 100.000 Euro zusammen bekommen, um das Projekt in Tansania damit zu unterstützen.

Zusammen schaffen wir das!