Dienstag, 29. Mai 2012

Alnatura Grüner Tee Zitrone

Kaufgrund, Kaufort und Preis:

Den „Alnatura Grüner Tee Zitrone“ gibt es im Alnatura für günstige 1,25 Euro und da er mich und meinen Schatz in der Vergangenheit schon begeistert hat, wanderte er in mein Einkaufskörbchen und zu Hause dann gleich in den Kühlschrank...

Das Produktdesign:
Der Alnatura Grüne Tee Zitrone ist in einen etwa Din A4 großen Tetrapack gefüllt worden.
Dieser ist in zwei verschiedenen Grüntönen und einen hellen Gelbton gehalten.
Auf der Vorderseite finde ich oben rechts die Information, dass die Packung einen Liter Füllmenge hat.
Links davon steht mit weißer Schrift auf rotem Hintergrund der Hinweis:
„Mit Fruchtsüße“.
Auf hellgelbem Hintergrund befindet sich das Alnatura Logo und darunter der Produktname „Grüner Tee Zitrone“.

Nun folgt ein Bild einer halben Zitrone und mehrerer Zitronenscheiben auf Eiswürfeln mit Kräutern garniert,
Das Bild vermittelt auf mich den Eindruck von frischen, saftigen Zitronen und ich bin schon gespannt auf den Geschmack des Tees.

Unter dem Bild ist der bei Alnatura Produkten übliche Hinweis „Ohne Gentechnik weil Bio. Von unabhängigen Experten regelmäßig geprüft“ mit dem sechseckigen Biosiegel versehen.

Auf der linken Seite des Tetrapacks finde ich die Zutaten und Nährwertangaben.
Auf der rechten Seite finde ich Informationen des Herstellers zu die diesem Produkt, wie um was es sich dabei handelt, Tipps zum Ge- und Verbrauch und die Herstelleradresse.


Die Rückseite der Verpackung sieht genauso aus wie die Vorderseite.

Die Herstellerinfos zum Produkt:
Alnatura beschreibt den Tee auf der Produktverpackung als „Erfrischungsgetränk mit Grüntee-Extrakt“ und gibt den Tipp, den Tee gekühlt, also als Eistee zu genießen.
Nach dem Öffnen soll man den Tee kühl und stehend lagern und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Herstelleradresse:
Alnatura GmbH
Darmstädter Straße 63
D-64404 Bickenback
www.alnatura.de

Die Zutaten:

Ein Liter des leckeren Tees enthalten:
Grüntee* 81 % (Wasser, Grüntee-Extrakt*), Apfelsaft*, Traubendicksaft* 3%, Zitronensaft* 1% (aus Zitronendicksaft), Zitronenextrakt*, Lemongrasöl*
*aus ökologischer Landwirtschaft
Lemongrasöl ist mir bei einem Getränk
bisher noch nicht untergekommen, aber man lernt ja nie aus…

Nährwertangaben:

Hundert Milliliter des Tees haben durchschnittlich:

Brennwert 119 KJ (28 kcal)
Eiweiß 0,3 g
Kohlenhydrate 6,3 g
Davon Zucker 6,2 g
Fett 0,01 g
Davon gesättigte Fettsäuren 0,01 g
Ballaststoffe 0,05 g
Natrium 0,002 g


Und für Diabetiker der Hinweis:
1 BE 190 ml

Der Geschmacks- und Geruchstest:

Den Tee habe ich vorsorglich mal in den Kühlschrank gestellt, damit er richtig schön kalt ist, wenn ich Lust drauf habe.
Draußen strahlt die Sonne und es ist endlich wieder warm, also darf es ein erfrischender Grüner Tee mit Zitrone sein.
Ich nehme den Tee aus dem Kühlschrank und drehe am roten Schraubverschluss auf der Oberseite der Verpackung.
Dabei erschnuppere ich beim Öffnen einen leckeren Zitronenduft, der fruchtig frisch riecht.
Ich gieße mir ein Glas voll Tee ein und bin überrascht über die gelb-grüne Farbe des Tees.
Grüntee sieht bei mir sonst eher hellgrün, fast schon grünbraun aus.
Nun nehme ich einen großen Schluck vom gekühlten Tee und bin begeistert:
Er schmeckt lecker zitronig und hat eine deutliche Grünteenote.
Der Tee ist insgesamt nur dezent süß, was mir sehr gefällt.
Die Zitrone und der Grüne Tee harmonieren wunderbar zusammen, das hätte ich nicht gedacht.

Mein Fazit:

Mein Lieblingseistee !
Ich habe über ihn auch auf Ciao.de berichtet!
Im Vergleich mit den konventionellen Eistees ist dieser für mich klar auf Platz 1.
Er enthält wenig Kalorien, schmeckt lecker fruchtig, enthält keine zugesetzten Aromen, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe.
Er kommt ohne künstliche Süßungsmittel aus und enthält stattdessen Traubendicksaft als Fruchtsüße.
Ich bin begeistert!
Toll finde ich auch das Preisleistungsverhältnis: Leckere und gesunde Inhaltsstoffe zu einem absolut günstigen Preis!
Ich werde den Tee auf jeden Fall regelmäßig kaufen und ihn besonders an heißen Tagen auch Gästen anbieten!
Der Sommer kann kommen!


Pfannkuchen mit Spargel, Schinken und Sauce Hollandaise

Ein sehr leckeres Rezept welches ich aktuell öfter zubereite, da ich total verrückt nach dem leckeren Spargel bin!

Folgende Zutaten braucht ihr für 2 hungrige Personen:

100 g gekochten Schinken in Scheiben

500 g weißer Spargel
150 g Mehl
4 Eier
1 Prise Salz
400 ml Milch
Etwas Öl zum Braten
Nach Belieben Schnittlauch
1-2 Päckchen fertige Sauce Hollandaise oder ihr bereitet selbst eine Sauce Hollandaise zu

Die Zubereitung:
Das Mehl abwiegen und in eine Schüssel geben.
Die Eier aufschlagen und zu dem Mehl dazu geben.
Eine Prise Salz hinzufügen und die Milch dazu gießen.
Das Ganze nun mit dem Handrührgerät vermischen und 10 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Spargel schälen und die Enden abschneiden.
In einer beschichteten Pfanne nach und nach vier Pfannkuchen backen.
Im Backofen bei 80 ° warm halten.
Nun den Spargel mit einer Prise Zucker und etwas Butter weichkochen und warmhalten.
Den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden.
Dann richtet ihr die Pfannkuchen auf Tellern an, belegt sie mit dem Schinken und dem Spargel, gebt etwas Sauce Hollandaise darüber und rollt sie.
Noch etwas Sauce darüber und mit Schnittlauch bestreut servieren!

Mein Tipp:
Ab und zu reiche ich Rührei dazu.Ich nehme meist hauchdünnen Schinken aus der Kühltheke.
Den Spargel kaufe ich bevorzugt auf dem Wochenmarkt.
Dort kann ich mich mit eigenen Augen davon überzeugen, wie frisch er tatsächlich ist und kann regional einkaufen.

Wenn ihr daheim keinen frischen Schnittlauch habt und der frische im Supermarkt auch nicht mehr so frisch ist, wie er sein sollte, nehmt einfach TK-Schnittlauch.

Die Vegetarier unter euch lassen einfach den Schinken weg, schmeckt auch sehr lecker!

Samstag, 26. Mai 2012

Nickelback - When We Stand Together

"Nickelback" ist eine dieser Bands, deren Lieder ich immer wieder gerne höre!
Chad Kroeger, der Sänger und Gittarist der Band hat eine Wahnsinnsstimme und sieht auch noch klasse aus *schwärm*


Dieses Lied hier gefällt mir besonders gut, weil es sehr gut den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft widerspiegelt!

One more depending on a prayer
And we all look away
People pretending everywhere
It´s just another day

There´s bullets flying through the air
And they still,still carry on
We watch it happen over there
And then just turn it off

Hey, yeah, yeah, hey, yeah
We must stand together
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
There´s no giving in
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
Hand in hand forever
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
That's when we all win

That´s, that´s, that´s when we all win
That´s, that´s, that´s when we all win

They tell us everything´s alright
And we just go along
How can we fall asleep at night
When something´s clearly wrong?

When we could feed a starving world
With what we throw away
But all we serve are empty words
That always tasts the same

Hey, yeah, yeah, hey, yeah
We must stand together
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
There´s no giving in
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
Hand in hand forever
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
That´s when we all win

That´s, that´s, that´s when we all win
That´s, that´s, that´s when we all win

The right thing to guide us
Is right here inside us
No one can divide us
When the light is nearly gone

But just like a heart beat
The drum beat carries on
And he drum beat carries on
Just like a heartbeat

Hey, yeah, yeah, hey, yeah
We must stand together
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
There´s no giving in
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
Hand in hand forever
Hey, yeah, yeah, hey, yeah
That´s when we all win

That´s, that´s, that´s when we all win
That´s, that´s, that´s when we all win

Freitag, 25. Mai 2012

Freitagsfüller

Von hier!

Nachdem ich jahrelang nur im Sommer, an Weihnachten und an Brückentagen Urlaub hatte, habe ich bedingt durch einen Arbeitsplatzwechsel nun endlich wieder Pfingstferien und ich muss sagen, ich freu mich drauf`!
Nächste Woche wird aufgeräumt, gelesen, gebloggt, Bücher werden gelesen und rezensiert, Produkttests werden geschrieben, dann geht ab ins Freibad, ein Picknick ist geplant, Rezepte werden ausprobiert...
Ich hab viel vor und Wohnungen möchte ich in der Zeit auch besichtigen...

1. Endlich Urlaub!

2.  Bald hab ich wieder Flip Flops und Nagellack an meinen Füßen.

3. Wenn wir zusammenarbeiten, können wir vieles erreichen!

4. Paris und Wien wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob die Sonne scheint, es regnet oder stürmt - ich lass mir die Freude auf meinen Urlaub nicht nehmen!

6. Spargel kann ich zur Zeit nicht wiederstehen.
Ich koche ihn in allen möglichen Variationen und kann nicht genug davon kriegen...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lecker essen gehen mit meinem Schatz , morgen habe ich auf den Wochenmarkt gehen, aufräumen und "Frettsack" lesen  geplant und Sonntag möchte ich lesen und Bücher rezensieren und endlich mal wieder ausschlafen !

Sonntag, 20. Mai 2012

Meine Buchrezension zu "Der Federmann" von Max Bentow

Die Einleitung:
Neulich war ich mal wieder in der örtlichen Bücherei, um ein paar Bücher abzugeben.
Bei dem Regal mit den neuen Büchern wurde mein Blick durch das Cover des Buches “Der Federmann“ gefesselt.
Ich las schnell noch die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches und lieh es mir dann gleich aus.

Der Autor:
Max Bentow wurde 1966 in Berlin geboren.
Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen als Schauspieler tätig.
Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen und Stipendien ausgezeichnet.
Mit „Der Federmann“, dem ersten Kriminalroman um den Berliner Kommissar Nils Trojan, gelang Max Bentow auf Anhieb ein großer Erfolg und eine Platzierung unter den Top 10 der SPIEGEL-Bestellerliste.
Mit dem Buch  startete Max Bentow sein Debüt als Kriminalschriftsteller.
Zuvor schrieb er nur Bühnenstücke.
Sein Roman ist in Berlin angesiedelt.
Er selbst wohnt und lebt in Kreuzkölln.

Fakten zum Buch:
Das broschierte Taschenbuch erschien im Jahr 2011 beim Page & Turner -Verlag. 
Der Psychothriller umfasst 384 Seiten und ist im Buchhandel für 14,99 Euro zu haben.
Das Buch gibt es außerdem noch als E-Book in der Kindle-Edition und als Hörbuch zu kaufen.

Die Gestaltung des Buches:
Das Cover des Buches sieht aus wie eine schmutzig-weiße Betonmauer.
Ganz oben steht in schwarzen Großbuchstaben der Name des Autors.
Im Zentrum des Covers sieht man ein Rotkelchen, was für Kenner des Buches etwas unpassend wirkt, handelt es sich doch bei den Vögeln im Buch um Gimpel (Dompfaffen) und nicht um Rotkelchen.
Der Titel des Buches und das Genre wurden mit weißen Großbuchstaben auf dem Hintergrund des Rotkelchens angebracht.
Ganz unten auf dem Cover sieht man das geschwungene Emblem des Verlages Page & Turner.
Auf der Rückseite des Buches findet man eine kurze Inhaltsangabe, welche ich weiter unten wiedergeben werde.
Die Rückseite passt in Design und Schriftfarbe gut zu der einzelnen Vogelfeder, die diese verziert.
Das Buch wird als teuflisch, clever, atemlos böse und verstörend gut angepriesen.
Wir dürfen also gespannt sein…

Klappt man das Buch auf, sieht man eine ansprechend gestaltete Seite mit Vogelfedern und einem kleinen Text, der die Vorfreude auf das Buch weckt.
Meiner Meinung passt das Cover bis auf die Verwendung des falschen Vogels gut zur Geschichte des Buches.
Das durchgängige Federmotiv macht einen durchdachten Eindruck und lädt dazu ein, in dem Buch zu blättern.

Der Verlag über das Buch:
Er tötet Vögel – und Frauen mit blondem Haar.
Niemand kennt sein Gesicht.
Außer einem kleinen Mädchen.

Als der Berliner Kommisar Nils Trojan an den Schauplatz eines Mordes gerufen wird, erwartet ihn eine grausame Inszenierung:
Der jungen Frau wurden die Haare abgeschnitten, ein zerfetzter Vogel ist auf ihrem Körper platziert.
Trojan und sein Team sind entsetzt, doch noch während sie die ersten Ermittlungen einleiten, ereignet sich ein zweiter Mord:
Wieder hatte das Opfer lange blonde Haare, und wieder hinterlässt der Federmann einen makabren Gruß in Gestalt eines toten Vogels.
Unterstützt von der Psychologin Jana Michels macht sich Trojan an die Lösung des Falls und befindet sich unvermittelt auf einer Reise in die tiefsten Abgründe einer kranken Seele.

Teuflisch clever, atemlos böse, verstörend gut- die neue Krimiserie mit dem Berliner Kommissar Nils Trojan.

Die Geschichte und meine Meinung dazu:
Das Buch beginnt mit einem Prolog.
Der Mörder, der später den Namen „Der Federmann“ bekommt, ist auf einer Party im Haus der Eltern der Gastgeberin.
Keiner kennt ihn, er wurde nicht einmal eingeladen.
Anders als die anderen wird er von den Mädchen vor Ort nicht beachtet.
Er trinkt wenig, trägt ein gefrorenes Lächeln auf den Lippen und gesteht sich keine Freude zu.
Kein Wunder also, dass ihn niemand anspricht…
Der Mörder versteckt sich im Haus und wartet, bis alle Gäste gegangen sind und die Gastgeberin allein ist.
In der Tasche seines Jacketts versteckt er einen kleinen  Vogel, den er zerquetscht und der erschrockenen Gastgeberin überreicht….
Als ich den Prolog gelesen habe, lief es mir eiskalt den Rücken hinunter.
Ich verachte Tierquäler und Menschen, die so kaltblütig wie
der Federmann Tiere töten finde ich grauenvoll.

Nun beginnt der erste Teil des Buches.
Der Berliner Kommissar Nils Trojan kommt im Traum an den Schauplatz eines nicht existenten Tatorts und wird mit seinem eigenen Versagen konfrontiert.
Im Wachzustand folgt darauf eine Panikattacke und schnell wird deutlich, dass dies nicht seine Erste ist.
Sein einziger Halt in seinem Leben ist seine 15-jährige Tochter Emily, die nach der Trennung der Eltern bei ihrer Mutter Friederike wohnt.
Trojans Alltag in Berlin Kreuzberg zeichnet sich durch einen leeren Kühlschrank, schlaflose Nächte und heimliche Besuche bei der Psychologin Jana Michels aus, welche er wegen seiner häufigen Panikattacken zu Rate gezogen hat.
Er fährt oft mit dem Fahrrad zur Arbeit oder mit seinem alten Golf.
Kommissar Trojan lebt für seinen Beruf und gönnt sich kein wirkliches Privatleben.

Jetzt ändert der Autor die Perspektive.
Sie wechselt zu  Coralie Schendel, einer jungen Büroangestellten, die gerade auf ihren Freund Achim wartet, der in London studiert und in wenigen Tagen wieder nach Berlin zurückkehren wird.
Coralie malt sich ihre gemeinsame Zukunft in den schönsten Farben aus und genießt den Abend, bis sie einen kleinen roten Vogel in ihrem Schlafzimmer findet.
Sie reagiert völlig hysterisch auf dessen Anwesenheit und schlägt mit einer Decke nach ihm.
Das macht sie für mich extrem unsympathisch, denn ihre panische Reaktion und ihr Ekel gegenüber einem harmlosen kleinen Vogel kommen mir völlig überzogen vor.
Der Vogel ist weg und Coralie wendet sich endlich den wichtigen Fragen zu:
Ihre Wohnungstür war verschlossen, die Fenster auch.
Woher kam also der Vogel?

Der Täter beobachtet Coralies Hysterie voller Genuss und ich beginne mich zu fragen, wer er ist und was er mit Coralie vorhat.
Diese genießt den Feierbad gerade mit einer ausgiebigen Dusche und einem selbst gekochten Essen, bis sie voller Entsetzen feststellen muss, dass sie nicht alleine in der Wohnung ist.
Wenig später wird Nils Trojan zu einem Tatort gerufen.
Dort findet das Ermittlerteam eine weibliche Leiche, mit toten, ausgestochenen Augen, einer kreisförmigen Schnittwunde am Bauch, ohne die vormals blonden Haare und auf ihrem Bauch liegt ein toter ausgeweideter Vogel ohne Federn.
Es gibt keine Einbruchspuren und voller Grauen frage ich mich, wie der Täter in die geschlossene Wohnung gelangen konnte.
Die Ermittlungen laufen in Hochform und Trojans Chef Hilmar Landsberg verlässt sich dabei mehr als ein Mal auf Trojans treffsicheren Instinkt.
Während ich noch über den Täter und dessen Motive nachgrüble, gibt es einen neuen Erzählstrang.

Die zehnjährige Lene hat kein einfaches Leben.
Ihr Erzeuger ist ein trunksüchtiger Schläger, der Lenes Mutter verprügelt und von seiner Tochter nichts wissen will.
Die Mutter lebt alleine mit der Tochter und sie haben wenig Geld.
Lene hat keine richtigen Freunde und ist bei Sorgen und Problemen völlig auf sich allein gestellt.
Durch einen dummen Streich lernt sie einen infantil wirkenden Mann kennen und eine merkwürdige Freundschaft beginnt.
Als Leserin schwanke ich zwischen einer subtilen Ahnung, einer schleichenden Angst und dem unbestimmten Gefühl, dass Lene in der Freundschaft eventuell doch Schutz finden könnte.
Auch Lene findet einen verletzten Dompfaff bei sich zu Hause und sieht wenig später einen grausamen Mord mit an.
Völlig verstört und jedem Rest von Sicherheit beraubt flieht sie und die Suche nach ihr bringt eine unheilvolle Kette von Umständen in Gang, während der unheimliche Federmann munter weitermordet.

Trojan ist auf der Suche nach Lene.
Sie ist die einzige Zeugin des Federmanns und während Trojan versucht sie zu finden, kommt der Mörder ihm mehr als ein Mal empfindlich nahe.
Trotz seiner angeschlagenen Psyche spielt er in Verhören die Rolle des bösen Bullen ganz gut.
Privat ist er jedoch völlig außer sich und ähnlich wie Lene wirkt auf den ersten Blick auch völlig auf sich allein gestellt, denn wirkliche Freunde oder soziale Kontakte hat er bis auf den Kontakt zu Jana Michels nicht.
Der Fall wühlt ihn auf und er sucht Rat bei Jana Michels und versucht sich durch ein Treffen mit seiner frisch verliebten Tochter Emily abzulenken.
Es gibt neue Mordopfer und der Täter weicht scheinbar von seinem Muster ab, nur um wenig später erneut grausam und geplant seine Macht zu demonstrieren.

Wer ist der Federmann ?

Warum tötet er seine Opfer?

Warum hinterlässt er die toten Gimpel bei seinen Opfern?

Wieso sticht er den armen Frauen die Augen aus und entfernt ihr Haar?

In einem Finale, welches die vorangegangen Morde an Grausamkeit und Kalkül noch überbietet schlägt der Federmann erneut zu.
Er beobachtet seine Opfer und verhöhnt Trojan, der unfreiwillig ein wichtiger Teil des Finales wird.
Auf den letzten Seiten des Buches fügen sich all meine ungeklärten Fragen bezüglich des Buches wie Puzzleteilchen aneinander und ergeben ein grausiges Bild.
Nun erfahre ich endlich, was die Opfer miteinander verbindet, wer der Täter ist und welches Motiv sich hinter seinem kranken Plan befindet.

Ein Epilog zeigt sozusagen die Scherben auf, die das Wüten des Täters hinterließ und lässt mich erschauern, als eine weitere, unheilvolle Wahrheit ans Licht kommt.


Mein Fazit:
Mit der „Der Federmann“ hat mich der Autor in seinen Bann gezogen und von seinem Schreibstil überzeugt.
Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Die detailreichen Erzählungen lassen bei mir Bilder zu den einzelnen Buchabschnitten entstehen und vor meinem geistigen Auge sehe ich den Federmann geradezu vor mir.
Mit Kommissar Nils Trojan hat Herr Bentow einen sympathischen, durch und durch menschlichen Protagonisten geschaffen, der schnell meine Sympathie auf seiner Seite hatte.
Es gefiel mir, wie er verzweifelt darum bemüht ist, seine Professionalität zu wahren und gleichzeitig privat versucht, seine Psyche und sein Leben wieder ins Lot zu bringen.
In Jana Michels hat er eine gute Verbündete gefunden und ich frage mich, ob die Beiden wohl in Zukunft ein Paar werden.
Er ist ein pflichtbewusster Polizist und ein liebender Vater, dessen Privatleben leider zu kurz kommt.
Seine Ex-Frau Friederike bietet da einen guten Gegenpol dazu.
Sie ist schön, wohlhabend und bieder und lässt ihm keine Zeit für Erklärungen.
Seine Tochter Emily ist mir da schon viel sympathischer.
Sie plagt sich mit den gängigen Teenagersorgen herum und hält zu ihrem Vater, auch wenn sie vieles nicht weiß oder versteht.
Lene ist eine weitere Hauptfigur des Buches.
Mit ihr fiebere ich mit, mit ihr leide ich und oft bangte ich darum, wie es wohl mit ihr weitergehen wird.
Sie ist kindlich naiv und gerät häufig in brenzlige Situationen.
Sie steht völlig allein da und man möchte sie am Liebsten an die Hand nehmen und ihr zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten zu bieten hat.
Der Federmann war mir von Anfang an unheimlich.
Er beobachtete und handelte im Verborgenen und mordete mit einer Grausamkeit, die mich schaudern lässt.
Seine Motive und seine Geschichte sind erschreckend und überzeugen durch ihre Andersartigkeit.
Seine Taten werden sehr detailliert und unverblümt geschildert, daher ist das Buch nichts für Zartbesaitete und essen sollte man während der Lektüre möglichst auch nicht.

So manchen Leser und so manche Leserin mag es sicherlich befremden, dass Vögel in diesem Buch so angstbehaftet dargestellt werden.
Dies liegt daran, dass der Autor nach eigener Aussage selbst Angst vor Vögeln hat und ihr Flügelflattern als bedrohlich findet.
Diese und weitere Hintergrundinformationen zum Buch findet ihr in dem Interview, welches der Autor zum Buch gegeben hat unter

Das Buch hat mich sehr neugierig auf Berlin und seine nahe Umgebung gemacht, denn der Autor schildert viele Orte und Details aus der Stadt.
Für Berlin-Kenner ist das Buch sicher mit hohem Wiedererkennungswert behaftet.
Durch Beschreibungen wie die von den Schnorrern, die fragen ob man einen Fahrschein übrig hat und dem türkischen Verkäufer Cem, dessen Laden immer geöffnet hat, wirkt das Buch auf mich sehr authentisch.
Die häufigen Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung und erhöhen die Spannung umso mehr, da man gerne wissen möchte, wie es weitergeht.
Nach der Lektüre dieses Buches freue ich mich schon auf
Die Puppenmacherin von Max Bentow, denn das Buch verspricht ein weiteres Abenteuer mit Nils Trojan und Jana Michels.

 Viel Spaß beim Lesen wünscht Aletheia.




Freitag, 18. Mai 2012

Freitagsfüller


1. Facebook stehe ich total kritisch gegenüber.
Einerseits fühle ich mich manchmal schon irgendwie ausgeschlossen,
weil der Großteil meiner Kolleg/innen dort vertreten ist und ich nicht.
Außerdem entgehen mir so viele Produkttest- und Gewinnmöglichkeiten und der eine oder andere Deal wie die DM-Box.
Andererseits gefällt mir die Datensammlung nicht und ich möchte nicht alles aus meinem Privatleben an jeden preisgeben und mich auch nicht verkaufen.
Ganz besonders bedenklich finde ich die Sache mit der Gesichtserkennung.
Und es nervt mich, dass Facebook wirklich überall vertreten ist - auch bei Ciao.de und im PC-Spiel Sims 3.

2. Ich sehe ganz schön müde aus , nicht wahr?

3. Was für ein schöner Gedanke, endlich DIE Wohnung gefunden zu haben.
Hoffentlich klappt es bald auch bei mir...

4. 18 Kilo mit Weight Watchers abzunehmen war nicht einfach, aber ich hoffe, dass ich an meinen damaligen Abnehmerfolg anknüpfen kann, wenn ich mich jetzt bei Weight Watchers Online anmelde.
Die gigantische Abnahme meiner Freundin Eva motiviert mich!

5. Ich würde gerne mal ausprobieren wie es ist, völlig ohne Sorgen leben zu können.
Das muss herrlich sein!

6.  Ab und zu könnte ich echt einschlafen.
Nicht weil mir langweilig ist, ganz im Gegenteil.
Diese Woche und am WE hatte ich einfach nur verdammt wenig Schlaf und freue mich nun auf ein WE, an dem ich endlich mal wieder ausschlafen kann...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Essen gehen mit meinem Schatz, morgen habe ich aufräumen und eine Rezension zu "Der Federmann" geplant und Sonntag möchte ich endlich meine Rezension zu "Fünf" fertig schreiben und "Frettsack" lesen !


Donnerstag, 17. Mai 2012

Farfalle mit Spargel und Schinken-Sahne-Sauce

Ein sehr leckeres Rezept aus der "Essen und Trinken - Für jeden Tag" Nr.5/2012.
Es schmeckt so gut, dass es sicher noch oft nachgekocht wird!

Folgende Zutaten braucht ihr für 2 Personen:

100 g gekochter Schinken in Scheiben

500 g weißer Spargel
1 Schalotte
1/2 Bund Schnittlauch
2 EL Öl
200 ml Schlagsahne
ca. 180 g kurze Nudeln wie Farfalle, Penne etc.
Salz
Cayennepfeffer
1-2 TL Zitronensaft

Die Zubereitung:

Den Schinken in 1 cm breite Scheiben schneiden.

Den Spargel schälen und die Enden abschneiden.
Ich schäle den Spargel am Liebsten mit meinem Spargelschäler vom WMF.
Die Stangen schräg in 3 cm lange Stücke schneiden.
Die Schalotte fein würfeln und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
Ich habe ein neutrales Öl genommen, welches keinen dominanten Eigengeschmack hat.
Dann gebt ihr die Schalotten hinzu und dünstet sie glasig.
Nun gebt ihr den Spargel und etwas Salz hinzu und lässt das Ganze bei mittlerer Hitze zugedeckt fünf Minuten dünsten.
Danach gießt ihr die Sahne dazu, erhitzt sie und gart die Sauce zugedeckt etwa fünf Minuten weiter.
Während die Sauce weitergart, gart ihr die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest, gießt sie ab und fangt dabei etwa 150 ml Nudelwasser auf.
Nun würzt ihr die Spargelsauce mit Cayennepfeffer und Zitronensaft und mischt das Nudelwasser, die Nudeln und den Schinken unter.
Etwas ziehen lassen und mit Schnittlauch bestreut servieren!

Mein Tipp:

Ich nehme meist hauchdünnen Schinken aus der Kühltheke.
Den Spargel kaufe ich bevorzugt auf dem Wochenmarkt.
Dort kann ich mich mit eigenen Augen davon überzeugen, wie frisch er tatsächlich ist und kann regional einkaufen.
Mein Spargel kam aus Bruchsal! :-)
Im Supermarkt habe ich schon so manche Überraschung erlebt, z.B. schimmelnden Spargel oder Spargel aus Peru zur Spargelsaison.
Das muss echt nicht sein...

Wenn ihr daheim keinen frischen Schnittlauch habt und der frische im Supermarkt auch nicht mehr so frisch ist, wie er sein sollte, nehmt einfach TK-Schnittlauch.

Statt Schinken könnt ihr auch Räucherlachs nehmen.

Die Vegetarier unter euch lassen einfach den Schinken weg, schmeckt auch sehr lecker!