Mittwoch, 15. März 2017

Meine Must-Haves in der Handtasche

Bei Anja vom Lifestyle-Blog Castlemaker findet noch bis heute eine Blogparade zum Thema "Must-Haves in der Handtasche" statt.

Ohne einen Rucksack, einen Shopper oder eine Handtasche gehe ich nie aus dem Haus, denn ohne fühle ich mich irgendwie nackt.
Welche Handtasche mich begleitet, hängt ganz von meiner Stimmung und dem Anlass ab.
Im Frühling und Sommer bevorzuge ich zum Beispiel eher knallige Farben wie gelb und rot.
Zum Freibadbesuch nehme ich gerne eine farbenfrohe Strandtasche mit und ins Thermalbad oder zum Sport muss meine türkise Sporttasche von Nike mit.
Was mir noch fehlt ist eine hübsche Handtasche/Kameratasche für den sicheren Transport meiner Spiegelreflexkamera mit Zubehör.
Eine meiner Lieblingshandtaschen ist diese schwarze Handtasche von Friis & Company.
Sie ist elegant, modern und bietet viel Stauraum.
Was ich auf jeden Fall immer mit dabei habe, ist mein Jahreskalender von Paperblanks.
Ich bin der Marke schon seit vielen Jahren treu geblieben und liebe das Design ihrer Planner und Notizbücher.
Dieser Planner hier heißt "Laulima" und hat mich mit seinem fröhlichen Blumenprint sofort angesprochen.
Er hilft mir dabei, meine beruflichen und privaten Termine zu organisieren und dabei nicht den Überblick zu verlieren.
Weil es oft vorkommt, dass etwas verschoben wird oder ich einen Termin nicht wahrnehmen kann, ist der Gelschreiber Frixion Ball von Pilot Pen samt Ersatzmine immer mit dabei.
Das Besondere an ihm ist, dass man das Geschriebene mit seinem Ende wieder wegradieren kann.
Da ich viel unterwegs bin und dabei oft öffentliche Toiletten benutze, habe ich immer eine Packung Desinfektionstücher dabei.
Die sind auch ganz praktisch, wenn wir mit den Kindern unserer Kita einen Ausflug machen und unterwegs ein Missgeschick passiert.
Einem Kind ist zum Beispiel auf dem Spielplatz übel geworden.
Da bin ich froh, wenn ich die Tücher zur Hand habe.
Feuchtes Toilettenpapier habe ich auch immer dabei, damit fühle ich mich einfach sauberer, hygienischer.
Ein Muss in der Handtasche ist eine angenehm duftende, schnell einziehende Handcreme, da ich das Eincremen der Hände oft sträflich vernachlässige und meine Hände durch den häufigen Gebrauch von Desinfektionsmitteln bei der Arbeit im Kindergarten strapaziert werden.
Es passiert mir leider oft, dass ein Nagel einreißt, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch ziemlich nervig ist, weil man damit überall hängen bleibt.
Daher habe ich auch immer eine kleine Nagelfeile mit dabei.
Egal ob zum Vorstellungsgespräch oder zur Wohnungsbesichtigung, frischer Atem ist mir wichtig und da Zähne putzen nicht immer und überall möglich ist, behelfe ich mir mit Kaugummis oder Minzpastillen.
Letztere bewahre ich einer kleinen nostalgischen Metalldose mit Katzenmotiv darauf auf.
Feuchte Erfrischungstücher finde ich immer dann ganz angenehm, wenn man sich zum Beispiel unterwegs nach dem Essen die Hände waschen möchte und kein Waschbecken in der Nähe ist.
Ok, ich gebe es zu, ich kleckere beim Essen gerne und bei der Arbeit passiert es oft, dass ich einen Farbfleck oder Ähnliches auf die Kleidung bekomme.
Eine heftige Umarmung an Fasching und schwupps habe ich die Faschingsschminke der Kinder auf dem Pulli.
Für solche Fälle habe ich den Fleckenstift dabei, damit ich den Fleck unterwegs vorbehandeln kann und er sich hinterher besser auswaschen lässt.
Vor Jahren war ich viele Kilometer von zu Hause entfernt mit dem Handy als Navigationsgerät unterwegs, als plötzlich der Akku leer war.
Der Tipp einer Mitreisenden in Griechenland war Gold wert.
Seitdem ist der pinkfarbene Powerbank mein steter Begleiter, besonders seit ich Pokémon Go spiele.
Wer ein Mal spät Abends todmüde nach Hause gekommen ist, kennt diesen Moment, wenn man verzweifelt in der Handtasche wühlt und nach dem Hausschlüssel sucht.
Für solche Momente habe ich mir das praktische Handtaschenlicht von SOI gekauft.
Beim Bus- und Bahnfahren oder in der Mittagspause entspanne ich gerne bei etwas Musik.
Meine Kopfhörer habe ich in diesem hübschen kleinen Säckchen mit Zugband verstaut.
Genauso wie Handtaschen liebe ich auch Regenschirme und Haarbürsten und besitze verschiedene Modelle.
Mein Lieblingsschirm ist ein riesiger regenbogenfarbener Paarschirm.
Für unterwegs hat sich mein handlicher Knirps bewährt, der in jede Handtasche passt und einiges aushält.
Seitdem ich einmal mit verknotenen Haaren aus dem Schwimmbad kam, habe ich immer meinen kompakten, goldenen Tangle Teezer dabei.
Er ist schnell verstaut und entwirrt meine Haare blitzschnell und schmerzfrei.
Pflaster und Medikamente habe ich immer bei mir.
Gerade das japanische Heilpflanzenöl ist unverzichtbar für mich, da ich leider oft unter Kopfschmerzen leide.
Da bei uns in der Kita oft Magendarm-Infekte oder Erkältungen umgehen, habe ich immer ein paar Tees aus meiner "ApoTeeke" wie ich sie nenne dabei.
An einem stressigen Tag helfen mir Tees von meiner Lieblingsmarke Sonnentor wie die Sorte "Reine Nervensache" beim Runterkommen.
Die Tees von Yogi Tea trinke ich zu jeder Jahreszeit gerne.
Im Winter war "Immune Support" mein täglicher Begleiter.
Ich liebe die kleinen Sprüche an jedem Teebeutel von Yogi Tea.
So wie ich bei Kosmetika nach und nach auf Naturkosmetik umsteigen möchte, versuche ich auch was Medikamente angeht weitgehend natürliche, pflanzliche und gut verträgliche Produkte zu verwenden.
Daher ist meine kleine Metallbox mit Globulis mein treuer Begleiter.
Der "Magenwohl-Trunk" hat mir schon oft bei leichten Magenbeschwerden geholfen.
In meiner Handtasche trage ich immer meinen Geldbeutel bei mir und wechsle ihn selten.
Dieser hier ist von S.Oliver und gefällt mir sehr gut, da er viel Stauraum für Geldscheine, Münzen, Rabattkarten und Ähnliches bietet.
Ich habe ihn extra fürs Foto ein wenig geleert...:-)
Da ich mittlerweile einige Rabatt- und Vorteilskarten besitze, diese aber nicht täglich brauche, habe ich mir den I-Clip gekauft.
Sein hochwertiges, modernes Design bietet mir eine schöne Alternative meinen Geldbeutel in Ordnung zu halten und den in Moment nicht benötigten Karten ein Zuhause zu geben.
Meinen Hausschlüssel und meine Arbeitsschlüssel trage ich separat auch immer bei mir.
Ich liebe es mich mit schönen und besonderen Dingen zu umgeben.
Räder hat wunderschöne Produkte wie diesen Schlüsselanhänger, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
In meiner Handtasche befinden sich oft außerdem noch ein paar andere Dinge wie zum Beispiel ein Lippenpflegestift, aber die in diesem Post vorgestellten Sachen sind bisher meine Basics.

Momentan bin ich auf der Suche nach einem schönen Lederetui für meine Brille, da mir das Etui vom Optiker nicht so sehr gefällt.

So und nun möchte ich von euch wissen:
Was gehört in eure Handtasche?


Sonntag, 26. Februar 2017

Die "My little box" Februar 2017

Im Januar hatte ich meine erste "My little box"  bestellt und obwohl ich schon genügend Kosmetika besitze, konnte ich mich nicht dazu durchringen, die Box wieder zu kündigen.

Die Februar-Box trug den Titel "Mountains" und entführte mich thematisch in die verschneiten Berge.
Die Gestaltung der Box mit Skifahrern, Almhütten, Tannenbäumen und Bergen passte thematisch schon einmal sehr gut.
Umso gespannter war ich auf den Inhalt der Box.
Darin befand sich ein kleiner mit Skiern bedruckter Stoffbeutel.
Neugierig öffnete ich diesen und zum Vorschein kam unter Anderem die 
Derma Spa Kaschmir Gefühl Body Lotion von Dove.
Selbst gekauft hätte ich mir das Produkt nicht, da ich erst noch einige Bodylotions aufbrauchen muss, aber das kann das "My little box"-Team ja nicht wissen.
Die Bodylotion ist auf jeden Fall ein passendes Produkt zur Winterzeit.
Ein weiteres Produkt, welches sich in dem Stoffbeutel befand war der Eye Roll von Polaar.
Er soll Schwellungen lindern, Augenringe wegradieren und das Wimpernwachstum anregen.
Eigentlich nutze ich solche Produkte eher weniger, aber nachdem mich diese Woche ein Kollege fragte, ob alles in Ordnung mit mir sei, ich würde so verpennt aussehen, kann ich dem Eye Roll ja mal eine Chance geben...
Das dritte Beauty-Produkt welches sich in der "My little box" befand, war der 
 Lipbalm in Form eines Schneeballs von der Kosmetik-Eigenmarke "My little 
 beauty".
Sehr gespannt war ich auf den Inhalt der kleinen dreieckigen Schachtel, welche sich auch in der Box befand.
Darin verbarg sich ein hübsches Paar Glitzersocken, welche auf der Rückseite am Bündchen die Wörter cold und feet aufgedruckt haben.
Eine witzige Idee..
In einem kleinen Metalldöschen befand sich die “Coeur de Glace”- Brosche.
Mal sehen, vielleicht finde ich ein Oberteil, welches ich mit ihr aufpeppen kann. 
 
Ich sammle schöne Zitate.
Dieses hier gefällt mir aber vom Motiv her nicht so gut, dass es bei mir in der Wohnung aufhängen möchte.
Das "My little world Magazin" trug diesen Monat den Titel "Mountains".
Die Lektüre ließ mich von einem französischen Berggebiet träumen.
Ich bin ja noch nie Ski gefahren.
Ob ich das wohl irgendwann nachholen werde?
Weitere Themen im Magazin waren die Fußpflege im Winter, ein Urlaub in Japan, wie man Parfüm richtig trägt und ein paar Ideen, wie man die Brosche und die Socken aus der Box tragen kann.
Am Besten hat mir das Nailart-Tutorial gefallen.

 Insgesamt hat mir meine Februar-Box ganz gut gefallen.
Sie wurde thematisch sehr gut umgesetzt und auch dieses Mal war ein klares, einheitliches Farbschema erkennbar.
Im Februar hätte mir eine Valentins-Tags-Box auch gut gefallen.
Ich bin schon sehr gespannt auf meine März-Box und bin gespannt, wie lange ich der "My little box" treu bleiben werde.

Sonntag, 12. Februar 2017

Die "My little box" Januar 2017

Nachdem ich eine ganze Weile um die My little Box herumgeschlichen bin, überzeugte mich schließlich der Inhalt der im November 2016 erschienenen "Good Night Box" mit den passend zum Thema zusammengestellten Produkten und dem stimmigen Design.
Ende Dezember entschied ich mich dazu, der Box eine Chance zu geben und bestellte sie.
Die Wartezeit nutzte ich, um mein Beauty-Profil auszufüllen.
Voller Neugier wartete ich auf meine erste Box.
Welches Motto würde sie haben?
Würde der Inhalt mich überzeugen?
Etwas schade fand ich, dass dieser vorab schon bei Facebook zu sehen war, obwohl noch lange nicht alle ihre Box hatten.
Als meine Box Mitte Januar noch immer nicht bei mir eingetroffen war, schrieb ich dem Kundenservice von My little Box eine Nachricht und bekam wenige Minuten später von einer Dame mit dem bezaubernden Name Delphine eine Antwort.
Darin erfuhr ich, dass die Lieferung der ersten Box circa 3 Wochen dauert, nachdem man sie bestellt hat und zwischen dem 10. und dem 20. des Monats ankommt.
An einem Freitag war es dann endlich soweit und voller Vorfreude packte ich meine Box aus.
Wobei Box in diesem Fall nicht ganz zutrifft, denn die Box hatte sich zum Jahresanfang ausnahmsweise in einen Beutel verwandelt...

Getreu dem Motto der Januar-Box trägt der Beutel den Titel "Fresh start" und gefiel mir sofort.
In frühlingshaftem Design bedruckt mit vielen motivierenden Sprüchen macht er echt was her und ich bin am Überlegen, was ich damit anstelle.
Das My little Box-Team gibt hierzu ein paar Anregungen:
Zur Aufbewahrung von Reisesouvenirs, Schminkzeug oder Bastelkram.

Gespannt packte ich den Inhalt des Beutels aus.
Zum Vorschein der
Ich liebe solche Bücher, welche man mit persönlichen Gedanken, Gefühlen und Träumen füllen kann.
Der Planner stellt viele Fragen und regt dazu an, neue Ideen zu entwickeln.
Wie sein Name schon sagt, kann man jederzeit mit ihm beginnen, was mir sehr entgegen kommt, da für mich in diesem Jahr einige Veränderungen anstehen, welche eine Planung im Moment etwas schwierig machen.


Ein Highlight der Box war für mich der Snood, ein wunderschöner runder Schal, der sich mit vielen Outfits kombinieren lässt und für den sich das My little Box-Team ein paar tolle Definitionen einfallen ließ. (siehe Foto)

Weiter ging es mit einem Sachet von Skinny Mint, welches neun Morgen- und Abend-Tees für eine 6 Tage Detoxkur mit Tee enthält, sowie Augenpads von Qiriness.
Leider ist die Beschreibung bei beiden Produkten nur auf Französisch vorhanden.


Von der hauseigenen Marke "My little beauty" gab es die Boost Yourself Lotion, welche intensive Feuchtigkeit und einen Energiekick spenden soll.
Der Duft und die Textur gefallen mir schon einmal sehr gut.
Toll finde ich, dass die Formulierung zu 98 % natürlichen Ursprungs und zu 100 % vegan ist, sowie nicht an Tieren getestet wurde.
Ein weiteres Beautyprodukt im Beutel war ein kleines Tübchen The pore fessional von Benefit, welcher kleine Fältchen und sichtbare Poren im Nu verschwinden lassen soll.

Den Abschluss macht das "My little world Magazin" mit dem Titel "Fresh Start".
Ob es wirklich glücklicher macht früher aufzustehen, stelle ich momentan noch in Frage, aber wer weiß, was die Zukunft bringt?
Weiter werden in dem Magazin einige angesagte Designer und die Marke Benefit vorgestellt, es gibt ein Jahreshoroskop und vieles mehr.
Besonders gut gefallen haben mir das Nailart-Tutorial für Nägel mit Farbverlauf, sowie der Artikel über Apulien, dem Herkunftsort meines Vaters.

Mir hat meine erste My little Box sehr gut gefallen.
Das Thema wurde passend zum Jahresbeginn gewählt.
Bei den ausgewählten Produkten war ein stimmiges Farbschema zu erkennen.
Die Produkte bieten eine tolle Mischung aus Lifestyle, Beauty und Unterhaltung und werden alle bei mir Verwendung finden.
Ich bin gespannt auf meine nächste "My little box"!

Sonntag, 8. Januar 2017

Das Fotobuch von Saal Digital im Test

Ich war schon länger auf der Suche nach einem guten Fotobuchanbieter im Internet.
Die Auswahl ist groß und mir fehlte die Möglichkeit, mir anhand von Beispielfotobüchern anderer Kunden ein Bild von der Qualität der einzelnen Fotobücher zu machen.
Da entdeckte ich die „Fotobuch Erfahrungsbericht Aktion“ bei Saal Digital und entschied mich dazu, den Anbieter auszuprobieren.
Hierfür wurde mir ein Gutscheincode zur Verfügung gestellt, der einen Teil der Kosten für das Fotobuch abdeckte.

Die Erstellung des Fotobuches:
Ich wollte ein Fotobuch zu unserem kurzen Bodenseeurlaub im vergangenen Jahr erstellen.
Als Erstes lud ich mir auf der Homepage die SaalDesign-Software herunter und installierte diese auf meinem Computer.
Dies ging recht schnell und ich konnte gleich damit anfangen, mein Fotobuch zu erstellen.
Ich entschied mich für ein Hardcover mit festem Einband im Format 28x19, A4 quer mit 26 Seiten, einer glänzenden Cover- und Innenseitenoberfläche.
Nun begann ich mit der Gestaltung meines Fotobuches.
In der Software stehen viele Layoutmöglichkeiten zur Verfügung, welche man je nach Thema und persönlicher Vorliebe auswählen kann.
Ich habe mich für eine leere Vorlage entschieden, um die Seiten frei gestalten zu können.

Das passende Motiv für das Cover war schnell gefunden:
Ein Haubentaucher mit Küken, da die Tiere mich bei meinem Bodenseeaufenthalt sehr begeistert haben.
Die Rückseite des Covers gestaltete ich mit einem Bild des Haubentauchers mit Küken, welche mit Blick voraus auf dem Bodensee schwimmen.
Zum Schluss habe ich noch einen passenden Titel für mein Buch ausgewählt.
Zur Wahl standen viele verschiedene Schriftarten, was mir sehr gut gefallen hat.
Noch ein paar Anpassungen in der Platzierung des Textes und der Größe und schon war das Cover fertig.

Für das Layout habe ich kleine Spalten ohne Rand gewählt und mich dazu entschieden, keinen Hintergrund zu verwenden.
Damit mein Projekt nicht mitten in der Erstellung verloren geht, habe ich es in der Software abgespeichert.
So kann ich das fertige Fotobuch wenn ich möchte zu einem späteren Zeitpunkt ändern oder nachbestellen.
Toll fand ich, dass man das Layout nach Bildanzahl sortieren kann.
Ich empfehle euch, eure Fotos vorab zu sortieren.
Dies erspart euch später viel Zeit.

Ich habe die Seiten meines Buches thematisch sortiert.
Auf den ersten beiden Seiten findet man Fotos, die bei unserem Ausflug nach Konstanz entstanden sind.
Eine weitere Doppelseite zeigt ein paar Fotos, vom gemeinsamen Besuch des Bodensee Naturmuseums in Konstanz und unseren Abendessen.
Unser Tag im „Wild-und Freizeitpark Allensbach“ war unvergesslich.
Ein besonderes Highlight waren die freilaufenden Rehe im Wald.
Unsere Begegnungen mit den scheuen Tieren habe ich fotografisch festgehalten.
Sehr beeindruckend fand ich auch die sehr unterhaltsame Greifvogelshow, sowie die Fahrt mit der Park-Eisenbahn und anschließender Wildschweinfütterung.
Die Bilder dieser Erlebnisse habe ich auf den nächsten Seiten untergebracht.
An einem Abend haben wir Allensbach, den Nachbarort unserer Unterkunft erkundet und konnten dabei eine tolle Aussicht genießen.
Weitere Bilder meines Fotobuches entstanden am Konstanzer Hafen, am Meersburger Hafen,  der Burg von Meersburg, sowie im Neuen Schloss Meersburg und auf der Blumeninsel Mainau.
Bei der Gestaltung meines Fotobuches entschied ich mich für die Verwendung der Bildverbesserung.
Sehr hilfreich fand ich auch bei Fotos, die nicht so gut gelungen waren, den Hinweis der Software „Bildqualität mangelhaft“.
In der Software standen zahlreiche thematisch sortierte Cliparts zur Wahl, welche ich jedoch nicht verwendet habe.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Möglichkeit nachträglich noch weitere Seiten hinzufügen, da ich anfangs noch nicht abschätzen konnte, wie viele ich brauchen würde.

Der Bestellvorgang:
Zum Schluss schaute ich mir mein Werk in der Buchvorschau an, legte den Artikel in den Warenkorb , gab meine Adresse ein, wählte die Versandart und die Bezahlmöglichkeit und kaufte das fertige Fotobuch.
Dieses wurde per Komfort-Upload bei Saal Digital geuploadet.
Kurze Zeit später erhielt ich schon meine Auftragsbestätigung.
Das Fotobuch 28x19 A 4 quer glänzend mit 40 Seiten kostete 55,45 Euro zuzüglich 3,95 Euro Versandkosten.
In diesem Preis inbegriffen waren zwei zusätzliche von mir gewählte Optionen:
Das wattierte Fotobuchcover mit einer zusätzlichen weichen Watteschicht für 5 Euro, sowie kein störender Barcode für weitere 5 Euro.
Die Differenz zwischen meinem Gutscheinwert und der Endsumme habe ich via Paypal bezahlt.

Der Versand:
Ich habe mein Fotobuch an einem Samstag bestellt und erhielt am darauf folgenden Montag schon die Versandbestätigung.
Toll fand ich die Möglichkeit, den Versandstatus meiner Bestellung online zu verfolgen.
Mit DHL Standard-Versand hielt ich mein fertiges, sorgsam verpacktes Fotobuch schon zwei Tage später in den Händen.

Mein Fazit:
Durch die zusätzliche Wattierung fühlt sich das Fotobuch schön griffig an und liegt gut in der Hand.
Insgesamt macht es einen sehr hochwertigen Eindruck.
Was mir gleich aufgefallen ist, ist das mein Cover auf dem Fotobuch etwas unschärfer aussieht, als in der Software, was ich schade finde.
Mir war nicht bewusst, dass die ersten von mir gestalteten Seiten gleich zu Beginn des Fotobuches erscheinen.
Ich dachte, es wäre eine leere Seite dazwischen.
Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die erste Seite mit einem passenden Muster gestaltet.
Das für das Fotobuch verwendete Fujifilm Crystal Archive Album- Fotopapier glänzt und wirkt sehr hochwertig.
Sehr positiv finde ich, dass Saal Digital 75 Jahre Farbechtheitsgarantie gibt.
Leider sehen einige meiner Bilder im Fotobuch sehr unscharf aus, was beim Verwenden der Software nicht der Fall war.
Sehr schade fand ich auch, dass eine Doppelseite des Fotobuches oben an der Seite und am Rand zusammenklebte.
Ich habe sie vorsichtig voneinander gelöst, was leider dazu geführt hat, dass die Bilder beschädigt wurden.
Bis auf die erwähnten Kritikpunkte bin ich mit meinem Fotobuch zufrieden und würde Saal Digital weiterempfehlen.

Sonntag, 23. Oktober 2016

DIY : 30 Minuten Wellness aus der Tüte

Geschenke zu machen, die von Herzen kommen, mag ich mindestens genauso sehr, wie welche zu bekommen.
Ich freue mich immer sehr, wenn ich den Geschmack des Beschenkten getroffen habe und mir eine kleine Überraschung gelungen ist.
Eine solche kleine Überraschung habe ich dieses Jahr von meiner lieben Praktikantin bekommen, die ich ein Schuljahr lang auf ihrem Weg zur staatlich anerkannten Erzieherin begleiten durfte.
Während dieser Zeit war ich leider oft krank und sie hat mitbekommen, dass es mir schwer fällt zu entspannen.
Daher habe ich mich über die "30 Minuten Wellness aus der Tüte" sehr gefreut.
Sicher kennt ihr auch einen lieben Menschen, der mal wieder dringend eine kleine Auszeit nötig hätte, daher zeige ich euch ein kleines DIY dazu.
Das braucht ihr:
  • Eine Papiertüte in einer Farbe und einem Design eurer Wahl (gibt es zum Beispiel im Bastelladen, bei Depot, DM, Dawanda.de oder design3000.de).
  • Tortenspitze, Aufkleber, Stempel, Motivstanzer  je nach Gestaltungsidee
  • Eine kleine Holzklammer (gibt es momentan zum Beispiel im DM, im Depot und im Bastelladen)
  • Eine kleine Tüte Badezusatz
  • Eine Gesichtsmaske
  • Ein Entspannungstee
  • Eine kleine schokoladige Leckerei wie eine kleine Tafel Schokolade, ein Schokoriegel...
Und so geht`s:
Klebt einen kleinen Kreis aus Tortenspitze auf die Papiertüte.
Darauf klebt ihr eure Grußbotschaft.
In meinem Fall wurde sie auf dem Computer geschrieben, ausgedruckt und ausgeschnitten.
Im Drogeriemarkt oder im Bioladen eures Vertrauens findet ihr dann je nach Vorliebe der zu Beschenkenden ein Tütchen mit Badezusatz, eine Gesichtsmaske, einen Entspannungstee und zwei Duftteelichter, sowie eine kleine schokoladige Nascherei wie z.B. eine cremig zarte Lindorkugel von Lindt.
Ich mag die Badezusätze von Kneipp und Tetesept sehr gerne.
Gerade die von Kneipp haben oft auch ein sehr süßes, thematisch passendes Design.
Was Gesichtsmasken angeht, kann ich die von Luvos und Kneipp sehr empfehlen.
Ich bin ein großer Fan von den Tees von Sonnentor und Yogi Tea.
Ihr seht meine persönlichen Vorlieben weichen etwas vom Inhalt meiner "30 Minuten Wellness aus der Tüte" ab, aber ich habe mich trotzdem sehr über die liebevoll zusammengestellten Produkte gefreut und werde mir damit eine kleine Auszeit in der Badewanne gönnen!
Eure ausgesuchten Produkte gebt ihr in die Papiertüte hinein.
Beschriftet ein kleines farbiges Stück Papier von Hand oder mit dem PC mit der Anleitung, wie man die "30 Minuten Wellness aus der Tüte" benutzen soll.

Verschließt die Papiertüte und heftet die Anleitung mit einer kleinen Holzklammer gut sichtbar daran.

Ihr könnt eure Papiertüte natürlich auch ganz anders gestalten oder sie entsprechend an eurer Motto anpassen.
Zum Beispiel könntet ihr sie mit ausgestanzten Motiven bekleben, die Anleitung mit einer Wellen- oder Zickzackschere ausschneiden, funkelnde Schmucksteine, Bänder und Maskingtape verwenden, mit Serviettentechnik gestalten oder mit einem schönen Krepppapier, Seidenpapier oder handgeschöpftem Papier mit Blüten bekleben.
Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Samstag, 22. Oktober 2016

Meine Rezension zu "Das Flüstern der Ahnen" von Varuna Holzapfel

Die Einleitung:
„Das Flüstern der Ahnen“ habe ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde gelesen.
Bei dem Buch sprachen mich das geheimnisvolle Cover und der Klappentext sehr an und mir war klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Die Autorin:
Die Diplom-Pädagogin Varuna Holzapfel wurde 1968 in Hagen geboren und war schon als Grundschulkind eine richtige Leseratte.
Nach Sachbüchern über das Hexentum, keltische Jahreskreisfeste und Santeria hat sie mit „Das Flüstern der Ahnen“ ihren ersten historischen Roman geschrieben.
Wer mehr über die Autorin wissen möchte, wird zum Beispiel auf ihrer Homepage www.varunaholzapfel.de  und auf www.buch-ist-mehr.de/PWA/autoren/varuna-holzapfel/ fündig.
Die Autorin bloggt auf www.varunaholzapfel.blogspot.de/.
Unter www.buch-ist-mehr.de/PWA/interviews/9-fragen-varuna-holzapfel/  gibt es ein kleines Interview mit ihr.

Fakten zum Buch:
Das Taschenbuch mit Kunststoffeinband erschien am 8. Februar 2016 beim Verlag 3.0.
Es umfasst 280 Seiten und ist für 14,50 Euro zu haben.
Das Buch ist außerdem als E-Book erhältlich.

Der Klappentext:
„Alruna, deren Geburt ein mystisches Geheimnis umgibt, wächst gut behütet im Haushalt ihres Großvaters, dem Häuptling eines kleinen Dorfes, auf.
Das ruhige Leben in einem Dorf, eingebettet in die traditionellen Rituale einer Stammeskultur bestimmt ihren Alltag, doch das Vorrücken der römischen  Fremdherrschaft und die damit verbundene Uneinigkeit unter den Stämmen, lässt ihr Leben aus dem Gleichgewicht geraten.
Alruna muss fliehen, erfährt zuvor aber noch das Geheimnis ihrer Herkunft und wird einer weisen Frau in einem weit entfernten Nachbardorf in Obhut gegeben, die sie aufzieht und sie in Heilkunde und schamanischen Praktiken unterweist.
Eines Tages findet Alruna den schwerverletzten Lucius, der als Legionär an der Varusschlacht teilgenommen hatte und nun sein Gedächtnis verloren hat.
Da Lucius sich nicht mehr an die Schlacht erinnern kann und in Arminius weiterhin einen Verbündeten sieht, gewährt ihm dieser Gastfreundschaft.
Alruna pflegt den Verletzten gesund und beide kommen einander näher.
Doch eines Tages erfährt Lucius vom Verrat des Arminius an Varus und flieht.
Auf Umwegen führt ihn diese Reise schließlich über Augusta Treverorum (das alte Trier), bis zurück nach Rom.
Alruna bleibt allein zurück…
Welches Schicksal haben die Nornen den beiden bestimmt?“

Die Gestaltung des Buches:
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht.
Es ist Nacht.
Die kahlen Umrisse der Tannen im Wald werden durch einen vollen Mond erhellt.
Eine schlanke Frau mit langem glattem Haar, welches im Mondlicht blausilbern  glänzt, trägt ein zartes Gewand mit einem durchscheinenden Umhang.
Ihre Arme sind kunstvoll mit Leder und anderen Stoffen umwickelt.
Sie wirkt anmutig, stolz, wie eine Kriegerin, aber auch geheimnisvoll.
In der Hand hält sie eine schamanische Trommel.
Sie gleitet auf einem schmalen, kunstvoll geschnitzten Kanu sanft über den nebelverhangenen Fluss, der sich durch die Bewegung des Kanus sanft kräuselt.
Der Bug des Kanus stellt den Kopf eines Reihers dar.
Er trägt eine kleine Laterne im Schnabel.
Wer ist diese Frau und wohin führt sie ihre Reise?
Und welche Bedeutung hat der Reiher in der germanischen Mythologie und dem Schamanismus?
Die dunklen Farbtöne des Covers passen sehr gut zu diesem Bild.
Als sehr stimmig empfinde ich auch den goldgelben Rahmen mit keltischen Knoten an jeder Ecke und die antik wirkende Schriftart, welche für den Buchtitel gewählt wurde.

Die Geschichte mit meinen Worten:
Wir schreiben das Jahr 9 nach Christus.
Während ein kalter Sturm übers römische Reich peitscht, liegt eine Frau in den Wehen.
Es ist nicht ihre erste Geburt, doch diese ist anders als alle anderen zuvor, das spürt sie.
In jener schicksalhaften Nacht wird Lucius geboren, welcher im späteren Verlauf des Buches eine tragende Rolle spielen wird.
Zur gleichen Zeit, an einem anderen Ort kämpfen die Germanen mit einem kalten Winter.
Die schlechte Ernte führt zu Hungertoden und so muss so mancher seine Lieben vor der Zeit zu Grabe tragen.
Als wäre das Leben nicht schon schwer genug, besetzen auch noch die Römer nach und nach ihr Land.
Plünderungen und Sklaverei stehen an der Tagesordnung und so mancher Häuptling sieht seinen Vorteil darin, den Römern nachzueifern.
In diesen unruhigen Zeiten, in denen zwischen Freund und Feind schwer zu unterscheiden ist, wächst Alruna bei ihrem Großvater Thorbald, ihrer Großmutter Irmingard und ihrer Mutter Heidruna auf.
Ein großes Geheimnis liegt über ihrer wahren Herkunft.
Als sie endlich eine Antwort auf die Frage wer ihr Vater ist erhält, schlägt das Schicksal gnadenlos zu.
Außer sich vor Trauer irrt sie umher, bis sie in einem Nachbardorf Zuflucht findet und dort ihr Wissen um die Heilkunde vertieft.
Das Leben hat sie gezeichnet und ihr ist kein leichter Weg bestimmt.
Doch Alruna ist eine Kämpferin und so lassen die Nornen sie schließlich den Weg des verletzten Lucius kreuzen.
Von schweren Zweifeln gebeutelt ist er geradewegs in die Arme der Legion geflüchtet, wo er zum ersten Mal in seinem Leben etwas Anderes als den behüteten Alltag eines mündigen römischen Bürgers erfährt.
Die Varusschlacht bringt Tod und Leid, aber auch das Vergessen über ihn und so lässt er sich unwissend von Alruna am Hof des Arminius gesund pflegen.
Zwischen den Beiden entspinnt sich eine zarte Liebe, die sie über alle Grenzen hinweg miteinander verbindet.
Wird sie den Verrat Arminius und Alrunas Schweigen überstehen?
Außer sich vor blindem Zorn irrt Lucius umher.
Welches Schicksal haben ihm die Parzen bestimmt?
Werden er und Alruna einander jemals wiederfinden?

Mein Fazit:
„Das Flüstern der Ahnen“ ist ein beeindruckender Debütroman, dessen Ende mich auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
Varuna Holzapfel vereint in ihm gekonnt historische Elemente mit Brauchtum, Götterglaube, Schamanismus und Heilkunde.
Aber auch die Freundschaft und die Liebe in all ihren Facetten kommen hier nicht zu kurz und ein Hauch von Magie liegt in der Luft.
Die Autorin hat ein Gespür dafür, die Atmosphäre in der Natur während eines Sturms oder einer besonderen Begegnung im Wald einzufangen, was sicher auch ihrer großen Liebe zur Natur geschuldet ist.
Es ist ihr sehr gut gelungen, die Gegensätze und Gemeinsamkeiten der Römer und Germanen in ihrem Buch in die Geschichte eingebettet zu verdeutlichen.
So erfuhr ich beim Lesen zum Beispiel, wie unterschiedlich ein römischer Bürger im Gegensatz zu einem germanischen Häuptling nebst Familie lebte und welche gesellschaftlichen Strukturen, Werte und Normen jeweils vorherrschten.
Mit der Beschreibung der Initiationsriten von Frau und Mann, der Eheschließung und den Begräbnisriten der beiden Völker macht sie deutlich, wie verschieden und doch so ähnlich sie einander waren, was ich sehr interessant finde, da ich vieles noch nicht wusste.
Ein großer Unterschied, der sich für mich herauskristallisiert hat, ist die Betreuung und Erziehung der Kinder und die Rolle der Frau in der Ehe und Gesellschaft.
Dadurch, dass die Autorin die Geschichte so aufgebaut hat, dass man immer im Wechsel erfährt, wie es jeweils mit Lucius und Alruna sowie deren Familien weitergeht, schafft sie es, die Spannung konstant aufrecht zu halten.
So einige Charaktere wie Alruna und Lucius wuchsen mir schnell ans Herz.
Gespannt verfolgte ich ihren Werdegang und wie sich ihr Wesen und ihre Glaubenssätze im Laufe ihres Lebens veränderten.
Ich erfreute mich an ihren schönen Erlebnissen und litt mit ihnen, als sie von schweren Schicksalsschlägen gebeutelt wurden.
Die Charaktere in „Das Flüstern der Ahnen“ sind sehr gut beschrieben.
Auch hier hat die Autorin ihr Wissen einfließen lassen und so zum Beispiel vor meinem inneren Auge die Patrizierin Lucia in der typisch römischen Kleidung der damaligen Zeit; die Heilkundige Alma mit all ihrem Wissen über Zauberlieder und Heilkräuter; einen fahrenden Händler mit Geschichten aus der Ferne oder einen weisen germanischen Häuptling als Oberhaupt über einen Dorf mit vielen Familien lebendig werden lassen.
Sie alle und viele weitere Charaktere hat sie rund um die Hauptcharaktere Alruna und Lucius eingebettet in ihre jeweilige Kultur, Wohnräume, Esskultur und Umgebung dargestellt und mir so unter Anderem auch einen Einblick in das Leben in germanischen Dörfern und dem alten Rom gewährt, der sehr authentisch wirkt.
Der Götter- und Ahnenglaube der beiden Völker, die alten Bräuche und deren Präsenz im Alltag haben mich sehr fasziniert und ein wenig mit Wehmut erfüllt.
Die Autorin hat das Thema jedoch nicht romantisiert, sondern auch seine Schattenseiten aufgezeigt.
Sehr schön fand ich die große Verbundenheit der Germanen mit Tieren und der Natur.
Stimmig fand ich auch die an die damalige Zeit angepasste Sprache der Autorin, welche zum Beispiel als Zeitrechnung Begriffe wie Monde und Winter verwendete.
Während dem Lesen musste ich immer wieder einige Begriffe und Orte im Glossar nachschlagen, über welches ich sehr dankbar war.
Da meine geografischen Kenntnisse eher bescheiden sind, hätte ich mich über eine kleine Karte gefreut, auf welcher ich die Routen von Lucius und Alruna nachverfolgen könnte.
Die Autorin lässt die Varusschlacht und ihre Hintergründe lebendig werden und mich hautnah am Schicksal und den Gedanken des Römergermanen und Sohn eines Cheruskerfürstens Arminius teilhaben.
Er war ein enger Vertrauter des mitleidlosen Varus und stand in einem großen Interessenskonflikt.
Seine innerliche Zerrissenheit wird im Buch sehr nachvollziehbar geschildert.
Was damals wirklich in den Köpfen der Beiden vorging werden wir wohl nie genau erfahren, aber so wie im Buch geschildert könnte sich die Geschichte tatsächlich zugetragen haben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Werke der Autorin!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Aletheia



Montag, 15. August 2016

Die "Therme Erding" - Ein Traum....

Die Einleitung:
Im Januar 2016 konnte man sich auf der Facebook-Seite von Therme.org als Thermentester bewerben.
Ich hatte wahnsinniges Glück und wurde unter den zahlreichen Bewerber/innen als eine von 20 Thermentestern ausgewählt.
Im Rahmen der Aktion habe ich die „Thermen & Badewelt Sinsheim“, das „Badeparadies Schwarzwald“ und die „Therme Erding“ besucht.
An einem Samstag im April machte ich mich mit meinem Lebensgefährten, seinem Freund und dessen Freundin auf den Weg in die „Therme Erding“.
Im Gegenzug für meinen Testbericht habe ich für mich für den Tag des Thermentests freien Eintritt in die „Therme Erding“, sowie einen Gutschein für ein Getränk und ein Essen meiner Wahl in einem der Restaurants dort erhalten.
Dies hat keinen Einfluss auf meinen ehrlichen, fairen und kritischen Bericht.


Quellenangabe:
Meine eigenen Erfahrungen habe ich durch Details aus der umfangreichen Infomappe samt Broschüren, welche ich am Guestrelations-Bereich erhielt, sowie Infos von der Homepage der Therme Erding (
www.therme-erding.de) ergänzt.
Die Fotos für meinen Bericht wurden mir freundlicherweise von der „Therme Erding" zur Verfügung gestellt!


Fakten zur “Therme Erding“:
Die am 3. Oktober 1999 eröffnete und seitdem mehrfach ausgezeichnete „Therme Erding“ liegt 36 Kilometer nordöstlich von München, mitten in der oberbayerischen Herzogstadt Erding.
Mit einer Fläche von ca. 14,5 Hektar ist sie bislang die größte Therme der Welt.
Sie umfasst momentan ein Wellenbad, das Rutschenparadies „Galaxy Erding“ mit 26 Rutschen, eine Therme, eine „VitalOase“ ,die „VitalTherme & Saunen“ mit 25 Saunen, das „Royal day Spa“ und das „Hotel Victory“.

Könnt ihr euch vorstellen, wie groß 14,5 Hektar sind?
Ich konnte es mir nicht annähernd vorstellen und war vor Ort überwältigt von den vielen Eindrücken, Angeboten und der Größe der Therme.
Damit ihr euch ein kleines Bild machen könnt, gebe ich euch hier ein paar Zahlen an die Hand:
Das Foyer, der Empfang und die Galeria finden auf einer Fläche von 3000 

Platz.
Der Thermen- und Vitalgarten umfasst 50.000 m².
Das Rutschenparadies „Galaxy Erding“ beansprucht  12900 
 .
Aktuell gibt es insgesamt 27 Becken mit einer Gesamtwasserfläche von 5800 m².
Über 130 Sprudelliegen stehen zur Verfügung.
Alle Bereiche der Therme wurden mit Glasdächern überdacht, welche zum Teil bis zu acht Minuten brauchen, um sich komplett zu öffnen.


Alles begann mit der exotischen Therme mit „VitalOase“.
Seitdem wurde die Therme kontinuierlich erweitert.
Im Jahr 2007 um die „VitalTherme & Saunen“, sowie das „Galaxy Erding“, 2009 um das „Royal Day Spa Massage & Beauty“ und „Lounge &  Dreams“.
Im Jahr 2014 folgten das Wellenbad und im Oktober 2014 das Softopening des Hotels „Victory Therme Erding“.
2015 wurde die „AlphaSphere“ eröffnet, welche ich noch genauer vorstellen werde und „Kugulus“, eine der größten Holz-Kugelsaunen der Welt.

Das Rauchen ist in der „Therme Erding“ in ausgewiesenen Außenbereichen gestattet, z.B. in der „VitalTherme & Saunen“ bei den Raucher-Treffs neben den Saunen am See oder neben dem Kelohaus.
In der „Therme“ und dem „Galaxy Erding“ steht ein Raucher-Treff zur Verfügung.

Wer eine Massage- oder Kosmetikbehandlung buchen möchte, kann dies vorab bei der „Massage & Beauty“ (in der VitalTherme & Saunen) unter +49 (0) 8122 - 550 4350 oder bei der „MassageOase“ (in der Therme) unter +49 (0) 8122 - 228 980 tun.
Hier stehen unter Anderem professionelle Massagen wie Pino Gua Sha, Nuad Thai und Bali Boreh zur Auswahl.


Kontakt:
Therme Erding Familienbad GmbH
Thermenallee 1
85435 Erding
Fon +49 (0)8122550-1115
www.therme-erding.de

Die Anfahrt:
Erding liegt ca. 36 km nordöstlich von München.
Die Fahrtzeit beträgt von München aus mit dem Auto eine halbe bis dreiviertel Stunde.
Für Besucher der Therme stehen vor Ort ein Parkhaus
mit 1080 Stellplätzen, sowie 1410 Freistellparkplätze kostenlos zur Verfügung.


Mit dem Auto erreicht ihr die „Therme Erding“ zum Beispiel von München Nord und West (A9) aus kommend, indem ihr über den mittleren Ring oder die A99 über das Autobahnkreuz München Nord auf die A 9 Richtung Nürnberg fahrt und diese gleich wieder über die Abfahrt Garching Süd verlasst.
Folgt der Ausschilderung Richtung Erding und orientiert euch vor Erding am den braunen Hinweisschildern.
Dann biegt ihr links in die Thermenallee ab und habt euer Ziel erreicht.


Von München Süd und Ost kommend, nehmt ihr die A94 bis zur Ausfahrt 9a (Markt Schwaben) und folgt der Osttangente in Richtung Flughafen München.
Nehmt die Ausfahrt Erding-Süd/München/Dorfen in Richtung B 388.
Haltet euch rechts, um Richtung Erding-Süd/Dorfen auf die B 388 einzubiegen und nehmt die nächste Ausfahrt gleich wieder links.
Folgt dieser Straße ca. 1 km und biegt danach rechts in die Thermenallee ab.


Von Norden kommend (A92) nehmt ihr die Ausfahrt Erding oder von Nordwesten aus die Ausfahrt Flughafen.
Fahrt über die Bundesstraße Richtung Erding und folgt in Erding den braunen Hinweisschildern.
Die „Therme Erding“ liegt im Süden von Erding, westlich des Stadtteils Altenerding, direkt an der B 388, weshalb ihr nicht in den Ort Erding fahren müsst.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln habt ihr die Möglichkeit das „MVV-Thermenwelt-Ticket“ zu nutzen, welches unter Anderem an DB-Verkaufsstellen und in der „Therme Erding“erhältlich ist und euch die An- und Rückreise von der S-Bahn-Station Altenerding aus ermöglicht.
Die Busse 550, 560 und 570 fahren auch zur Therme.
Die „Therme Erding“ gibt es auch für DriveNow- Kunden.

Auf der Homepage (siehe Quelle) findet ihr auch einen kleinen Lageplan und die Möglichkeit, eure Anreise mit dem PKW zu planen.
Wir sind von Pforzheim aus mit dem PKW angereist und haben so statt insgesamt zehn Stunden Bahnfahrt mit mehreren Umstiegen nur drei Stunden jeweils für die Hin-und Rückfahrt gebraucht.
Die Strecke war ziemlich gerade, es war wenig Verkehr und die „Therme Erding“ war sehr gut ausgeschildert.

Quelle: www.therme-erding.de/info-service/anfahrt/

Die Öffnungszeiten Stand 2016:
Die „Therme Erding“ ist das ganze Jahr über geöffnet.
Die Öffnungszeiten variieren pro Bereich und können sich unter Umständen auch mal kurzfristig ändern, daher lohnt sich ein Blick auf
www.therme-erding.de/info-service/oeffnungszeiten/ bevor ihr das Bad besucht.

Öffnungszeiten „Therme“, „Wellenbad“ und „VitalOase“:
Montags bis freitags von 10-23 Uhr.
Samstags und sonntags von 9 – 23 Uhr.
In den Ferien und Feiertagen (Bayern) sind die Therme, das Wellenbad und die VitalOase von 9-23 Uhr geöffnet.
Während der langen „Thermenwelt-Nacht“ sind die oben genannten Bereiche von 9 bis 1 Uhr geöffnet.
Die lange „Thermenwelt-Nacht“ findet von Oktober bis März an jedem ersten und dritten Samstag im Monat und von April bis September an jedem ersten Samstag im Monat statt.

An Schultagen beginnt der Wellenbetrieb im Wellenbad um 10.30 Uhr.
Vor Schultagen endet er um 20.45 Uhr.
An schulfreien Tagen beginnt der Wellenbetrieb um 9.30 Uhr und endet vor schulfreien Tagen um 22.45 Uhr.

In der Therme, dem Wellenbad und der VitalOase ist 20 Minuten vor Schließung Badeende.

Öffnungszeiten „Galaxy Erding“:

Montags bis donnerstags 10 bis 21 Uhr.
Freitags von 10 bis 23 Uhr.
Samstags von 9 bis 23 Uhr.
Sonntags von 9 bis 21 Uhr.
In der Ferienzeit (Bayern) ist das „Galaxy Erding“ montags bis sonntags von 9-23 Uhr geöffnet.
Bade- und Rutschende ist 20 Minuten vor Schließung.


Öffnungszeiten „VitalTherme & Saunen“:
Montags bis freitags von 10 bis 23 Uhr.
Samstags von 9 bis 24 Uhr.
Sonn- und feiertags von 9 bis 23 Uhr.
In den Ferien (Bayern) sind die „VitalTherme & Saunen“ab 10 Uhr geöffnet, außer in den Weihnachtsferien, da öffnen diese bereits um 9 Uhr.
Während der langen „Thermenwelt-Nacht“ sind die oben genannten Bereiche von 9 bis 1 Uhr geöffnet.
Bade- & Saunaende ist 20 Minuten vor Schließung.
An Heilig Abend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr gelten Sonderöffnungszeiten.
Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr immer unter 
www.therme-erding.de/info-service/oeffnungszeiten/.

Die Eintrittspreise Stand 2016:
Ihr könnt euren Aufenthalt ganz nach eurer Wahl gestalten und zum Beispiel nur für ein paar Stunden in die Therme hinein schnuppern oder gleich den ganzen Tag dort verbringen.
Die Eintrittspreise setzen sich danach zusammen, welche Bereiche der „Therme Erding“ („Therme“, „Wellenbad“, „Galaxy Erding“, „VitalOase“ und Sauna), ihr nutzen wollt und gelten pro Person.
Am Empfang der „Therme Erding“ könnt ihr ausschließlich in Euro bezahlen.
Fremdwährungen können dort leider nicht akzeptiert werden.
Bargeldlose Zahlungen sind ausschließlich mit EC- oder Maestro Karte möglich.
Bei Zahlung mit einer Kreditkarte fällt eine Gebühr von 3€ an.


Wenn ihr die Therme, das Wellenbad und das „Galaxy Erding“ nutzen wollt, habt ihr die Wahl zwischen dem 2-Stunden-Tarif, dem 4-Stunden-Tarif und einer Tageskarte.
Für den zweistündigen Aufenthalt bezahlt ihr 17 Euro, für vier Stunden 23 Euro und für ein Tagesticket 31 Euro pro Person.
Kinder bis einschließlich 3 Jahre erhalten freien Eintritt.
Samstags, sonntags und an Feiertagen (Bayern) müsst ihr einen Aufpreis von 4 Euro bezahlen.
Eine Verlängerung auf alle Tarife kostet 1,50 Euro pro angefangene halbe Stunde.
Wer möchte, kann auch eines der „Specials“ nutzen.
Diese wären zum Beispiel der „Frühschwimmer“.
Hier bezahlt man von Montag bis Freitag bei einem Eintritt vor 13 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von zwei Stunden nur 15 Euro.
Oder ihr nutzt das Angebot „Monday Night“, bei dem ihr montags bei einem Eintritt ab 18 Uhr für drei Stunden Aufenthalt nur 17 Euro bezahlen müsst.
Für Familien ist der „Family Monday“ an Schulmontagen bei einem Eintritt ab 14 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden (Kinder von 4-12 Jahren) eine Möglichkeit etwas Geld zu sparen.
Dieser Tarif kostet pro Person 17 Euro.
Die Specials sind während der Feiertage und der Weihnachtsferien (Bayern) nicht gültig.

Ihr seid mindestens 16 Jahre alt und wollt auch die VitalOase oder die VitalTherme & Saunen erkunden?
Ein nachträglicher Zugang zur „VitalOase“ kostet 6 Euro und zur  „VitalTherme & Saunen“ 12 €.

Alle Eintrittspreise könnt ihr hier nachlesen: www.therme-erding.de/info-service/preise/

Wenn ihr euch für ein Ticket für die „VitalOase“ entscheidet, ist die Nutzung der Therme, des Wellenbads und des „Galaxy Erding“ inklusive.
Der Zutritt zur „VitalOase“ ist nur ab 16 Jahren und mit Badekleidung möglich.
Ein zweistündiger Aufenthalt kostet 23 Euro, vier Stunden 29 Euro und ein Tagesticket 37 Euro pro Person.
Samstags, sonntags und an Feiertagen (Bayern) müsst ihr einen Aufpreis in Höhe von 4 Euro bezahlen.
Eine Verlängerung auf alle Tarife kostet 1,50 Euro pro angefangene halbe Stunde.
Auch hier gibt es die „Specials“ wie den „Frühschwimmer“ und die „Monday Night“.
Der „Frühschwimmer“ ermöglicht euch von Montag bis Freitag bei einem Eintritt vor 13 Uhr einen zweistündigen Aufenthalt  zum Preis von 21 Euro.
Die „Monday Night“ gilt montags bei einem Eintritt ab 18 Uhr und kostet 23 Euro für drei Stunden.
Zusätzlich gibt es hier noch dienstags das „Lady Special“ bei einem Eintritt ab 14 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden für 23 Euro.
Alle „Specials“ sind an Feiertagen und während der Weihnachtsferien (Bayern) nicht gültig.
Ab 16 Jahren ist ein nachträglicher Zugang der „VitalTherme & Saunen“ für einen Aufpreis von 6 Euro möglich.


Ein Ticket für die „VitalTherme“ beinhaltet den Besuch der Therme, des Wellenbads, „Galaxy Erding“ und die „VitalOase“.
Die „VitalTherme“ ist nur für Gäste ab 16 Jahren ohne Badekleidung erlaubt.
Ein zweistündiger Aufenthalt kostet 23 Euro, vier Stunden 29 Euro und eine Tageskarte 37 Euro.
Samstags, sonntags und an Feiertagen (Bayern) müsst ihr 4 Euro Aufpreis bezahlen.
Eine Verlängerung auf alle Tarife kostet 1,50 Euro pro angefangene halbe Stunde.
Die  „Specials“ „Frühschwimmer“ und die „Monday Night“ sind auch bei diesem Ticket gültig.
Der „Frühschwimmer“ ermöglicht euch von Montag bis Freitag bei einem Eintritt vor 13 Uhr einen zweistündigen Aufenthalt  zum Preis von 21 Euro.
Die „Monday Night“ gilt montags bei einem Eintritt ab 18 Uhr und kostet 23 Euro für drei Stunden.
Zusätzlich gibt es auch hier noch dienstags das „Lady Special“ bei einem Eintritt ab 14 Uhr und einer Aufenthaltsdauer von drei Stunden für 23 Euro.
Alle „Specials“ sind an Feiertagen und während der Weihnachtsferien (Bayern) nicht gültig.
Der Zugang zu den Saunen ist nur über die „VitalTherme“ und für Badegäste ab 16 Jahren und ohne Badebekleidung möglich und kostet einen Aufpreis von sechs Euro.


Für Stammgäste der „Therme Erding“ gibt es kleine Aufmerksamkeiten und die sogenannte „Thermencard“, welche man mit verschiedenen Wertguthaben (ab 200 Euro) aufladen kann.
Je nach Card erhält man so bis zu 12 % Rabatt auf die Standardtarife und Specials.
Eintrittspreise, Gastronomie-, Solarien- und Royal Day Spa- Besuche werden einfach von der Karte abgebucht.
Diese gilt zeitlich unbegrenzt, ist übertragbar und jederzeit wieder aufladbar.

Damit wir alle Bereiche ausgiebig testen konnten, haben mein Lebensgefährte und ich uns für Tageskarten für die „VitalTherme“ mit Übertritt in die Saunen entschieden.
Mein Lebensgefährte hat somit für die Tageskarte 37 Euro plus vier Euro Wochenendzuschlag und sechs Euro für den Übertritt in die Sauna bezahlt.
Sein Freund und dessen Freundin haben sich jeweils für Tickets für die Therme entschieden, weil ihnen der Eintrittspreis zu teuer war.
Ich empfinde die Eintrittspreise dafür, dass die „Therme Erding“ komplett privat finanziert wird und für das riesige Angebot und die Größe mehr als angemessen.


Das Wasser der Therme Erding:
Im Jahr 1983 wurde die fluorid- und schwefelhaltige Ardeo-Quelle bei einer Ölbohrung entdeckt und befindet sich im Außenbereich der „Vitaloase“ direkt unter der Glaspyramide.
Das staatlich anerkannte Heilwasser wird aus einer Tiefe von 2350 m gefördert und speist fast alle Becken der Therme.
Das wertvolle Thermalheilwasser wird zur Nachbehandlung von Gelenkoperationen und degenerativen Gelenkschmerzen, bei Erkrankungen des Bewegungsapparats und der Wirbelsäule, bei Arthritis, Rheuma, Osteoporose, zur Regeneration von Unfall- und Sportverletzungen und bei Hauterkrankungen empfohlen.
Bei der angenehm warmen Wassertemperatur in der Therme nimmt der Körper die wertvollen Mineralien aus dem Thermalheilwasser einfach über die Haut auf, während sich der gesamte Organismus sanft erwärmt und Verspannungen sich lösen.
Nach dem Besuch in der Therme fühlte ich mich leicht und gelockert und wäre am Liebsten gleich schlafen gegangen.


Der Eingangsbereich:
In der riesigen Galeria, dem imposanten Eingangsbereich der weitestgehend ebenerdigen „Therme Erding“ liegen eine Vielzahl an Flyern von Partnerthermen und anderen Angeboten aus.
Im Foyer befinden sich mehrere WCs, wovon eines behindertengerecht ist.
An einem Infostand kann man sich über die „Therme Erding“ informieren und beraten lassen.
Dies haben wir bei unserem Besuch genutzt und bekamen eine freundliche Auskunft.
Für diejenigen, die nicht genug Bargeld zur Verfügung haben, steht ein Geldautomat zur Verfügung.
Zahlreiche Kassen und ein Guestrelations-Bereich verhindern lange Warteschlangen.
In der Galeria befindet sich unter Anderem auch das Badhaus Gruber, in welchem man Bademoden für Damen, Herren und Kinder, Bademäntel, Taucherbrillen, Taucherflossen, Badetücher, Seifen und vieles mehr erwerben kann.
Ein besonderes Highlight war für mich als großen Kneipp-Fan und Kneipp-VIP als Abschluss unseres Aufenthalts der Besuch des Kneipp-Shops im Foyer der „Therme Erding“.
Dort gab es zahlreiche Produkte wie Shampoos, Tees und Gesichtsmasken, welche es in den Drogerien nicht zu kaufen gibt und die teilweise auch im Onlineshop nicht erhältlich waren.
Es gab viel Neues zu entdecken und auch zahlreiche reduzierte Produkte, daher deckte mich mit reichlich tollen Sachen ein.
Die nette Verkäuferin beantwortete geduldig all meine Fragen und gab mir Infomaterial mit.
Der Shop ist montags bis samstags von 9.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet und an Sonn- und Feiertagen von 11.15 Uhr bis 17 Uhr.
Ihr seid hungrig nach der Fahrt oder wollt gemütlich frühstücken?
Bei der Bäckerei Müller könnt ihr mit Gebäck, kleinen Speisen und leckeren Kuchen Platz nehmen und gestärkt in den Tag starten oder euch eine Kleinigkeit für die Rückfahrt mitnehmen.
Die Bäckerei hat täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Wer möchte kann sich in der Galerie auch über die  Physiotherm Infrarotkabinen informieren, welche ich schon in mehreren Thermen genutzt habe.
Die Produkte des Tiroler Unternehmens sind eine Wohltat für die Gesundheit und belasten dabei das Herzkreislaufsystem nur gering.
Abgerundet wird das Angebot im Eingangsbereich durch den Wellness & Barbershop „Haarroom“, bei dem man sich über Haut- und Haarpflege informieren kann.


Der Umkleidebereich:
Nachdem wir im Guestrelations-Bereich den Eintritt für meinen Lebensgefährten bezahlt haben, erhielten wir jeder einen sogenannten Transponder, eine Art Magnetschlüsselband welches ermöglicht, dass Angebot der „Therme Erding“ bargeldlos zu nutzen.
Bei Verlust des Transponders sind 45 Euro zu entrichten, die man wieder zurück bekommt, wenn dieser gefunden wird.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, die zum jeweiligen gebuchten Bereich gehört, welchen man von der Galeria aus erreicht.
Unter den Namen der Bereiche stehen die entsprechenden Transponder-Nummern die dazu gehören, sodass man den richtigen Umkleidebereich schnell findet.
Je nachdem für welchen Bereich ihr euch entschieden habt, führt euch euer Weg von der Kasse aus nun in einen dazugehörigen Umkleidebereich, auf welchen große nummerierte Schilder hinweisen.


Die Umkleidebereiche 1 bis 999 und 3000 bis 4999 sind für Besucher der Therme.
Von dort aus erreicht man die Therme und das „Galaxy Erding“ über die Duschen.
Das „Galaxy Erding“ erreicht man über die Umkleiden 5000 bis
6999 oder über die Umkleiden der Therme.
Wer sich für das Wellenbad entschieden hat, kann sich in den Umkleidebereichen von 7000 bis 8999 zusammen mit Hotelgästen umziehen und erreicht von dort aus die Bade- und Rutschenbereiche.
Besucher der „VitalOase“ erreichen diese, indem sie nach dem Umkleiden und Duschen der Therme das Drehkreuz neben dem Kinderpool passieren.
Die Umkleidebereiche von 1000 bis 2399 und 2400 bis 2999 sind für Besucher der „VitalTherme & Saunen“.
Hier haben mein Lebensgefährte und ich uns umgezogen.
Der Umkleidebereich ist wie auch in den Partnerthermen „Badewelt Sinsheim“ und „Badeparadies Schwarzwald“ freundlich in dunkelbraun und grün gestaltet worden.
Unsere Umkleidekabine war mit einem großen Türspiegel, sowie einem kleinen mehrstufigen Föhn ausgestattet.
Eine längliche Ablage diente gleichzeitig dazu, die Tür zu öffnen und zu verriegeln.
Die Tür der Umkleidekabine öffnet nach Innen, nach Außen fände ich besser.
In der Umkleidekabine haben zwei Erwachsene mit Kind ausreichend Platz.
Sehr schön fand ich die klassische Musik im Umkleidebereich, bei der ich mich schon bei der Ankunft entspannen und auf den Besuch in der Therme einstimmen konnte.
Jeder Transponder verfügt über eine Nummer, zu welcher ein Spind mit der gleichen Nummer gehört.
Alle Spinds sind übersichtlich durchnummeriert und der richtige ist schnell gefunden.
Die Bedienung des Spinds mit dem Transponder ist recht einfach:
Man sucht sich den zum Transponder zugehörigen Spind und drückt die runde Fläche des Transponders gegen den Türknauf.
Sobald dieser grün aufleuchtet, dreht man den Türknauf und der Spind ist verriegelt.
Der Spind ist sehr geräumig und enthält ein großes Fach mit einem Kleiderbügel und einer Schuhablage, die ziemlich weit oben ist.
Meine Jacke, meine Schuhe und meine große Sporttasche haben dort genug Platz gefunden.
Alle Spinds sind gleich breit und verfügen über die gleiche Ausstattung.
In der Therme gibt es für Rollstuhlfahrer zwei geräumige Umkleidekabinen mit je fünf Spinden und einer breiten Wandliege zum Entkleiden.
Eine entsprechender Duschmöglichkeit und ein Duschrollstuhl stehen ebenfalls zur Verfügung.

Zur Ausstattung des Umkleidebereichs gehören außerdem ein Waschbecken, sowie eine Schutzputzanlage und zahlreiche Mülleimer.
Leuchtschilder weisen den Weg.


Der Dusch- und Sanitärbereich:
Nachdem wir uns in der Umkleidekabine umgezogen hatten, gingen wir erst einmal duschen.
Die Duschbereiche waren nach Geschlechtern getrennt und sehr hochwertig gestaltet.
Im Duschbereich gab es mehrere beieinander liegende und trotzdem nicht einsichtige Duschen, sowie Ablagefächer für Handtücher, Duschgel etc.
Die Duschen verfügten jeweils über einen oben fest montierten Duschkopf, sowie über eine Handbrause weiter unten, welche es Menschen verschiedener Körpergröße ermöglicht zu duschen.
Zudem gab es Eckablagen auf verschiedener Höhe im Duschbereich.
Hier wird deutlich, dass an Menschen verschiedener Altersstufen und unterschiedlicher körperlicher Fitness gedacht wurde.
Ein besonderes Schmankerl war für mich der Duschgelspender in der Dusche.
Hier hat jemand mitgedacht!
Da die Damentoilette bei unserem Besuch stark frequentiert wurde, nutzte ich mit schlechtem Gewissen die Behindertentoilette.
Sämtliche Toiletten die ich bei unserem Aufenthalt genutzt habe, waren sauber.
Bei manchen kam das Wasser aus dem Wasserhahn sogar automatisch und ein Handtrockner stand zur Verfügung, was mir im Bezug auf Ressourcenschonung sehr gefällt.
Von unserem Umkleidebereich aus erreichte man die „VitalTherme & 
Saunen“ über die Duschen.
Doch zuerst wollten wir uns mit dem Freund meines Lebensgefährtens und dessen Freundin zum gemeinsamen Mittagessen treffen.
Da wir sie am vereinbarten Treffpunkt nicht antrafen und dachten sie auch ohne sie ausrufen zu lassen wieder finden zu können, machten wir uns auf die Suche.
Nach einer Stunde erfolgloser Suche gaben wir entnervt auf und entschlossen die verbleibende Zeit als Paar zu verbringen.
Wir hatten uns für eine Anreise mit dem Auto entschieden und der Freund meines Lebensgefährten war unser Fahrer, daher waren wir auf die Beiden leider angewiesen und konnten nicht so lange in der „Therme Erding“ bleiben, wie wir es ursprünglich vorhatten.


Das „Galaxy Erding“:
Nachdem wir im März bereits das “Galaxy Schwarzwald” im “Badeparadies Schwarzwald” erkundet hatten, war ich natürlich sehr gespannt auf Europas größte Rutschenwelt, das „Galaxy Erding“ mit 26 Wasserrutschen auf 2500 Rutschenmetern.
Wer sich das "Galaxy Erding" genauer ansehen möchte, kann dies hier tun:
www.therme-erding.de/urlaubsparadiese/galaxy-erding/
Bei den Rutschen gibt es drei Schwierigkeitslevel und zwar das Family Level, das Action-Level und das X-Treme-Level.
Hier ist sowohl für Kinder und Familien, als auch für Jugendliche, Erwachsene und Singles etwas dabei.
Bei manchen Rutschen gibt es eine Gewichtsbegrenzung und einzelne können aus anatomischen Gründen nur von Männern genutzt werden.


Kleine Kinder stellen sich in einer der sechs „Family“-Rutschen neuen Herausforderungen:
Die „Moon Slide“ bietet Kindern ab drei eine wellige Mondfahrt, während die „Star Slide“ ihnen durch ein Glaselement freie Sicht und die „Sunny Slide“ kurviges Vergnügen bietet.
Rutschenspaß für Kinder ab sechs Jahren gibt es in der „Family Slide“-Rutsche mit Zeitmessung.
In der dreigeteilten Kinderrutsche „Triple Slide“ mit gewellten Rutschbahnen können die Eltern mit ihren Kindern ab drei Jahren mit rutschen.
Die „Silver Slide“ lädt auf einer breiten Rutschenebene  zum gemeinsamen Rutschen von Eltern und Kindern ab drei Jahren ein.


Auch im „Action Level“ wird viel geboten:
Auf der Wellenrutsche „Open Space“ kann man zu zweit nebeneinander rutschen und auf der „Down Under“ sogar zu dritt und mit Lichteffekten.
Ihr wollt ein besonderes Rutscherlebnis?
Wie wäre es mit der „Magic Eye“ (ab sechs Jahren), der mit einer Länge von 360 Metern weltweit längsten geschlossenen Röhrenrutsche der Welt, in der ihr auf einem Reifen unterwegs seid?
Oder messt ihr euch gerne mit anderen?
Dann wären die „Speed Racer“-Rutschen „Red“ und „Yellow“ mit Zeitmessung und Lichteffekten oder die „Black Mamba“, die offizielle Rutsche der Deutschen Rennrutschmeisterschaften mit Lichteffekten vielleicht etwas für euch!
Weitere Action bieten die „Wild-River“-Rutsche mit Wildwasserstrom, die „Space Bowl“, bei der man frei in einem Trichter rotiert und die „Space Glider“-Rutsche  in welcher man wie in einer Achterbahn rutschen und sensationelle Aufwärtsstrecken erleben kann.


Mutige versuchen sich am „X-Treme-Level“ und probieren die „Kamikaze“-Rutsche mit einer 60 Grad Neigung oder rutschen auf der „X-Treme-Faser“ mit Geschwindigkeiten von bis zu 72 km/h.
Spannend finde ich auch die „High Fly“-Rutsche, welche über eine Wassersprungschanze für bis zu 7 Meter Weitflug verfügt.

Entspannung nach dem Rutschen bietet das „Kaskadenbecken“, welches aus drei Becken besteht, die auf unterschiedlicher Höhe miteinander verbunden sind.

Direkt daneben kann man bei der „Wave“-Cocktailbar einen erfrischenden Drink genießen.
Hinter den Kaskaden des „Galaxy Erding“ kann man sich bei „Space Curry“ eine leckere Currywurst mit Pommes gönnen.
Im Kaskadenraum des „Galaxy Erding“ kann man bei „le Crêpetit“ einen von vielen verschiedenen süßen und herzhaften Crêpes probieren und dabei eine feine Kaffeespezialität oder ein erfrischendes Getränk genießen.
Ganz in der Nähe kann man sich bei einem Frozen Joghurt von „Iced Yoghurt“ erfrischen und zwischen verschiedenen Toppings wählen.
Für den kleinen Hunger gibt es im „Galaxy Erding“ die „Galaxy Snackbar“ mit verschiedenen Pizzen, Baguettes, Eis, Slush-Eis in verschiedenen Farben und Geschmacksvariationen und Süßigkeiten.


Jüngere Kinder können zwischendurch auch im „Kids Pool“ spielen und plantschen und dabei zum Beispiel die pinke Elefantenrutsche herunter rutschen, zwischen den Wasserfontänen herumtoben oder mit Wasserrad und Pumpe experimentieren.

In der weltweit ersten Familien-Infrarot-Kabine „Sunny Side“ in der „Therme Erding“ kann man ab sanften 30 Grad zu leiser Musik und untermalt von farbigem Licht zusammen schwitzen, Verspannungen lösen, Rückenschmerzen lindern und etwas für das Immunsystem und den Stoffwechsel tun.

Im Sommer lockt die größte Open Air Rutschenanlage Deutschlands mit acht Mega Sommer-Rutschen im großen Thermengarten:
Jede Menge Spaß für Groß und Klein verspricht die 130 Meter lange „Summer Family Slide“-Rutsche mit Blick auf den Thermengarten.
Kennt ihr die Münztrichter für Geldspenden, wie es sie zum Beispiel in Zoos gibt, wo man eine Münze im Kreis rotieren lässt, bis sie in der Mitte verschwindet?
Nach diesem Prinzip funktioniert der knallbunte „Summer Bowl“.
Liefert euch spannende Wettrutschpartien mit Freunden oder der Familie auf einer der sechs farbenfrohen „Rainbow Racer“-Mattenrutschen mit Kreisel.

Außerdem gibt es hier noch zwei Tischtennisplatten und einen Beachvolleyballplatz.